Osnabrück gewinnt souverän gegen die U 23 des VfB Stuttgart - Spielbericht

Der VfL Osnabrück wahrt sich seine Chancen im Aufstiegskampf und kommt durch das Remis der Preußen Münster gegen Halle bis auf zwei Zähler an den Relegationsplatz heran. Die Mannschaft von Pele Wollitz lieferte eine gute Leistung ab und konnte verdient die drei Punkte in der Osnatel-Arena behalten.

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Ergebnis: 2 - 0
Claus-Dieter Wollitz, der Cheftrainer des VfL Osnabrück, vertraute von Beginn an der selben Startaufstellung, die auch gegen den Halleschen FC den Weg zum 2:1 Erfolg geebnet hat.

Jürgen Kramny, sein Gegenüber auf der Trainerbank des VfB Stuttgart II, wüfelte seine Anfangsformation im Vergleich zum torlosen Unentschieden gegen den SV Wacker Burghausen auf 4 Positionen durcheinander. Vitzthum, Hemlein, Janzer und Benyamina durften von Beginn an ran. Enderle, Stöger, Audel und Maletic mussten für das Quartett Platz machen.

Beide Mannschaften begannen offensiv, doch in der Anfangsphase fehlte noch das letzte Etwas, um zu den großen Torchancen zu gelangen. Die erste gute Aktion hatten dann die Gäste in der 10. Minute auf Ihrer Seite. Doch nach einem gefährlichen Freistoß von der Torauslinie auf den kurzen Pfosten konnte die Osnabrücker Hintermannschaft noch in höchster Not klären.

Osnabrück versuchte es zumeist mit langen Bällen, die es dem VfB II nicht schwer machten. Nach 19 Minuten hatte die Mannschaft von Jürgen Kramny dann die bisher beste Chance der Partie. Nach einem Missverständiß in der Abwehr der Hausherren kam Janzer aus 20 Metern zum Abschluss und verpasste nur haarscharf das lange Eck.

Diese Chance schien die Gastgeber wachgerüttelt zu haben. Zoller scheiterte per Kopf an der Querlatte. Manno brachte in der 27. Spielminute eine tollen Flanke von der linken Seite. Zoller löste sich geschickt von seinem Gegenspieler und kommt dann von halblinks frei zum Kopfball. Den will er ins lange Eck köpfen, beförderte den Ball jedoch nur ans Gestänge.

Osnabrück wurde immer stärker und konnte besser in der Offensive agieren. Nur eine Minute nach Zollers Lattentreffer hatten die Lila-Weißen die nächste Chance. Nach tollem Kurzpassspiel kam Manno aus 20 Metern zum Schuss. Mit seinem Schlenzer verpasste er aber den rechten knapp.

Der Druck des VfL nahm immer mehr zu und die Stuttgarter kamen nur noch selten aus der eigenen Hälfte. Nach einer halben Stunde legte Zoller mit viel Übersicht auf den gut postierten Staffeldt ab, dessen Schuss konnte allerdings von Vlachodimos, dem Mann zwischen den Pfosten des Stuttgarter Tores, noch von der Linie gekratzt werden.

Die Mannschaft von Pele Wollitz hatte nun Chancen im Minutentakt. Wieder nur zwei Zeigerumdrehungen später verlängerte Stuttgarts Röcker unfreiwillig einen langen Ball der Hausherren auf Manno, der sich aus seinem Rücken geschlichen hatte. Mit einem toll anzusehenden Seitfallzieher verpasste dieser allerdings sein Ziel deutlich.

Nach 34 Minuten war es dann so weit. Es war nur noch eine Frage der Zeit, ehe Osnabrück in Führung gegangen wäre. Manno hatte einen technisch perfekten Pass mit dem Außenrist auf Zoller, der aus kurzer Distanz das Leder in die Maschen jagen konnte und auf 1:0 für den VfL stellen konnte.

Doch nach dem verdienten Treffer verpasste es der aufstiegsambitionierte VfL Osnabrück nachzulegen. Die Stuttgarter Zweitbesetzung schaffte es, sich wieder zurück ins Spiel zu finden und drängte den Gegner in die eigene Hälfte. Doch vor dem Seitenwechsel blieb jegliche weitere Torgefahr aus.

Nach dem Seitenwechsel war dann Osnabrück wieder am Drücker. Und kurz nach dem Wiederanpfiff zappelte der Ball im Netz. Zoller hatte per Fallrückzieher getroffen, stand jedoch im Moment des Zuspiels im Abseits und so zählte dieses Traumtor nicht.

Osnabrück machte es nun besser als vor dem Seitenwechsel und behielt die Kontrolle, ohne große Akzente nach vorne zu setzen. Nach einer Stunde dann zog die Wollitz-Elf das Tempo wieder an. Zoller bediente Staffeldt, der aber nur noch mit der Fußspitze an das Leder kam. Vlachodimos konnte den Versuch soeben noch parieren. Nur eine Minute später hielt der griechische Schlussmann in Diensten der Stuttgarter einen guten Schuss von Manno aus der zweiten Reihe.

Zwanzig Minuten vor Abpfiff hätte Beermann auf 2:0 erhöhen müssen. Nachdem eine Ecke auf den kopfballstarken Innenverteidiger verlängert worden war, setzte er den Ball mit der Stirn nur haarscharf über die Querlatte.

Zwei Zeigerumdrehungen später machten die Gastgeber dann den Sack zu. Piossek war von der Strafraumkante aus bedient worden und tauchte frei vor Vlachodimos auf. Ohne diesem auch nur den Hauch einer Chance zu lassen schob er den Ball aus kurzer Distanz zum 2:0 ein.

In der Folge passierte nicht mehr wirklich viel. Osnabrück ließ den Gegner laufen und spielte geschickt die Zeit herunter. Zwar versuchte der VfB noch einmal, Alles nach vorne zu werfen, doch die Defensivabteilung der Gastgeber blieb bis zum Abpfiff konzentriet und so fuhr der Aufstiegskandidat hier verdient drei Punkte gegen viel zu harmlose Stuttgarter ein.

Stimmen zum Spiel folgen.

Quelle: www.


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