Osnabrück springt dank des 1:0 gegen Burghausen auf den Relegationsplatz - Spielbericht

Der VfL Osnabrück hat sich im Heimspiel gegen den SV Wacker Burghausen nicht gerade mit Ruhm bekleckert, doch am Ende wird dies allen Beteiligten ziemlich egal sein, denn das Wichtigste hat man erreicht, drei Punkte. Durch das Remis Heidenheims und der Niederlage Münsters rutschte man nun auf Rang 3 der Tabelle. Burghausen hingegen hat sich trotz des Personalmangels sehr teuer verkauft und den positiven Trend bestätigt.

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Osnabrück springt dank des 1:0 gegen Burghausen auf den Relegationsplatz - Spielbericht
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Ergebnis: 1 - 0
Der Cheftrainer des VfL Osnabrück, Claus-Dieter Wollitz, vertraute erneut der gleichen Elf, die den 2:0 Sieg gegen die Zweitbesetzung des Bundesligisten aus Stuttgart vorbereitete.

Auf der Seite des SV Wacker Burghausen würfelte Cheftrainer Georgi Donkov seine Anfangsformation gehörig durcheinander. Fünfmal wechselte er Personal und stellte auch die Formation um. Holz, Omodiagbe, Schmidt, Taffertshofer und Kindsvater durften von Beginn an für Luz, den verletzten Senesie, Maximilian Thiel, Thorsten Burkhardt und den ebenfalls verletzten Youngster auf der Außenverteidigerposition Moritz Moser.

Osnabrück startete mit viel Druck. Bereits nach drei Minuten hatten die Lila-Weißen die erste Chance, doch der Heber von Piossek landete über dem Tor der Gäste. Zuvor musste René Vollath, der Mann zwischen den Pfosten des Burghauser Tores, vor Zoller an der Strafraumgrenze klären.

Burghausen war der erwartet ungemütliche Gegner für den Aufstiegsaspiranten. Die Gäste störten früh und pressten bereits in des Gegners Hälfte auf den ballführenden Spieler. Das Spiel der Hausherren war nervös und geprägt von vielen Fehlpässen. Nach 12 Minuten hatten die Wackeren dann die erste kleine Chance. Nach einem Eckball stieg Omodiagbe, der Innenverteidiger am höchsten, doch sein Kopfball ging klar am Kasten des VfL vorbei.

In der Folge fiel dem VfL Osnabrück nicht viel ein. Erst nach 37 Minuten wurde es wieder aufregend. Pele Wollitz, der Trainer des VfL wurde bereits zuvor vom Schiedsrichtergespann ermahnt, musste nun auf die Tribüne. Auf dem Platz gab es dann sofort den nächsten Aufreger. Steffeldt war grandios bedient worden und war frei vor Vollath. Doch er legte sich den Ball zu weit vor und packte eine glasklare Schwalbe gegen den Wackerkeeper aus, doch der Unparteiische schien einen Kontakt gesehen zu haben und gab Strafstoss für die Hausherren. Staffeldt schoss selbst, Vollath hielt, doch im Nachfassen brachte der Osnabrücker den Ball dann zum 1:0 für die Hausherren im Tor unter.

Die Führung war vom Spielverlauf her nicht einmal wirklich verdient. Burghausen stand sehr kompakt in der Defensive und ließ Nichts zu. Osnabrück spielte ideenlos, doch durch diese eine Szene, ging die Wollitz-Elf in Führung.

Nach dem Seitenwechsel kam Wacker Burghausen vorerst besser aus der Kabine und hatte durch Kindsvater, dem Nachwuchsstürmer des SVW, die erste Chance. Dieser kam aus 23 Metern zum Abschluss und Manuel Riemann, der Mann zwischen den Pfosten des Osnabrücker Tores, konnte soeben noch mit den Fingerspitzen auf Kosten einer Ecke klären.

Durch die offensivere Ausrichtung der Gäste kamen die Hausherren dann zu Kontern. Krük blieb erst noch hängen, doch Zoller kam an den Abpraller und jagte diesen nur knapp am Burghauser Tor vorbei.

Burghausen wurde immer stärker und es war zu erkennen, dass heute gegen den VfL etwas zu holen ist. Maximilian Thiel kam in der 66. Minute zum Abschluss, jagte den Ball jedoch weit am Gehäuse von Manuel Riemann vorbei.

In der 72. Spielminute spielten dann die Gastgeber auch einmal einen tollen Angriff. Einen Doppelpass über die Außenbahn verwertete der VfL zu einer Flanke auf Nagy, doch der völlig frei stehende Akteur jagt dem Burghauser Keeper, René Vollath den Ball mitten in die Arme.

Es war nun ein offener Schlagabtausch. Nur 3 Minuten nach der Riesenchance von Nagy hatte auf der anderen Seite der zuletzt gesperrte Marco Holz die Chance auf den Ausgleich für die Gäste, die hier mindestens ebenbürtig war. Nach einem Gestochere vor dem Osnabrücker Tor wurde der Ball auf ihn gelegt, doch sein Schuss aus spitzem Winkel fand nicht an Riemann vorbei.

In der Schlussphase hätte der VfL alles klar machen können. Nach einem vorangegangenen Abseitstor hatte Grimaldi die Reisenchance, als er in der 83. Minute frei auf den Gästekeeper zulief. Doch Grimaldi konnte sich nicht entscheiden ob er nun schießen oder ablegen sollte und vertändelte den Ball.

Es sah nun Alles nach einem Heimsieg aus. Burghausen kam nicht mehr wirklich zum Zug und Osnabrück war näher dran am 2:0, als Wacker am Ausgleich. In der zweiten Minute der Nachspielzeit mussten die Fans des VfL noch einmal richtig durchatmen. Nach einer langen Flanke auf den zweiten Pfosten kam Burghausens Stürmer Felix Luz zum Kopfball, der auch noch gut platziert war. Doch Manuel Riemann wurde zum Held des Tages. Er tauchte ab und hielt den strammen Abschluss noch vor der Linie sicher und rettete seiner Mannschaft die drei so wichtigen Punkte.

Es war kein überzeugender Auftritt des VfL, doch gerade in einer solchen Phase der Saison ist Fußball reiner Ergebnissport. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Durch die Niederlage Münsters gegen die Stuttgarter Kickers und des Unentschiedens von Heidenheim gegen Borussia Dortmund II, stehen die Lila-Weißen aktuell auf dem Relegationsplatz.

Stimmen zum Spiel folgen.


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