Marius Laux

Das Spielerportait des Saarbrückener Mittelfeldspielers mit Exklusiv-Interview

Datum der Veröffentlichung: Uhr | Autor:

Marius Laux
Foto: fc-saarbruecken.de
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Bisherige Laufbahn


Am 07.02.1986 in Limburg an der Lahn geboren, steht der 26-jährige Mittelfeldspieler derzeit in den Diensten des FC Saarbrücken.

Seine ersten Erfahrungen in Fußballschuhen sammelte der 1,90 Meter lange Marius Laux in der Jugend des aktuellen Kreisoberligisten FC 1919 Offheim, ehe der talentierte Spieler zur Jugend des SV Wehen Wiesbaden wechselte und dort verstärkt ausgebildet wurde.

2001 wurde der damals 15-jährige Laux zur Jugend des Traditionsvereines aus Köln gelotst und konnte dort seine Fähigkeiten weiter ausbauen.

in der Saison 2003/2004 konnte der Mittelfeldspieler in der A-Jugend Bundesliga West in 15 Einsätzen drei Treffer verbuchen.

2004/2005 konnte er seine Bilanz in der A-Jugend Bundesliga sogar noch verbessern und erzielte satte 9 Treffer in 18 Spielen und konnte sich somit für die Herrenmannschaften empfehlen.

Am Tag der deutschen Einheit, dem 03.10.2004 debütierte er dann in der zweiten Mannschaft des 1. FC Köln. In der Regionalliga Nord kam er zu seinem ersten Einsatz gegen die Zweitbesetzung des SV Werder Bremen. Das Spiel ging mit 2:3 vor heimischer Kulisse verloren.

In der darauffolgenden Saison konnte sich der heutige Saarbrücker zum Stammspieler in der "Kölner Zweiten" entwickeln und hocharbeiten. Er kam auf insgesamt 31 Einsätze und konnte ein Tor erzielen.

Insgesamt konnte er in den Reihen des 1. FC Köln II 128 Spiele absolvieren (24 Tore), ehe er 2009 zu dem Drittligisten, den Kickers aus Offenbach, wechselte und zum ersten Mal im Aufgebot eines Profivereines stand.

Er konnte sich gleich als Stammspieler etablieren und bestritt bis zur Winterpause in seiner ersten Saison bereits alle 21 Spiele und erzielte dabei zwei Tore.

Bis zur Saison 2011/2012 blieb er dem OFC treu, bevor er zu seinem heutigen Brötchengeber, dem Ligakonkurrenten des OFC, 1. FC Saarbrücken wechselte und auch dort das Zepter in die Hand nahm. Er konnte mit 11 Saisontoren und nur einem verpassten Einsatz in der 3. Liga einen Bärenanteil zum abschließenden 10. Tabellenplatz des FCS beitragen.

Zu Beginn der aktuellen Spielzeit laborierte der Offensiv-Allrounder noch an Rückenproblemen, ehe er am 4. Spieltag gegen den Zweitligaabsteiger aus Aachen zu seinem ersten Einsatz kam.

Marius Laux zählt sicher zu den Topspielern der 3. Liga und ist ein wichtiger Bestandteil des Offensivspieles des 1. FC Saarbrücken.

Besonderheiten


Marius Laux ist der ältere Bruder von Raphael Laux, der momentan bei der Zweitbesetzung von Konkurrent SV Wehen Wiesbaden spielt.

Daten/Statistik zu Marius Laux



Vorname: Marius
Nachname: Laux

Größe: 1,90 Meter
Gewicht: 88 Kg

geb. am/in: 07.02.1986 in Limburg an der Lahn
Alter: 26 Jahre

Nationalität: deutsch
Position: offensives Mittelfeld/Sturm

bisherige Vereine: SC 1919 Offenheim, SV Wehen Wiesbaden, 1. FC Köln, Kickers Offenbach, 1. FC Saarbrücken

aktueller Verein: 1. FC Saarbrücken

Vertrag bis: 30.06.2013

Einsätze/Vorkommnisse
3. Liga 85 Einsätze, 15 erzielte Treffer
Regionalliga 128 Einsätze, 24 erzielte Treffer
DFB-Pokal 1 Einsatz, 0 erzielte Treffer

Verletzungen
18.12.2009 bis 13.02.2010 Petallasehnenriss
13.07.2012 bis 04.08.2012 Rückenprobleme

Exklusiv-Interview mit 3-Liga.com



3-Liga.com: Herr Laux, vielen Dank, dass Sie sich Zeit genommen haben. Gibt es etwas, auf das Sie gerne zurück blicken in Ihrer bisherigen Laufbahn? Was war das Highlight Ihrer Karriere?

