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Münster luchst Leipzig einen Zähler ab - Spielbericht

Nach eher mäßigen 90 Minuten im Preußenstadion konnten sich die Hausherren über einen Punktgewinn gegen die ambitionierten Aufsteiger aus Leipzig freuen. Die hatten in der ersten Halbzeit einige gute Chancen verpasst. In der zweiten Halbzeit spielten die Adlerträger dann besser mit, so wirklich gefährlich war die Truppe unter der Leitung von Ralf Loose jedoch nicht. Leipzig hat durch den Punktverlust nur noch drei Zähler Vorsprung auf Hansa Rostock, Münsters Vorsprung auf die Abstiegsränge ist auf zwei Punkte geschmolzen.

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Münster luchst Leipzig einen Zähler ab - Spielbericht
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Ergebnis: 0 - 0 (0:0)
Statistiken zum Spiel finden Sie weiter unten!

Ralf Loose, der Mann an der Seitenlinie bei den Preußen aus Münster, nahm nach dem 2:1 Erfolg gegen den MSV Duisburg zwei personelle Umstellung vor und brachte Siegert und Scherder von Beginn an für Kirsch und Kühne.

Auf Seiten der roten Bullen entschied sich Trainer Alexander Zorniger nach dem 2:1 Arbeitssieg gegen die Stuttgarter Kickers für zwei Änderungen. Der wiedergenesene Frahn rückte gemeinsam mit Hoheneder in die Startaufstellung, Franke, der sich gegen die Kickers eine schwere Verletzung zuzog, und Luge rotierten aus der ersten Elf heraus.

Münster war in der Anfangsphase um einen ruhigen Spielaufbau bemüht und wurde dabei von den Leipzigern kaum gestört. Den ersten Warnschuss sonderten die Hausherren in der 5. Minute ab, doch nach einem hohen Ball traf Grote diesen nicht richtig und buchsierte das Leder weit über das Tor hinweg ins Toraus.

Der ambitionierte Aufsteiger brauchte bis zur 14. Minute, um etwas Gefahr aus zu strahlen und besser in die Partie zu finden. Nachdem Kimmich von Schmidt ca. 23 Meter vor dem Tor unsanft zu Fall gebracht worden war, versuchte sich Thomalla an dem Freistoß, setzte diesen jedoch in die Mauer. Den abpraller bekam Poulsen genau auf den Schlappen, doch sein Schuss jagte einen halben Meter am Tor des SCP vorbei.

Leipzig sicherte sich Stück für Stück die Spielanteile und eroberte die Bälle mittlerweile früher. Durch schnelles Umschalten sollte Münster dann unter Druck gesetzt werden. In der 16. Minute landete eine solche Aktion bei Heidinger, der sofort abzog. Den tückischen Aufsetzer konnte Daniel Masuch, der Routinier im Kasten des SC Preußen Münster, sicher unter sich begraben.

Münster war in den Offensivbemühungen viel zu harmlos. In der 22. Minute war Grote auf dem rechten Flügen von Fandrich gefoult worden. Den Freistoß brachte Amaury Bischoff in die Mitte, wo Domaschke, der Coltorti-Ersatz im Kasten des Aufsteigers RB Leipzig, hochstieg und die Pille herunterpflückte.

Leipzig war nun die besserre Mannschaft und schien in den Offensivbemühungen konsequenter. In der 28. Minute war Daniel Frahn dann im Strafraum frei und konnte unbedrängt abziehen, traf jedoch nur das Außennetz des Tores der Preußen.

Nur vier Zeigerumdrehungen später kam es dann nach einer Hereingabe zum Gewühl vor dem Tor von Masuch. Plötzlich kam Thomalla aus der Drehung zum Schuss und der Torhüter konnte nur noch mit einem genialen Reflex per Fuß abwehren. Den Abpraller wollte Kimmich dann ins leere Tor einschieben, doch auch sein Unterfangen wurde abgeblockt.

Und weiter waren es die roten Bullen, die nach vorne spielten. Münster stand tief und versuchte den Zwischenstand in die Kabine mit zu nehmen. In der 38. Minute legte Ernst mit guter Übersicht auf Frahn auf, der sich um die eigene Achse drehte und abzog. Doch der beste Torschütze der Leipziger verog.

Münster versuchte kurz vor der Pause mit langen Bällen in die Spitze zu agieren. Nach einem solchen war Taylor dann durch, doch bevor er den Ball annehmen konnte, klärte Domaschke, der aus seinem Tor gestürmt war, mutig per Grätsche.

Münster versuchte nach dem Seitenwechsel die Bullen früh unter Druck zu setzen, nach einer Freistoßflanke von Grote kam Schmidt zum Kopfball, brachte diesen jedoch nicht auf sein Ziel.

Doch auch Leipzig schien siegeswillig und hatte in der 48. Minute die erste Chance des zweiten Spielabschnitts. Poulsen war auf halbrechter Seite in den Strafraum geschickt worden, wo er mit einem Haken seinen Gegner verlud und aus spitzem Winkel abzog. Masuch musste da schon all sein Können aufbringen, um den Rückstand seiner Mannschaft zu vereiteln.

Leipzig störte nun schon in der Hälfte des Gegners, was die Hausherren in der Offensive nahezu gar nicht stattfinden ließ. Nach 58 Minuten kam Rötter dann 13 Meter vor dem Tor zum Abschluss. Leicht abgefälscht wäre Masuch beinahe überwunden gewesen, doch der Keeper parierte auf Kosten einer Ecke.

Diese landete dann in den Armen des Keepers, der schnell reagierte und den durchgestarteten Taylor auf die Reise schickte. Nach dem schnellen Abschlag seines Schlussmanns war der Amerikaner durch, legte sich den Ball aber dann zu weit vor und Domaschke war zur Stelle.

Es folgte eine Phase, in der sich beide Gegner auf Augenhöhe begegneten, da sich die Adlerträger auch etwas mehr nach vorne orientierten, ohne jedoch große Gefahr aus zu strahlen. Die Partie spielte sich lange Zeit zwischen den Strafräumen ab, da Leipzig auch keinen wirklichen Weg durch die Defensive der Hausherren fand.

So blieb es dann auch bis zum Schluss und beide Mannschaften mussten sich nach diesem mäßigen Spiel mit einem Zähler begnügen.

Weitere Daten zu diesem Spiel stehen momentan noch nicht zur Verfügung!

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