MSV Duisburg versprüht Zuversicht auf Jahreshauptversammlung

So langsam kommen die Wahrheiten beim MSV Duisburg ans Licht. Der Zwangsabstieg im Sommer 2013 war völlig unnötig. Es hätte mit mehr Akribie und Vorsicht gearbeitet werden müssen. Dies scheint nach den neuesten Erkenntnissen immer mehr klar zu werden. Besonders die Fernsehgelder spielen dabei eine eminent wichtige Rolle.

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MSV Duisburg versprüht Zuversicht auf Jahreshauptversammlung
Foto: MSV Duisburg
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Bitterer Wegfall der Fernseheinnahmen

So sind dem Traditionsverein von der Wedau durch den Absturz in die Drittklassigkeit nur an TV-Einnahmen 4, 3 Millionen Euro weggebrochen. Insgesamt hat sich das Minus auf 4, 9 Millionen Euro angehäuft Am gestrigen Mittwoch gab es die Jahreshauptversammlung des letztjährigen Tabellen-Siebten in der 3. Liga. 6600 Klubmitglieder hat der Verein mittlerweile. 571 davon waren bei der Versammlung anwesend im Theater am Marientor, damit das Geschäftsjahr 2012/13 noch einmal dezidiert aufbereitet wird. An deren Ende musste einer der bittersten Stunden der jüngeren Vereinsgeschichte erlebt werden, nämlich der Abstieg in die 3. Liga.

Kreditlast konnte um 13, 5 Millionen Euro gesenkt werden

So war es auch etwas überraschend, dass es zu keinen Pfiffen für das tiefrote Zahlenwerk gekommen ist. Sicherlich kann es auch sein, dass die Zeit viele Wunden heilen kann. Speziell nach der zuletzt erfolgreichen Lizenzvergabe für die kommende Drittligaspielzeit ist die Stimmung grundsätzlich gut bei den „Zebras.“ Auch die Tatsache, dass es insgesamt mehr positive als negative Nachrichten gegeben hat, mag erfreulich stimmen. So konnte etwa der Schuldenschnitt die Kreditlast des ehemaligen Bundesligisten um 13, 5 Millionen Euro senken. Zeitnah bis zum 30. Juni soll auch das Stadionthema endgültig geregelt sein. Dies hat immerhin Vorstand Thomas Maaßen gegenüber der „Rheinischen Post“ so erklären können. Oberste Priorität hat zunächst die Erteilung der Lizenz genießen können.

Hoffnungsträger Ivica Grlic

Der MSV-Vorsitzende Ingo Wald musste wegen einer Erkrankung der Versammlung fernbleiben, weshalb der Stellvertretende Vorsitzende Robert Philipps die Ankündigungen verlesen hat. Immer mehr scheint klar zu werden, dass die Mannschaft nun liefern muss, denn viele Jahre in der finanziell und auch sportlich wenig werthaltigen 3. Liga kann und darf sich der langjährige Bundesligist nicht erlauben. Der Kader ist qualitativ sehr ansprechend. Viele Spieler sind dabei, die auch schon höherklassig gespielt haben. Trotz der überaus ambitionierten Absteiger aus Dresden, Cottbus und Bielefeld gerät der Aufstieg am Saisonende fast schon zur Pflichtaufgabe für die Duisburger, wenn man auch die Perspektive des Vereins kämpfen möchte. So ist etwa bekannt, dass in der übernächsten Saison solch ein hochwertiger Kader nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Stattdessen wird man kleinere Brötchen backen müssen und vermehrt auf den Nachwuchs setzen, was deutlich günstiger ist aber auch die Identifikation steigern kann. In den nächsten Tagen und Wochen kommt es auf Hoffnungsträger Ivica Grlic an eine aufstiegstaugliche Mannschaft zusammen zu stellen.

Quelle: rp-online.de

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