Osnabrück mit erstem Sieg im neuen Jahr - Spielbericht

Osnabrück kann mit dem 3:1 Erfolg über den Aufsteiger Stuttgarter Kickers mit dem Karlsruher SC im Rennen um Platz 1 der Tabelle Schritt halten. Die Kickers hingegen mussten die erste Niederlage unter dem neuen Chefcoach Gerd Dais hinnehmen.

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Ergebnis: 3 - 1
Nach der 1:2 Pleite gegen Rot-Weiß Erfurt war der Vorsprung auf die Verfolger dahin und man startete punktgleich mit Münster und Karlsruhe in den 25. Spieltag. Damit man nun mit Karlsruhe, die bereits mit einem klaren 4:0 Sieg in Aachen vorgerückt waren, mitziehen konnte, sah es Pele Wollitz für nötig, eine Änderung an seiner Startformation vor zu nehmen. Nagy ersetzte Costa. Neuzugang Jula, der sich unter der Woche mit "Ich habe Hunger auf Fußball" geäußert hatte, fehlte jedoch wegen Rückenproblemen.

Nach dem 3:0 Sieg im Stuttgarter Stadtderby sah Gerd Dais, völlig nach dem Motto "Never change a winning team", keinen Bedarf, seine Startaufstellung in irgend einer Weise zu ändern.

Stuttgart zeigte sofort, dass man nicht nach Osnabrück gereist ist, um leer wieder nach Hause zu fahren. Nach einem langen Ball auf Stürmer Grüttner feuerte dieser den ersten Warnschuss ab, der allerdings doch recht weit daneben ging.

Nur kurz darauf, in Minute 4 der Partie, war Krük auf der Außenseite am Ball und konnte diesen in den Strafraum der Gäste befördern, wo sich Zoller behaupten konnte und abzog, allerdings wurde sein Versuch noch abgeblockt.

In der 9. Spielminute hatte der VfL die nächste Chance. Manno bediente Zoller, der durchgestartet war, doch er konnte den Ball nicht komplett unter Kontrolle bringen, weswegen sein Heber über die Querlatte ging. Ansonsten wären die Hausherren bereits früh in Führung gegangen.

Doch dies geschah dann im nächsten Angriff. Wieder war es Manno, der einen Zuckerpass in die Spitze gespielt hatte, wo Staffeldt enteilt war und Güvenc, den Mann zwischen den Pfosten des Tores der Stuttgarter Kickers, mit einem besser getimeten Heber, als Zoller zuvor, überwand und zum 1:0 einnetzte.

Nachdem die Kickers eigentlich gut begonnen hatten, spielte nur noch Osnabrück. Die Mannschaft ließ erkennen, dass man etwas gut zu machen hatte. Die Spieler des VfL ließen die Kickers kaum durchatmen und gingen früh und sehr konsequent auf den Ball. Durch diese akribische Arbeit erarbeiteten sich die Hausherren gute Gelegenheiten.

Doch nach der guten Startphase kam es zu folglich kaum mehr zu guten Gelegenheiten, obwohl der VfL die Gäste hier komplett im eigenen Spielfeldabschnitt einschnürte, doch immer wieder war ein Bein, bzw. ein Kopf im Weg.

Die Kickers konnten dann in der 23. Minute einen Konter fahren, welchen Savranoglioglu aus der zweiten Reihe zum Abschluss brachte. Der Ball wurde zu einer Ecke abgefälscht. Diese wurde auf den zweiten Pfosten zum freistehenden Köpf gebracht, von dort aus auf Leist hoch weitergeleitet, der aus naher Distanz den Ball nur noch einnicken musste. Stuttgart hatte die erste Unachtsamkeit des VfL sofort ausgenutzt und auf 1:1 gestellt.

Stuttgart wollte nachlegen und hatte in der 31. Minute eine Chance durch Gondorf. Nachdem der VfL den Ball klären wollte, kam dieser an den Ball und versuchte es mit einem Volley. Allerdings war der Ersatzkeeper des gesperrten Ersatzkeepers des standesgemäßen Schlussmannes Riemann, Nils Zumbeel zur Stelle und konnte den Ball ohne große Probleme aufnehmen.

Osnabrück hatte aber, wie es sich für ein Spitzenteam gehört, die passende Antwort parat. Gaetano Manno, der heute eine beängstigende Übersicht besaß, markierte seinen zweiten Assist. Mit einem grandiosen Solo dribbelte sich der ehemalige Erfurter in den Strafraum der Stuttgarter Kickers und behielt die Nerven, legte perfekt auf Nagy ab, der aus kürzester Distanz über den Innenpfosten problemlos die 2:1 Führung für die Hausherren markieren konnte.

Bis zur Halbzeit nahm dann der Gast das Heft in die Hand, Grüttner und Marchese kamen noch vor dem Seitenwechsel zu ganz guten Chancen resultierend aus der passiven Spielweise, die die Mannschaft von Claus-Dieter Wollitz nun eingeschlagen hatte.

Nach dem Wiederanpfiff wollte der VfL den Sack zu machen und versteifte sich nich auf eine sichere Defensive. Allerdings taten sich die Lila-Weißen ungewohnt schwer im Spielaufbau. Wenn, dann ging es nur über den bärenstarken Gaetano Manno. Allerdings war es ein Konter der Hausherren, der dann das 3:1 brachte. Krük hatte sich den Ball erkämpft und brachte den Ball zu Nagy, der beinahe etwas zu steil für Zoller wurde, doch mit einem eingegrätschen Heber konnte dieser den heraus gestürmten Güvenc so eben noch überwinden.

Nach dem Trefffer in der 64. Minute hatten die Kickers die große Chance, dass Spiel im direkten Gegenzug wieder offen zu gestalten. Marchese brachte einen Freistoß in die Mitte, wo Leist am höchsten gestiegen war und als Erster mit dem Kopf an den Ball kam, doch sein Versuch kratzte direkt am Pfosten vorbei ins Toraus.

Zehn Minuten später hatte Grüttner auf einmal freistehend den Ball, traf diesen aber nicht voll und somit wurde sein versuch leichte Beute für Nils Zumbeel, den jungen Mann im Kasten Osnabrücks.

In der 79. Spielminute versuchte es Gaetano Manno, der mit seinen beiden Assists den Weg für den Sieg seiner Mannschaft geebnet hatte, einmal selbst, doch Güvenc konnte zeigen, was er kann und den Schuss sicher entschärfen.

Der VfL ließ im Anschluss nicht mehr viel zu und schaukelte den Vorsprung über die Zeit, auch wenn Zumbeel in der 89. Spielminute noch einmal alles in die Waagschale werfen musste, um den Direktschuss von Rühle zu parieren. Vor 10.000 Zuschauern in der Osnatel Arena konnten die Akteure in lila dann den ersten Sieg des neuen Jahres feiern.

Stimmen zum Spiel folgen.


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