Münster bricht Heidenheims Serie - Spielbericht

Der 1. FC Heidenheim hat nach 16 Spielen ohne Niederlage erstmals wieder als Verlierer das Spielfeld verlassen. Gegen die abstiegsbedrohten Preußen aus Münster zeigten die Akteure von der Ostalb eine enttäuschende Leistung und wurden durch den Doppelschlag von Münsters Schmidt in die Knie gezwungen. Münster hat sich damit ein ordentliches Polster mit sieben Punkten auf einen direkten Abstiegsplatz. Heidenheim hat nur noch neun Punkte Vorsprung auf den SV Darmstadt 98, Leipzig kann morgen den Rückstand auf den Spitzenreiter auf gerade einmal vier Zähler verkürzen.

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Münster bricht Heidenheims Serie - Spielbericht
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Ergebnis: 2 - 0 (2:0)
Statistiken zum Spiel finden Sie weiter unten!

Ralf Loose, der Chefcoach der Preußen, nahm nach dem 2:1 Sieg in Unterhaching drei Änderungen vor und brachte auf der Position des linken Verteidigers für Riedel, der sich gegen Unterhaching einen Muskelfaserriss zugezogen hatte, Hergesell. Im Spielzentrum kam zu Siegert für Krohne und im Sturm startete Krohne an Stelle von Taylor.

Frank Schmidt hingegen, der Mann an der Seitenlinie beim Ligaprimus aus Heidenheim, nahm nach dem torlosen Remis in Halle zwei personelle Wechsel an seiner ersten Elf vor und startete mit Mayer und Bagceci, die Niederlechner und Robert Strauß.

Die Partie begann gar nicht erfreulich für die Hausherren aus Münster. Bereits nach vier Minuten musste Marcus Piossek verletzungsbedingt ausgewechselt werden und er wurde durch Stefan Kühne ersetzt. Den ersten fußballerischen Höhepunkt gab es dann nach sieben Minuten zu sehen, nachdem Heidenheims Schnatterer einfach zu viel Platz hatte und aus 16 Metern frei abziehen durfte. Allerdings verzog der Kapitän der Ostalber deutlich.

Nach 11 Minuten wurde es dann unruhig im Preußenstadion. Stürmer Benyamina hat sich in den Strafraum getankt, wurde von zwei Gästeverteidigern in die Zange genommen und zu Fall gebracht. Die Fans und auch der Stürmer forderten vehement Strafstoß, doch die Pfeiffe des Unparteiischen blieb stumm.

Nach einer Viertelstunde hatte dann Benyamina die beste Chance der Partie. Nach einem tollen Pass von Grote war er durch und hatte nur noch Erol Sabanov, den routinierten Schlussmann des 1. FC Heidenheim vor sich, scheiterte jedoch mit seinem Schuss an diesem.

180 Sekunden später war wieder Sabanov im Mittelpunkt des Geschehens. Nach einer guten Flanke kam Pischorn zum Kopfball, doch Sabanov drehte diesen um den Pfosten herum ins Toraus.

Bei der folgenden Ecke war dann auch Heidenheims Schlussmann geschlagen, Diese segelte auf Schmidt, der, um das 1:0 zu erzielen, nur noch die Birne hinhalten musste.

Und sechs Zeigerumdrehungen später holte Schmidt zum Doppelpack aus. Erneut gab es eine Ecke, die Grothe gut in die Mitte brachte und erneut in Schmidt einen Abnehmer fand, der wieder aus kürzester Distanz einnicken konnte, um das 2:0 zu erzielen.

Heidenheims Angriffsbemühungen bisher ließen nicht erkennen, dass der Ligaprimus hier auftritt. Bestes Beispiel, die 30. Minute. Smail Morabit hatte sich in den Strafraum der Hausherren getanzt und hatte massig Platz, allerdings jagte er die Pille viel zu überhastet auf die Tribüne.

Nach 35 Minuten brannten wieder sämtliche Alarmleuchten im Heidenheimer Strafraum. Münster legte hier eine tollte Leistung hin und hatte den Tabellenführer weitgehend unter Kontrolle. Nach einer Ecke kam Sabanov allerdings dieses Mal heraus und schnappte sich das Spielgerät.

Heidenheim war dann in der 41. Minute noch einmal gefährlich, als ein Freistoß von Schnatterer geblockt wurde, kam aus dem Hintergrund Alper Bagceci an und zog mutig ab, jagte das Runde allerdings haarscharf über das Eckige.

Auch nach dem Seitenwechsel ging es so weiter wie zuvor. Heidenheim hatte sehr viel Ballbesitz, wusste allerdings nicht wirklich fiel damit an zu fangen. Münsters Adlerträger hingegen stand tief und lauerten auf Konter, um die Entscheidung herbei zu führen. Nach 65 Minuten versuchte sich dann Heidenheims Mayer, doch auch sein Schuss aus 20 Metern zentraler Position ging deutlich daneben.

Heidenheim fand einfach die zündende Idee nicht, den Abwehrriegel der Preußen zu knacken. Allerdings war es so, dass sich nahezu alle Akteure dann aus der zewiten Reihe versuchten. So plätscherte die Partie ein wenig dahin, ohne dass irgendetwas vor den beiden Toren passierte. In der 82. Minute hätte Münsters Kühne dann den Sack zu machen können, doch erst war es Sabanov, der seinen Kopfball parierte, den Nachschuss traf er dann nicht mehr richtig.

Alles in Allem war irgendwie klar, dass die "große Schlussoffensive" der Gäste ausbleiben wird. Zum Schlusspfiff hin konnte Münster einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt bejubeln und die Tatsache, dass man die Heidenheimer Serie beendet hat. Frank Schmidt, der Coach des FCH, war bedient und sollte nun am kommenden Wochenende mit seiner Mannschaft wieder gewinnen, um nicht doch noch ein Rennen um den Aufstieg in die zweite Bundesliga zu bekommen.


Weitere Daten zu diesem Spiel stehen momentan noch nicht zur Verfügung!

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