Osnabrück unterliegt durch zwei späte Tore gegen den SV Wehen Wiesbaden - Spielbericht

Der VfL Osnabrück hat trotz einer guten Leistung gegen den SV Wehen Wiesbaden durch die beiden Treffer in der 94. und 95. Minute mit 1:3 verloren. Die Gäste waren im ersten Durchgang in Führung gegangen, doch durch eine tolle und engagierte Aufholjagd gelang dem VfL der Ausgleich durch Menga. In den letzten Minuten schienen die Lila-Weißen näher am Siegtreffer, doch durch einen Doppelschlag in den letzten Sekunden konnte sich die Mannschaft von Marc Kienle die drei Zähler sichern.

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Osnabrück unterliegt durch zwei späte Tore gegen den SV Wehen Wiesbaden - Spielbericht
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Ergebnis: 1 - 3 (0:1)
Statistiken zum Spiel finden Sie weiter unten!

Maik Walpurgis, der Cheftrainer des VfL Osnabrück, verzichtete nach dem 1:1 Unentschieden bei den Stuttgarter Kickers auf Umstellungen und vertraute der selben Startelf.

Marc Kienle, das Pendant von Walpurgis an der Seitenlinie des SV Wehen Wiesbaden, tat es seinem Gegenüber gleich und schickte ebenfalls die selbe Truppe von Beginn an in die Partie, die auch beim torlosen Remis in Kiel startete.

Beide Mannschaften starteten besonnen in die Partie und tasteten sich erst einmal vorsichtig ab. Nach fünf Minuten sorgten die Lila-Weißen dann erstmals für Torgefahr, als Stanislav Iljutcenko mit einem Schuss aus der zweiten Reihe den Kasten der Gäste nur knapp verfehlte.

Allerdings kam auch in der Folge von beiden Mannschaften noch nichts Zwingendes, da Beide aus einer sicheren Defensive heraus agieren wollten und so wenig Platz zum Durchkommen war. In der 11 Minute landete der Ball dann erstmals im Tor des VfL Osnabrück. Nach einem Freistoß von Book verlängerte Wiemann per Kopf auf Benyamina, der eiskalt vollstreckte, doch die Unparteiischen hatten eine Abseitsposition erkannt und hatten bereits vor dem Tor abgepfiffen.

Es war eine Begegnung auf Augenhöhe mit wenigen Torchancen, da beide Teams die Räume geschickt eng machen konnten. In der 24. Minute kam Milad Salem, der Spielgestalter des VfL zu einem Schuss aus 14 Metern, der zum Erfolg geführt hätte, wäre da nicht Markus Kolke, der Torhüter des SV Wehen Wiesbaden, mit einer tollen Parade zur Stelle gewesen.

Nur 60 Sekunden später konnte Kolke wieder parieren. Nach einer Hereingabe von Grassi auf Addy Menga traf der Publikumsliebling in Reihen der Gastgeber den Ball nicht richtig, so dass der Wiesbadener Keeper keine Probleme bekam.

Die Hausherren waren mittlerweile klar überlegenn und konnten sich immer wieder stark nach vorne spielen, während die Gäste kaum mehr für Entlastung sorgen konnten. Doch es mangelte den Lila-Weißen an der Präzision. Nach 35 Minuten gingen dann, beinahe aus dem Nichts heraus, auch wenn der Druck Osnabrücks etwas abgeflacht war, die Gäste in Führung. Vunguidica setzte sich auf der linken Seite gegen Pisot und Feldhahn stark durch und flankte scharf auf Tobias Jänicke, der aus 11 Metern direkt zum 0:1 versenkte.

Wehen Wiesbaden war nun mit der Führung im Rücken die bessere Mannschaft, doch gefährlich wurde es vorerst nicht mehr. Nico Herzig versuchte sich kurz vor dem Pausenpfiff noch einmal an einem Schuss, doch Daniel Heuer Fernandes, der Mann zwischen den Pfosten des Tores des VfL Osnabrück, war auf seinem Posten. So gingen beide Teams nach ordentlichen 45 Minuten mit dem 0:1 in die Pause.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit entwickelte sich eine flotte Partie an der Bremer Brücke. Die erste richtig dicke Chance hatten aber die Gastgeber nach fünf Minuten. Nach einem Pressschlag war Addy Menga plötzlich frei vor Kolke, doch der hessische Keeper verkürzte den Winkel stark und parierte gut.