M.L.: Mit 26 Jahren bin ich noch etwas jung, um jetzt schon zurück zu blicken. Ich hatte zwar schon viele schöne Jahre im Profifußball, das ganz große Highlight ist jedoch bisher ausgeblieben. Deshalb arbeite ich umso härter daran, dass sich da noch was tut.

3-Liga.com: Gibt es etwas, was Sie anders machen würden wenn Sie die Chance dazu hätten?

M.L.: Ich bin glücklich darüber, dass ich meinen Traum vom Profifußball leben kann. Dafür habe ich in der Vergangenheit hart gearbeitet und versuche mich immer weiter zu verbessern. In Bezug darauf, gibt es nichts, was ich anders machen würde.

3-Liga.com: Zu welchem bisherigen Verein haben Sie die größte Bindung?

M.L.: Ich war acht Jahre beim 1.FC Köln, von der Jugend bis in den Seniorenbereich. Deshalb ist die Bindung dorthin relativ groß. Aber auch bei den anderen Stationen habe ich einige Freunde gefunden. Ich habe mich bisher bei allen Vereinen wohl gefühlt, doch jetzt bin ich froh hier zu sein.

3-Liga.com: Was war das Spiel im Trikot von Saarbrücken, an welches Sie sich am liebsten zurück erinnern?

M.L.: Das Heimspiel gegen die Offenbacher Kickers in der letzten Saison. Damals sind mir bei unserem 3:1-Sieg zwei Tore gelungen und wir haben mit der gesamten Mannschaft ein sehr starkes Spiel gezeigt.

3-Liga.com: Wie wohl fühlen Sie sich hier?

M.L.: Mir gefällt es hier super. Im Saarland und beim FCS kann man sich absolut wohlfühlen. Ich wurde vom ersten Tag an gut aufgenommen und es macht mir großen Spaß hier mit dieser Mannschaft spielen zu dürfen.

3-Liga.com: In dieser Saison steht man im Moment im sicheren Mittelfeld. Wie fühlt sich das an? Gibt es einen Team
kollegen den Sie besonders hervorheben können? Auch eventuell ein Talent, dem Sie eine rosige Zukunft voraus sagen können?

M.L.: Das mit dem sicheren Mittelfeld ist immer so eine Sache. In der 3. Liga liegen alle Teams eng beieinander. Es ist ein schmaler Grat. Wir müssen in den nächsten Wochen konstant punkten und uns ein Polster zu den unteren Plätze erarbeiten. Wir hatten einige gute Spiele, nur die Ergebnisse haben nicht immer gestimmt. Das Positive müssen wir mitnehmen und weiterhin daran arbeiten, die Schwächen abzustellen.
Es zeichnet uns aus, dass wir eine sehr homogene Truppe sind. Wir treten als Team auf und können auch nur aus dieser Geschlossenheit Erfolge feiern. Es gibt bei uns keinen Ausnahmekönner, aber viele Jungs, die einiges an Potential mitbringen.

3-Liga.com: Wie ist die Stimmung in der Mannschaft und in Bezug auf die Trainer?

M.L.: Die Stimmung in der Mannschaft ist grundsätzlich gut. Natürlich wäre sie noch besser, wenn ein paar Punkte mehr auf dem Konto stehen würden. Bei uns in der Mannschaft gibt es eigentlich nie größere Reibereien. Wenn es nicht so läuft, muss man natürlich auch mal auf den Tisch hauen. Es macht einen schon ein Stück weit stolz in dieser Mannschaft zu spielen. Wir alle versuchen gemeinsam für eine erfolgreiche Saison zu sorgen.
Mich persönlich und ich denke auch alle anderen Spieler, bringen die Einheiten von unserem Trainer Jürgen Luginger nochmal ein Stück voran. Er hat ein klares Konzept vor Augen und vermittelt uns das. Auch unser Co-Trainer Andreas Fellhauer ist ein super Typ.

3-Liga.com: Wie ist Ihre Meinung über den aktuellen Kader? Gibt es Ihrer Meinung nach eine Position, die man vielleicht verstärken müsste?

