MSV Duisburg-Trainer Lettieri: „Wir wollen es gegen Sonnenhof-Großaspach besser machen“

Die 1:3-Auswärtsniederlage beim SSV Jahn Regensburg hat auch der erfahrene Pierre De Wit nach seiner Einwechslung nicht verhindern können. Nach seiner Einwechslung hat er sicherlich für neuen Schwung sorgen können. Insgesamt muss jedoch ehrlich konstatiert werden, dass er die Wende nicht mehr bringen konnte. Vorerst hat er den Konkurrenzkampf mit dem talentierten Tim Albutat um die Position im zentralen Mittelfeld verloren. In den nächsten Trainingseinheiten kann nun der ehemalige Leverkusener sich den Stammplatz zurück erkämpfen.

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MSV Duisburg-Trainer Lettieri: „Wir wollen es gegen Sonnenhof-Großaspach besser machen“
Foto: MSV Duisburg
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„Ich muss mir meinen Platz erarbeiten“

De Wit hat dies gegenüber der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ so auch bestätigen können, als er kämpferisch zitiert worden ist: „Ich muss mir meinen Platz erarbeiten.“ Der erfahrene Rheinländer soll zukünftig mehr Verantwortung bei den „Zebras“ übernehmen. Aus diesem Grund ist er zusammen mit dem nigerianischen Angreifer Kingsley Onuegbu hinter Neuzugang Steffen Bohl zum Vizekapitän ernannt worden. Für ihn stellt dies eine echte Freude dar, wie er verraten konnte: „Ich habe das Amt sehr gerne angenommen. Ich kümmere mich um unsere jüngeren Spieler, versuche mit Tipps und Rat zur Seite zu stehen.“ Natürlich kennt er die Profi-Fußballszenerie nur allzu genau, um zu wissen, dass dieser neue Posten nicht automatisch gleichbedeutend ist mit einem Stammplatz. Fast schon exemplarisch hat sich dies für ihn darstellen können, als er beim Auftakt in Regensburg zunächst den unliebsamen Gang auf die Reservebank antreten musste. Für ihn spielte Tim Albutat an und machte seine Sache zumindest ordentlich. Schon Mitte der ersten Halbzeit ist De Wit jedoch für den fehlerhaften Matthias Kühne eingewechselt worden.

Heimsieg gegen Sonnenhof-Großaspach ist enorm wichtig

De Wit kann die Situation absolut realistisch einschätzen. Natürlich weiß er, dass einzig und allein die Leistung auf dem Spielfeld die entscheidenden Parameter sein werden, denn: „Mein Amt als Vizekapitän hat keinen Einfluss darauf, ob ich von Beginn an spiele oder nicht. Ich muss mir das erarbeiten, indem ich Leistung bringe.“ Nun hat der 30-jährige Neuzugang vom Zweitliga-Absteiger FC Energie Cottbus, mit Steffen Bohl, die Kapitänsbinde. Auch er hat sich sich gegenüber „derwesten.de“ das klare Ziel setzen können, dass im ersten Heimspiel der Saison gegen den starken Aufsteiger SG Sonnenhof Großaspach unbedingt ein dreifacher Punktgewinn notwendig sein wird: „Wir wissen alle, dass der Druck nach der ersten Niederlage im ersten Meisterschaftsspiel bereits da ist. Damit müssen wir umgehen.“

„Die Wochen unter Gino Lettieri waren die härtesten in meiner Karriere“

De Wit kommt vielleicht auch zugute, dass er in seiner langen Vita schon einige Rückschläge hinnehmen musste und stets daraus die richtigen Konsequenzen ziehen konnte: „Ich hatte im letzten Jahr den Vorteil, dass ich bereits fast eine komplette Vorbereitung mit dem 1. FC Kaiserslautern absolvieren konnte, bevor ich zum MSV kam. Wenn man das Wintertrainingslager und die gerade abgeschlossene Phase im Sommer dazurechnet, habe ich drei Vorbereitungen hintereinander mitgemacht. Dadurch hole ich natürlich noch ein paar Körner mehr heraus.“ Der Standardspezialist hat schon bei diversen Vereinen Sommer- und Wintertrainingslager mitmachen müssen. Dabei war die Intensität stets enorm. Nun weiß er jedoch zu berichten, dass diese Zeit besonders anspruchsvoll gewesen ist, wie er gegenüber der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ nun verraten konnte: „Wenn ich alles Revue passieren lasse, dann waren die Wochen unter Trainer Gino Lettieri die härtesten in meiner Karriere. Wenn es vorbei ist, dann bist du froh und weißt: Die harte Zeit wird dir auf lange Sicht helfen.“

„Wir können mehr als wir in Regensburg gezeigt haben“

Er kennt die 3. Liga und auch den allgemeinen Vorbereitungsmodus jedoch allzu genau, um schnell erkennen zu können, dass Trübsal blasen nach einer Auftaktniederlage nicht unbedingt angebracht erscheinen mag: „Bei uns kann nach sechs Wochen noch nicht alles perfekt laufen. Wir können mehr als wir in Regensburg gezeigt haben, analysieren die Fehler und wollen es gegen Sonnenhof Großaspach besser machen. Jetzt alles schlecht zu reden, ist sicherlich der verkehrte Weg.“

Der Gegner
Gegner Sonnenhof Großaspach, diese Saison neu in der 3. Liga, besteht zum größten Teil aus "Freizeitkickern", die neben dem Fußball noch arbeiten oder studieren. In der letzten Saison konnte Großaspach mit der Offensive glänzen. Zum Auftakt gewann Großaspach gegen Fortuna Köln mit 2-1 am ersten Spieltag.

Quelle: derwesten.de

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