MSV Duisburg will sich im Endspurt Rang vier sichern – Teammanager Willi hört am Saisonende auf

Für den MSV Duisburg gibt es am kommenden Samstag das letzte Auswärtsspiel in dieser Spielzeit. Dabei müssen sich die Kicker aus Meiderich auf eine weite Reise nach Unterhaching begeben, wo die dortige Spielvereinigung sich zum Duell bereit hält. Auch weiterhin ist der lukrative Tabellenplatz vier in Reichweite. Drei Punkte haben die „Zebras“ weniger im Vergleich zum SV Wehen Wiesbaden, die zurzeit auf dem begehrten vierten Rang stehen.

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MSV Duisburg will sich im Endspurt Rang vier sichern – Teammanager Willi hört am Saisonende auf
Foto: MSV Duisburg
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Gegner Unterhaching braucht jeden Zähler im Kampf um den Klassenerhalt

Die Reise in den Süden von München ist stolze 650 Kilometer entfernt. Am Samstag um 13.30 Uhr wird es soweit sein, wenn die weite Heimreise mit einem dreifachen Punktgewinn angetreten werden soll. MSV-Coach Karsten Baumann kann im Gespräch mit der „Rheinischen Post“ klar zum Ausdruck bringen: „Das ist eine der weitesten Fahrten, aber da müssen wir durch. Wir fahren Freitagmorgen um 7 Uhr los und versuchen, da noch zu trainieren.“ Allerdings weiß auch der erfahrene Trainer Baumann selbst nur allzu genau, dass die Hachinger noch jeden erdenklichen Punkt benötigen, da sie noch um den Klassenerhalt kämpfen. Baumann hat großen Respekt vor dem neuen Trainer bei der Spielvereinigung, Christian Ziege: „Mit Christian Ziege hat Haching den Turnaround geschafft.“ Im März ist bekanntlich der ehemalige Bayern München-Spieler verpflichtet worden. Baumann hat erkennen können: „Haching ist seit vier Spielen zu Hause ungeschlagen und hat zuletzt in beeindruckender Weise Osnabrück mit 3:0 geschlagen. Wenn wir daran denken, wie schwer wir uns beim 1:0 gegen Osnabrück getan haben, ist das sehr hoch einzuschätzen.“ Zudem kann er hinzufügen: „Das ist eine sehr junge Truppe, die inzwischen auch immer wieder von A-Jugendlichen ergänzt wird, aber der Erfolg gibt Christian Recht. Sie werden alles in die Waagschale werfen. Für uns ist es das zweite Auswärtsspiel hintereinander. Wir müssen genauso gut auftreten wie in Halle, auch wenn das ein anderes Spiel wird. Haching wird vermehrt auf Konter setzen. Wir müssen also kompakt stehen."

Lange Verletztenliste beim MSV Duisburg

Das letzte Auswärtsspiel beim Halleschen FC hat der MSV Duisburg ein 1:1-Unentschieden holen können. In der aktuellen Trainingswoche sind sechs Kicker angeschlagen. Konkret geht es um Keeper Michael Ratajczak, der sich mit Schulterproblemen herumplagt. Auch der Torschütze Markus Bollmann hat nicht trainieren können. Auch beim kniegeschädigten Pierre De Wit gab es ein wenig Probleme. Offensivmann Patrick Zoundi hat in Halle einen Schlag auf sein Schienbein erhalten. Der kanadische Auswahlspieler Nikolas Ledgerwood hat einen Schlag auf den Oberschenkel erhalten. Dazu gesellt sich Spielmacher Michael Gardawski, der sich nach einem Tritt auf den Fuß mit Schmerzen am Fuß herumplagen muss. Baumann sieht immerhin erste Besserungen beim Ex-Kölner: „Er kommt in keinen Fußballschuh.“ Weiterhin erkrankt ist hingegen Linksverteidiger Maximilian Güll, der wahrscheinlich auch ausfallen wird. Coach Baumann hat folgendes bereits hinsichtlich der Aufstellung erkennen können: „Es gibt also ein paar Fragezeichen. Was die Aufstellung angeht, müssen wir bis zum letzten Tag warten. Es wäre schön, wenn wir alle wieder hinbekommen.“

