Osnabrück siegt gegen Bremen II dank starker erster Halbzeit – Spielbericht

Der VfL Osnabrück konnte den Ausrutscher der SG Sonnenhof Großaspach ausnutzen und sich durch den Sieg gegen den SV Werder Bremen II immerhin den vierten Tabellenplatz zurück erobern und die Minimalchance auf die Aufstiegsrelegation wahren. Zudem gelang nach den schwachen Ergebnissen der letzten Wochen die angestrebte Wiedergutmachung. Für die Bremer war es einer herber Rückschlag im Abstiegskampf. Allerdings bleibt man bis auf einen Punkt an Energie Cottbus dran.

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Osnabrück siegt gegen Bremen II dank starker erster Halbzeit – Spielbericht
Foto: imago/osnapix
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Joe Enochs, der Cheftrainer des VfL Osnabrück, stellte nach der 0:1 Niederlage gegen Halle nur auf einer Position um. Dercho fehlte gelb gesperrt und wurde durch Hohnstedt ersetzt.

Alexander Nouri, der Übungsleiter des SV Werder Bremen II, stellte nach der 1:3 Heimpleite gegen die Fortuna aus Köln munter um. Im Kasten stand Duffner an Stelle von Oelschägel, zudem liefen Hilßner, Argyris, Papunashvili und Aidara Garcia, Eggestein, Veljkovic und Bytyqi auf. Beim ufwärmen verletzte sich noch Busch und wurde durch Rother ersetzt.

In den ersten Minuten traten die Bremer sehr gefällig auf und waren besser im Spiel, allerdings sollte dies nicht all zu lange anhalten. Nach fünf Minuten gab es den ersten Warnschuss der jungen Wilden aus der Ostseestadt, allerdings scheiterte van Haacke an Schwäbe, dem Keeper im Kasten der Lila-Weißen, der das Spielgerät unter sich begrub.

Nach der guten Anfangsphase der Gäste kamen die Aufstiegsaspiranten aus Osnabrück besser in die Partie und rissen das Spiel an sich. Allerdings fehlte in der Anfangsphase noch die letzte Präzision. Während der VfL angriff lauerten die Bremer nach einer knappen Viertelstunde auf Konter und ein solcher wäre auch beinahe gefährlich geworden. Über Hilßner jagte eine Flanke durch den Strafraum der Hausherren, doch Rother verpasste in der Mitte um Haaresbreite.

Mit der ersten wirklichen Torchance nach 18 Minuten gingen die Niedersachsen in Führung. Aus dem Nichts heraus brachte Alvarez den Ball über die linke Seite und schien in der Bremer Verteidigung hängen zu bleiben, doch plötzlich zog er ab und jagte das Runde zum 1:0 ins Eckige.

Und nur vier Minuten später setzte es den nächsten Nackenschlag für die Bremer Reserve, die immerhin noch um den Klassenerhalt kämpft. Nach einer Ecke der Gäste ging es ganz schnell. Willers köpfte die Kugel raus, Alvarez übernahm und spielte auf Ornatelli, der frei vor Duffner, dem Schlussmann des SVW II, auftauchte. Schnörkellos verwandelte er zum 2:0.

Wer dachte, dass die Bremer nun zusammen brechen, der irrte, denn nur wenige Minuten später hatte die Mannschaft von Alexander Nouri die Riesenchance auf den Anschlusstreffer. Aidara atte im Mittelfeld zu viel Platz und erkannte, dass Schwäbe zu weit vor seinem Kasten war. Sein Lupfer landete jedoch nur an der Latte und Papunashvili schaffte es nicht, den Nachschuss ein zu netzen.

Bremen hatte sich noch nicht aufgegeben, allerdings ließen sich die Gastgeber nicht wirklich aus der Ruhe bringen und spielten weiter überlegen. Es blieb aber auch weiterhin dabei, dass Torchancen nur selten zusammen kamen, auch wenn es oft gute Ansätze gab. In der 39. Minute versuchte sich Willers an einem Abschluss und Hüsing bekam das Spielgerät im Strafraum an die Hand, so dass Schiedsrichter Börner auf den Punkt deuten musste. Pisot legte sich die Kugel zurecht und trat an. Ohne Mühe vollstreckte er zur wahrscheinlichen Vorentscheidung und zum 3:0 Pausenstand.

Nach dem Wiederanpfiff war der Aufsteiger aus der Hansestadt bemüht und warf Alles nach vorne, allerdings fehlte nach wie vor der letzte Pass. Hilßner setzte sich in der 49. Minute auf der Außenbahn gut durch, allerdings verpasste Rother in der Mitte einmal mehr die Hereingabe um wenige Millimeter.

Die Nouri-Truppe spielte mittlerweile sehr gefällig nach vorne und kam immer wieder gut vor den Strafraum der Hausherren, die das Ergebnis anscheinend nur noch locker über die Zeit bringen wollten.

Insgesamt machten es die Nachwuchskicker des Bundesligisten aus Bremen ein wenig zu kompliziert. Nach einer schönen Hereingabe von von Haacke versuchte Rehfeldt, anstatt selbst zu schießen, den Ball direkt auf einen Mitspieler weiter zu leiten und scheiterte damit kläglich.

Auf Osnabrücker Seite versuchte eigentlich nur noch Halil Savran wirklich nach vorne zu spielen, aber dieser war oft allein auf weiter Flur unterwegs. Seine Abschlüsse blieben zudem immer wieder am Gegner hängen, aber so kam die U 23 Werders immerhin nicht zu Angriffen.

Inzwischen hat das Spiel begonnen, ein wenig dahin zu plätschern und die Fronten schienen geklärt, aber in der 80. Minute kam der Gast noch einmal zum Anschlusstreffer. Hilßner hatte zu viel Platz und visierte das lange Eck an, mit seinem Schlenzer verwandelte er zum 1:3 aus Sicht der Gäste.

Die große Aufholjagd sollte es aber nicht mehr geben, denn Osnabrück verteidigte in der Schlussphase noch einmal konsequent und konnte so den 3:1 Erfolg eintüten.

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Daten zum Spiel

Anstoß: 30.04.2016 um 14.00 Uhr (36. Spieltag 2015/16)

Ergebnis: 3 : 1 (3:0)

Tore: 1:0 Alvarez (18.), 2:0 Ornatelli (23.), 3:0 Pisot (40. Handelfmeter), 3:1 Hilßner (79.)

VfL Osnabrück: Schwäbe - Falkenberg, Willers, Pisot, Hohnstedt - Groß, Syhre - Ornatelli, Kandziora (72. Tigges) - Savran (989. Menga), Alvarez (61. Sofien Chahed)

SV Werder Bremen II: Duffner - Verlaat, Argyris (35. Rehfeldt), Hüsing - Rother, von Haacke, Aidara, Eggersglüß - Hilßner, Kazior, Papunashvili (61. Bytyqi)

Zuschauer: 8891

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