Der VfL hatte nun das Kommando übernommen, da sich die Wiesbadener doch etwas mehr einigelten und mit ihren schnellen Offensivkräften auf einen Konter lauerten. Die Partie wurde zunehmend hektischer und immer wieder wurde wegen kleinerer Nicklichkeiten unterbrochen. So ging sämtlicher Spielfluss verloren und es entwickelte sich ein recht zerfahrener Kick.

Erst nach einer guten Stunde wurde es wieder gefährlich vor einem der beiden Tore. Salem hatte in der 64. Minute einen Eckball in die Gefahrenzone geschlagen wo Grassi zum Kopfball kam. Kolke parierte mit einer tollen Reaktion, den Nachschuss jagte Grassi direkt in die Wolken.

Zehn Minuten später wurde Osnabrück, welches aus dem Spiel heraus kaum Chancen generieren konnte, erneut durch einen ruhenden Ball gefährlich. Salem hatte sich an einem direkten Freistoß versucht, der knapp über den Querbalken ging.

In der 76. Minute gelang dem VfL dann endlich der verdiente Ausgleich. Iljutcenko hatte in der Zentrale den Ball abgesichert und Menga toll bedient, der aus halbrechter Postion von der Strafraumkante aus zum 1:1 in den Winkel verwandelte.

Nach dem Ausgleich blieben die Gastgeber weiter am Drücker und wollten nun den Sieg gegen mittlerweile gar nicht mehr nach vorne spielende Wiesbadener. Nach einer Vorlage von Feldhahn in den Strafraum auf Glockner setzte dieser aus spitzem Winkel einen Schuss an, der allerdings deutlich drüber ging.

In der 88. Minute gab es erneut eine Kombination zwischen Iljutcenko und Menga, doch dieses Mal scheiterte der Kongolese mit seinem abgefälschten Schuss an Kolke.

In den letzten Minuten blieben die Lila-Weißen die aktivere Mannschaft und drängten weiter auf den Siegtreffer. In der Nachspielzeit wurde es dann noch einmal richtig hektisch. Addy Menga war nach einem Zweikampf mit Nico Herzig zu Boden gegangen, doch Schiedsrichter Patrick Alt ließ weiterlaufen. Nach lauten Protesten ging es aber trotzdem weiter.

In der vierten Minute der Nachspielzeit fiel dann das 1:2 für die Gäste wie aus dem Nichts. Osnabrück wollte zu viel und so geschah es nach einem schnellen Konter über Mintzel, der den Ball auf Schindler brachte. Mit viel Übersicht legte dieser per Kopf auf Robert Müller vor, der von der Strafraumgrenze aus den Treffer mit einem abgefälschten Schuss erzielte.

Der VfL warf noch einmal Alles nach vorne und bekam sogar noch das 1:3. Alexander Riemann hatte den Ball gegen kopflos anrennende Hausherren gewonnen und startete durch. Frei vor Heuer Fernandes verwandelte er zum bitteren Endstand.


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Daten zum Spiel

Anstoß: 23.09.2014 um 19.00 Uhr (11. Spieltag 2014/15)

Ergebnis: 1 : 3 (0:1)

Tore: 0:1 Jänicke (34.), 1:1 Menga (76.), 1:2 Robert Müller (90.+3), 1:3 Riemann (90.+5)

VfL Osnabrück: Heuer Fernandes - Pisot, Willers, Grassi, Kandziora - Salem (80. Glockner), Feldhahn, Groß, Hohnstedt (80. Thee) - Menga, Iljutcenko

SV Wehen Wiesbaden: Kolke - Wein, Herzig, Geyer, Mintzel - Wiemann, Robert Müller - Jänicke (69. Riemann), Book (85. Schindler), Vunguidica - Benyamina (60. Schnellbacher) -

Zuschauer: 7132

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