Münster besiegt unterirdische Burghauser mit 2:0

In Halbzeit 1 konnte der Keeper des SV Wacker Burghausen seine Mannschaft noch im Spiel halten, doch auch dieser musste sich irgendwann geschlagen geben. Münster holt durch Osnabrücks Patzer auf den Spitzenreiter auf.

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Münster besiegt unterirdische Burghauser mit 2:0
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Ergebnis: 2 - 0
Münster ist bis auf zwei Punkte auf den Tabellenführer Osnabrück aufgerückt und konnte die Weichen nach der Niederlage gegen Babelsberg schnell wieder auf Erfolg stellen.

Burghausen hingegen bewies einmal mehr, dass man in der Spitzengruppe der 3. Liga nichts verloren hat und dass das "druckfreie Aufspielen", wie es Trainer Georgi Donkov nach dem letzten Sieg seiner Mannschaft gegen Babelsberg vor zwei Wochenen sagte, den SVW hemmt.

Georgi Donkov änderte seine Startelf einmal mehr auf drei Positionen. Die Stürmerfrage bei den Oberbayern scheint immer noch nicht geklärt und Luz ersetzte daher Senesie. Strifler rückter für Moser zurück in die Startelf, da Moser gegen Bielefeld bei der 0:3 Pleite etwas unglücklich wirkte. Zu guter letzt ersetzte Schwarz den an Adduktorenproblemen laborierenden Mokhtari.

Beide Mannschaften versuchten viel Druck auf den Ball zu machen und von Beginn an zu pressen. Jedoch wurde schnell klar, welche Mannschaft die besseren spielerischen Anlagen hatte und das Heft in die Hand nehmen würde. Die Hausherren ließen kaum Zweifel aufkommen, dass man die Partie gegen schwach agierende Burghauser gewinnen möchte und so kam die Mannschaft von Pavel Dotchev auch zur ersten hochkarätigen Chance nach 20. Minuten, als Königs Vollath im Kasten der Burghauser überlupfte und den Ball auf das Tornetz setzte. Um Haaresbreite wären die Preußen in Führung gegangen.

Auch danach war Münster klar spielbestimmend, ließ jedoch die letzte Konsequenz vermissen. Nach dem Wiederanpfiff drückte der SCP weiter und wurde schließlich in der 55. Minute für seine Bemühungen belohnt. Einen Freistoß aus 22 Metern verwandelte Amaury Bischoff direkt durch die Mauer und ließ dem Torhüter des SVW keine Chance.

Münster war nun beflügelt und Burghausen schien geschockt. Die Preuzßen hatten in der Folge einige gute Möglichkeiten, schnell das entscheidende 2:0 zu erzielen, scheiterten aber entweder an Vollath oder an eigenem Unvermögen. Jedoch fiel das 2:0 dann noch in der 87. Minute, nachdem Burghausens Innenverteidigung den Ball direkt auf Königs ablegte, der nicht lange wartete und aus 16 Metern das hochverdiente 2:0 erzielte.

Burghausen ließ auch in der Schlussphase kein wirkliches Aufbäumen erkennen und hatten nicht eine wirklich gefährlich Chance. Drittligareif ist etwas anderes.

Amaury Bischoff gab sich nach dem Spiel auf weiterhin kämpferisch: „Der Freistoß war schlecht geschossen, aber Hauptsache, er war drin. Ich bin sehr glücklich über die drei Punkte. Ich bedanke mich bei Dennis Morschel und dem medizinischen Team für die tolle Arbeit. Wir stehen nach harter Arbeit völlig verdient auf diesem Tabellenplatz. Jetzt werden zwei Tage lang abgeschaltet, dannach konzentrieren wir uns auf den nächsten Gegner, Chemnitz.“

Marco Königs, der Torschütze zum 2:0 hatte nach der Partie auch etwas zu sagen: ”Mir sind viele Steine vom Herzen gefallen. Es ist schön, getrofffen zu haben. Ich habe nicht an den Ausfall von Mathew gedacht, sondern mich einzig auf mein Spiel konzentriert, wie sonst auch immer. Das ist ein super Start in die Rückrunde für uns, alle sind froh über die drei Punkte. Das Tor habe ich mir heute erarbeitet.“

Georgi Donkov blieb nichts Anderes übrig, als dem Gegner zu gratulieren: „Glückwunsch an die Preußen. Wir haben heute in einem Spiel 0:2 verloren, obwohl wir gut dagegegen gehalten haben. Wir haben versucht, wenig zuzulassen, gegen einen aggressiv auftretenden Gegner. Ich finde es sehr ärgerlich, wie die Tore gefallen sind. Unsere individuellen Fehler wurden heute hart bestraft.“

Pavel Dotchev lobte sein Team: „Es war heute ein hartes Stück Arbeit. Gegen einen kompakten Gegner haben wir 90 Minuten lang gut gearbeitet und fast keine Torchance zugelassen. Mir war klar, dass wir uns heute in Geduld üben mussten. Entscheidend war, dass wir nach dem Führungstreffer Räume erhielten und nachlegen konnten. Ich bin sehr zufrieden mit der Mannschaft.“

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