Münster mit wichtigem Sieg bei den Offenbacher Kickers - Spielbericht

Dimitrij Nazarov katapultierte die Preußen mit dem einzigen Tor der Partie auf den 3. Platz in der Tabellen und beendete damit gleichzeitig den Aufwärtstrend, in welchem sich die Offenbacher Kickers befanden, obwohl die Mannschaft von Rico Schmitt selbst auch als Sieger aus dieser Partie hätte hervor gehen können.

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Ergebnis: 0 - 1
Nach dem torlosen Unentschieden gegen den SV Babelsberg 03 vertraute Offenbachs Cheftrainer Rico Schmitt der gleichen Startelf noch einmal.

Münsters deutsch-bulgarischer Cheftrainer Pavel Dotchev hingegen tauschte hinsichtlich dem kuriosen 3:3 Unentschieden gegen den 1. FC Saarbrücken gleich auf drei Positionen. Köz, Menga und Nazarov genossen von Beginn an das Vertrauen und verbannten Schöneberg, Siegert und Grote auf die Reservebank.

Es ging munter los in Offenbach und es war zu erkennen, dass hier beide Mannschaften auf Sieg spielten. Amaury Bischoff feuerte den ersten Schuss der Münsteraner bereits nach 3 Minuten ab, verpasste das Ziel jedoch knapp.

Auch Offenbach versuchte es mit Offensivfußball, doch nachdem Matthias Schwarz im Sechzehner angespielt wurde, schalteten seine Mitspieler nicht schnell genug und sein Pass in die Gasse konnte von Masuch, dem Routinier zwischen den Pfosten des Münsteraner Tores aufgenommen werden.

Im direkten Gegenzug, in der 8. Spielminute, versuchte es Menga aus der zweiten Reihe, traf mit seinem Geschoss jedoch nur das Außennetz des Tores der Kickers.

Nach dieser munteren Startphase beruhigte sich das Spiel ein wenig und es spielte sich viel im Mittelfeld ab. Erst in der 23. Minute gab es wieder eine Torszene. Die Kicvkers brachten eine lange Flanke in den Münsteraner Strafraum, wo Matthias Schwarz mit dem Kopf vollendete, jedoch jagte der Ball knapp übers Tor hinweg ins Toraus.
Nach 31 Minuten gaben auch die Preußen wieder ein Lebenszeichen von sich. Bischoff, der Dreh- und Angelpunkt in der Münsterschen Offensive, legte im Strafraum quer auf Truckenbrod, der nicht lange fackelte. Sein Schuss rauschte jedoch um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei.

Nach Truckenbrods Schuss wurde die Partie etwas ruppiger und viele kleine Nicklichkeiten nahmen der Partie den Fluss. Offenbach hatte in dieser Phase des Spiels mehr Ballbesitz und einige gute Freistoßmöglichkeiten, die die Mannschaft von Rico Schmitt aber allesamt ungenutzt ließ.

Auch nach dem Seitenwechsel ging es hart zur Sache. Auch der darunter leidende Spielfluss blieb aus. Erst in der 58. Minute gab es die erste nennenswerte Aktion im zweiten Spielabschnitt. Offenbachs Stein holte aus der Distanz den Hammer raus, doch um Haaresbreite verfehlte der ehemalige Bundesligaspieler das Tor der Preußen.

Im Gegenzug machte es dann Nazarov besser. Nach einem langen Ball tauchte der Offensivakteur frei vor Wulnikowski, dem Schlussmann im Tor der Hausherren, auf und hob das Leder ansehnlich über den OFC-Keeper hinweg zum 1:0 in die Maschen.

Offenbach versuchte eine Antwort auf den Rückstand zu finden und zeigte viel Einsatz. In der 72. Minute feuerte Fabian Becker einen Schuss ab, der jedoch knapp über die Querlatte ging.

Offenbach öffnete sich nun in der Defensive mehr, um sich gegen die Niederlage zu stemmen, und ließ dadurch dem Aufstiegsanwärter aus Münster die Möglichkeit zu kontern. In der 80. Minute hätte Taylor dann die Entscheidung auf dem Fuß gehabt, doch im Eins gegen Eins gegen Offenbachs Schlussmann hatte der Stürmer des SCP das Nachsehen.

Nur zwei Zeigerumdrehungen später hatten die Adlerträger die nächste Riesenchance. Menga hatte den Ball auf Königs durchgesteckt, der diesen allerdings haarscharf übers Offenbacher Gehäuse jagte.

In der 93. Minute hätte der OFC die nachlässige Chancenauswertung der Gäste beinahe noch bestraft und wäre fast zum Ausgleich gekommen, doch Feldhahns Schuss aus kürzester Distanz verfehlte sein Ziel.

So fährt der SC Preußen Münster drei wichtige Punkte ein und profitiert damit vom Unentschieden zwischen Heidenheim und Osnabrück. Aktuell steht das Team um Cheftrainer Pavel Dotchev auf dem Relegationsplatz.

Offenbach hat sich zwar teuer verkauft, steht aber am Ende ohne Punkte da.

Stimmen zum Spiel folgen.


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