Osnabrück bezwingt Leipzig mit 3:2 - Spielbericht

Der VfL Osnabrück konnte nach einem ereignisreichen, packenden Fußballspiel als Sieger vom Platz gehen. Trotz zweimaligem Rückstand drehten die Niedersachsen in der zweiten Hälfte die Partie das Spiel noch zu ihren Gunsten. Die ambitionierten Aufsteiger fallen durch die Niederlage hinter den VfL auf den 5. Platz zurück, die Niedersachsen stehen hingegen vorübergehend auf dem Relegationsplatz.

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Osnabrück bezwingt Leipzig mit 3:2 - Spielbericht
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Ergebnis: 3 - 2 (1:2)
Statistiken zum Spiel finden Sie weiter unten!
Maik Walpurgis, der Cheftrainer des VfL Osnabrück, ließ nach dem 4:1 Erfolg in Burghausen die Startaufstellung bestehen.

Alexander Zorniger zeigte sich erstmals nach dem 3:1 Sieg seiner Mannschaft gegen den VfB Stuttgart II wirklich zufrieden und änderte ebenfalls nichts an seiner ersten Elf.

Beide Mannschaften machten vom Anpfiff weg Tempo und suchten ihr Glück in der Offensive. Die erste wirklich gefährliche Aktion konnten die Hausherren nach 6 Minuten verbuchen. Einen Freistoß aus gefährlicher Position zog Daniel Nagy auf den kurzen Pfosten. Doch Fabio Coltorti, der Schlussmann des Aufsteigers aus Leipzig, konnte die Situation entschärfen.

Nach 10 gespielten Minuten hatten die roten Bullen dann die beste Chance bisher. Nach einem Pass in die Schnittstelle tauchte Matthias Morys völlig frei vor Daniel Heuer Fernandes, dem Mann zwischen den Pfosten des Osnabrücker Tores, auf. Allerdings ging sein Abschluss knapp am Pfosten vorbei.

Nach 12 Minuten machte es dann Sebastian Heidinger besser. Nach einem Freistoß, der in der Mauer hängen blieb, angelte er sich den Abpraller, spielte mit einem simplen Doppelpass mit Henrik Ernst die gesamte Osnabrücker Hintermannschaft aus und vollstreckte aus spitzem Winkel, ohne Heuer Fernandes eine Abwehrchance zu lassen, zum 1:0 für die Gäste.

Doch nur acht Minuten später in diesem tollen Drittligaspiel fanden die Gastgeber die richtige Antwort. Nach einem Abschlag von Heuer Fernandes war Dercho auf der Außenbahn durchgebrochen und brachte eine Hereingabe an den Fünfmeterraum, wo Grimaldi aus dem Gewühl heraus das Kunstleder über die Linie stocherte und auf 1:1 stellte.

Nur kurze Zeit später wurde es wieder auf der anderen Seite gefährlich. Nach einer Freistoßflanke schraubte sich Leipzigs Sebastian am höchsten, setzte den Kopfball aber um Haaresbreite neben den Pfosten.

In Minute 28 war dann Osnabrück wieder am Zug. Nachdem die Abseitsfalle des Aufsteigers nicht zugeschnappt hatte, rannten Andreas Spann und Adriano Grimaldi frei auf Coltorti zu. Grimaldi jedoch war zu eigensinnig und wollte es alleine machen, verpasste aber.

Und es ging weiter hin und her. Nach einer guten halben Stunde brannte es wieder vor dem Tor der Lila-Weißen. Nach eine schnellen Kombination über Frahn und Röttger landete der Ball bei Yussuf Poulsen, der scheiterte zuerst an Heuer Fernandes, den Nachschuss setzte er neben das Gehäuse.

Nach 32. Minuten machte es der dänische U 21 Nationalspieler dann besser. Röttger kam nach einem schnellen Angriff der Gäste an den Ball und setzte Poulsen mustergültig in Szene. Der Stürmer nahm den Lupfer dann direkt und jagte das Runde zum 2:1 ins Eckige.

Und wieder war die Walpurgis-Truppe um eine schnelle Antwort bemüht. Doch diesmal scheiterten die Niedersachsen drei Minuten nach dem Gegentreffer. Dercho hatte sich erneut auf der Außenbahn durchgesetzt und brachte den Ball genau in den Rücken der Abwehr, doch der frei stehende Nagy brachte den Ball nicht im Ziel unter.

Kurz vor dem Seitenwechsel hatte Daniel Frahn dann die große Chance, auf 3:1 für seine Bullen zu erhöhen. Unbedrängt konnte er den Ball im Strafraum annehmen, nach innen ziehen und abschließen. Zum Leidwesen der mitgereisten Anhänger der Messestädter verpasste er das Ziel aber um Millimeter.

Und auch im zweiten Spielabschnitt behielt die Partie ihr hohes Level. Nach wie vor ging es im Minutentakt weiter mit dem gefährlichen Szenen. Nach 54. Minuten konnte Osnabrück dann ein zweites Mal ausgleichen. Nach einem tollen Solo schüttelte Grimaldi erst seinen Gegner ab, umdribbelte im Anschluss Coltorti und netzte zum 2:2 ein.

Nach einer Stunde mussten dann beide Mannschaften eine Verschnafpause einlegen, denn das Tempo, dass beide Teams gingen, forderte nun seinen Tribut. Bereits in der Schlussviertelstunde hatten dann die Hausherren die große Chance, in Führung zu gehen. Nagy konnte sich auf der Außenbahn Plaz verschaffen und flankte in die Gefahrenzone. Nach Zuordnungsproblemen in der Leipziger Defensivabteilung kam Prokoph an den Ball und köpfte ungestört auf den Kasten der Gäste, jedoch zu ungenau.

Osnabrück war nun die überlegene Mannschaft. Und folgerichtig fiel in der 82. Minute der Führungstreffer, der die Bremer Brücke Kopf stehen ließ. Hoheneder spielte einen Rückpass auf seinen Torwart, Coltorti, zu locker, Prokoph spitzelte dazwischen, umspielte den chancenlosen Leipziger Torhüter und netzte zum 3:2 ein.

Leipzig stemmte sich noch einmal gegen die Niederlage und wäre beinahe in der 88. Spielminute zum Ausgleich gekommen. Frahn setzte sich gut durch und hämmerte das Spielgerät aus 16 Metern auf den Kasten der Hausherren, doch Heuer Fernandes konnte mit einer tollen Parade die Führung seiner Mannschaft halten.

Am Ende dieses absolut spannenden und grandiosen Fußballspiel konnten die Hausherren das Spielfeld jubelnd verlassen.


Weitere Daten zu diesem Spiel stehen momentan noch nicht zur Verfügung!

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