Münster schießt dezimierte Aachener mit 4:1 ab - Spielbericht

Die Mannschaft von Pavel Dotchev hatte in der Defensive Probleme mit der Alemannia, doch nach Kefkirs Platzverweis schaffte es der Aufstiegsaspirant, sich die drei Punkte zu sichern.

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Münster schießt dezimierte Aachener mit 4:1 ab - Spielbericht
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Ergebnis: 4 - 1
Pavel Dotchev war gezwungen, seine Startaufstellung im Vergleich zum Krimi in Bielefeld auf zwei Positionen zu verändern. Amaury Bischoff musste wegen eines grippalen Infektes passen und Fabian Hergesell war wegen der 5. gelben Karte gesperrt.

Auch Rene van Eck nahm zwei Änderungen vor. Schaffratth und Kefkir starteten für Drevina und den an muskulären Problemen leidenden Andersen.

Zu Beginn der Partie ließ der in finanzieller Not steckende Traditionsverein den Gegner kommen. Münster ließ den Ball gut laufen, kam jedoch gegen eine kompakt stehende Defensive aus Aachen nicht wirklich zum Zug.

Die Alemannia wagte sich nur selten in die Offensive, schaffte es jedoch immer wieder gefährlich zu agieren. In der 14. Spielminute verpasste ein immer länger werdender Eckball der Gäste den langen Pfosten des Preußentores nur knapp.

Fünf Minuten später dann die nächste Chance. Und die hatte es in sich. Thiele hatte die Defensivabteilung der Preußen alt aussehen lassen und passte auf den frei stehenden Kefkir. Der scheiterte an Kühne, der den Ball in allerhöchste Not noch von der Linie kratzen konnte.

Preußen versuchte weiterhin ein Mittel gegen den Defensivwall Aachens zu finden, war jedoch weiterhin erfolglos. Und in der 33. Minute musste Masuch, der Schlussmann der Preußen, eine Parade der Kategorie "weltklasse" auspacken. Völlig frei musste ein Alemanne aus 5 Metern den Ball nur noch einschieben, doch Masuch parierte und hielt die Partie bei 0:0.

Im Gegenzug dann endlich die erste Großchance der Preußen. Doch bei Matthew Taylor ist aktuell einfach der Knoten drin. Dieser buchsierte den Ball nach einem Freistoß von Grote am Tor vorbei.

Nur einige Augenblicke später wurde es dann hektisch. Kefkir, der bereits verwarnt worden war, sah die gelb-rote Karte, da dieser ungeschickt gegen Kirsch den Fuß drauf gehalten hatte. Und diese Überzahlsituation nutzten die Hausherren sehr schnell gnadenlos aus. Nur 2 Minuten später zappelte der Ball dann im Netz. Nach einer abgefälschten Hereingabe kam Nazarov an den Ball und versenkte zum 1:0 für den SCP.

Nach dem Seitenwechsel ging es dann Schlag auf Schlag. In der 51. Minute lag Aachen mit zwei Toren zurück, nachdem Strujic per Eigentor das 2:0 für Münster erzielte.

Nur 5 Minuten später jedoch keimte wieder Hoffnung bei Aachen auf. Thiele konnte per Kopf eine Flanke von Wilschrey zum 1:2 Anschlusstreffer verwerten und Aachen, trotz Unterzahl, wieder ins Spiel bringen.

Münster hatte jedoch danach das Spiel endlich unter Kontrolle bringen können. In der 68. Minute hatte die Mannschaft von Pavel Dotchev die große Chance, die Führung wieder auf zwei Tore aus zu bauen. Mengas Versuch ging an den Pfosten, dann kam der Ball von Menga aufs Tor, wo Schaffrath den Einschlag verhinderte.

10 Minuten vor Spielende gab es dann die Vorentscheidung. Mehmet Kara, der in letzter Zeit wie am Schnürchen trifft, machte das 3:1 für die Hausherren, nachdem er nach Vorlage von Truckenbrod den Ball in die Maschen beförderte.

Kurz darauf folgte noch das 4:1 für die Gastgeber. Nach einer Hereingabe war Patrick Kirsch mit dem Kopf zur Stelle und besorgte die absolute Entscheidung für die Adlerträger.

Kurz vor dem Abpfiff hätte der SCP das Ergebnis noch erhöhen können, doch Flekken, der Mann zwischen den Pfosten des Offenbacher Tores konnte Truckenbrods Schuss nach Vorbereitung von Grote grandios parieren.

Am Ende ging der Sieg trotz einer wackligen Leistung des Aufstiegskandidaten in Ordnung, obwohl dieser mindestens ein Tor zu hoch ausfiel.

Stimmen zum Spiel folgen.


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