Hiesfeld-Coach drückt Duisburg im Saisonendspurt die Daumen

Einsatzfähig ist definitiv Kevin Wolze, der extrem motiviert ist und allzu gut weiß, dass der vierte Platz gleichbedeutend mit der Qualifikation für den finanziell und prestigeträchtig lukrativen DFB-Pokal ist. Er weiß aber auch, dass Unterhaching stark motiviert sein wird: „Haching will gegen uns seinen Lauf fortsetzen. Aber wenn wir so auftreten wie gegen Halle oder Osnabrück, brauchen wir uns nicht verstecken. mit Blick auf Platz vier wollen wir die Punkte holen.“ Am Donnerstag, den 15. Mai gibt es um 18.30 Uhr das Niederrheinpokalfinale gegen den Oberligisten Jahn Hiesfeld in der heimischen Schauinsland-Arena. Dies ist eine weitere Möglichkeit für das Erreichen des so wichtigen DFB-Pokals. Baumann macht aus seiner Ambition überhaupt kein Geheimnis: „Das ist ein Highlight, das wir auf jeden Fall gewinnen wollen. Wir freuen uns auf Hiesfeld, weil sie aus dem Duisburger Raum kommen.“ In Bezug auf seinen ehemaligen Mitspieler aus Wattenscheider-Zeiten kann er der „Rheinischen Post“ folgendes berichten: „Ich habe schon eine sms von Hiesfelds Michael Ohnesorge erhalten: Er drückt uns die Daumen, dass wir Platz vier holen." Wenn die „Zebras“ tatsächlich diesen begehrten Platz am Saisonende belegen sollten, wozu allerdings zwei Siege in Unterhaching und gegen Preußen Münster notwendig sein werden, könnte sich Hiesfeld als
Niederreinpokalfinalist automatisch für den DFB-Pokal qualifizieren.

Tobias Willi verlässt nach fast einem Jahrzehnt den MSV Duisburg Richtung Heimat

Unterdessen ist auch bekannt geworden, dass Grlic-Assistent Tobias Willi den Verein am Saisonende verlassen wird. Grlic hat dies nun gegenüber der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ wie folgt begründen können: „Tobi ist ein ganz wichtiger Baustein. Er erledigt hier die ganzen organisatorischen Dinge und hat im Grunde meinen ersten Posten angetreten, den ich bei meinem Übergang vom Spieler in den administrativen Bereich ausgeübt habe. Zudem versteht der ehemalige bosnische Nationalspieler auch, dass familiäre Grü nde den Ausschlag gegeben haben: „„Tobi hat eine extreme Bindung an seine Heimat Freiburg, er ist sehr familiär. Ich kann den Schritt durchaus nachvollziehen. Ich konnte ihn jetzt nicht mehr umstimmen. Dass er aus Duisburg weggeht, ist ein großer Verlust für uns.“ Der 34-jährige Willi selbst wird konkret: „Der Abschied fällt mir sicherlich schwer, aber ich habe mir das selbst so ausgesucht. Es reicht mir eben nicht mehr, meine Schwester zwei Mal und meine Eltern drei Mal im Jahr zu sehen.“ Zudem blickt er mit ein wenig Wehmut und Freude zurück: „Was hier im Sommer abgelaufen ist, das war schon heftig. Das hat die Stadt Duisburg nicht verdient und erst recht kein Fan. Aber man hat auch gespürt: Wenn es schlecht läuft, dann rücken die Leute noch enger zusammen. Die Identifikation mit dem MSV ist jetzt größer als 2005, als ich als Spieler hierhin gewechselt bin.“

Quelle: derwesten.de

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Kommentar zu dieser News

Kommentar von frank rasch am 01.05.2014 um 16:57 Uhr:

Hallo Herr Klefisch, der Co-Trainer des MSV Duisburg heißt Markus Reiter, hört am Saisonende auch auf. Tobias Willi arbeitet zwar auch beim MSV, aber nicht als Co-Trainer. Es ist erschreckend zu sehen, wie schlampig bei ihnen Recherche betrieben wird. Besser keinen Beitrag posten, wie ein solcher fachlich schlechter Blödsinn

Kommentar von Niels am 01.05.2014 um 17:34 Uhr:

Vielen Dank für den Hinweis. Herr Willi ist natürlich Teammanager.

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