M.L.: Die Verantwortlichen haben die Mannschaft meiner Einschätzung nach gut ergänzt und verstärkt. Wir haben genügend Qualität im Kader, es liegt auch an uns, das auf dem Platz zu zeigen. Natürlich sind wir nicht so breit aufgestellt wie mach anderer Verein in der 3. Liga. Da spielt aber auch der finanzielle Background eine Rolle.

3-Liga.com: Eine Frage zu den Neuzugängen. Konnten diese sich bereits im Team
voll involvieren und welche Meinung haben Sie von Ihnen?

M.L.: Ich konnte die Erfahrung ja selbst in der letzten Spielzeit machen. Hier beim FCS wird es einem leicht gemacht, sich schnell zu integrieren. Die Verantwortlichen achten neben der fußballerischen Qualität auch darauf, dass die Charaktere ins Team passen. Das war auch jetzt wieder so. Das sind alles gute Jungs, die uns auch qualitativ nochmal ein Stück voranbringen.

3-Liga.com: Woran liegt es, dass man momentan im Mittelfeld steht?

M.L.: Wie eben schon erwähnt, haben wir Punkte liegen lassen. In den Heimspielen gegen Osnabrück und Aachen hatten wir zum Beispiel jeweils mehr vom Spiel, konnten uns dann im Endeffekt aber nicht dafür belohnen. Ähnlich wie in Bielefeld, als wir erst in der Nachspielzeit das entscheidende Gegentor kassiert haben. Aus diesen Erfahrungen müssen wir die richtigen Lehren ziehen und auf dem Platz noch zielstrebiger agieren.

3-Liga.com: Denken Sie, dass die Länderspielpause dem Kader gut getan hat?

M.L.: Diese Pausen sind festgelegt und darauf haben wir keinen Einfluss. Trotzdem tut es natürlich zwischendurch immer mal gut, wenn man etwas durchatmen kann.

3-Liga.com: Was war bisher das beste Spiel Ihrer Mannschaft diese Saison in Ihren Augen?

M.L.: Die beste Partie haben wir bisher gegen Offenbach abgeliefert. Es ist uns gelungen über 90 Minuten Druck nach vorne zu machen. Aber auch in diesem Spiel hat das Ergebnis nicht gestimmt. Wir lagen nach zwei vermeidbaren Gegentoren überraschend in Rückstand, haben zwar noch den Ausgleich geschafft aber hätten die Partie eigentlich noch für uns entscheiden müssen.

3-Liga.com: Wie beurteilen Sie die Fankultur?

M.L.: Die Fans, die ins Stadion kommen, unterstützen uns immer über 90 Minuten. Auch Auswärts begleiten uns einige Anhänger. An dieser Stelle auch ein Dank an Euch: Ihr seid sehr wichtig für uns und könnt uns in den entscheidenden Phasen einen Schub geben.
Natürlich würden wir uns mehr Fans bei den Heimspielen wünschen. Doch dafür können wir nur selbst sorgen, indem wir erfolgreichen Fußball bieten.

3-Liga.com: Was ist das Saisonziel Ihres Vereins? Welches ist ihr Eigenes kurz und mittelfristig?

M.L.: Das primäre Ziel ist zunächst den Abstand nach unten zu vergrößern. Wir wollen unsere Position aus dem Vorjahr verbessern und auf einem einstelligen Tabellenplatz landen.
Ich persönlich habe mir das Ziel gesetzt, meine Leistung aus dem Vorjahr zu bestätigen und meinen Teil zu einer erfolgreichen Saison beizutragen. Natürlich wäre es auch schön eine Liga höher zu spielen. Das ist ein mittelfristiges Ziel, was ich gerne zusammen mit dem FCS angehen würde.

3-Liga.com: Was zeichnet den Menschen Marius Laux aus?

M.L.: Es ist immer schwer sich selbst zu beurteilen, dass sollten in der Regel andere tun.

3-Liga.com: Was ist das Wichtigste für Sie?

M.L.: Wichtig für mich ist, bei aller Ernsthaftigkeit die beim Profifußball dazugehört, immer mit Spaß bei der Sache zu sein. Dies gilt sowohl für die Spiele als auch für die Trainingseinheiten. Aber da ich aus eigener Erfahrung weiß, wie sich eine schwere Verletzung anfühlt, ist Verletzungsfreiheit wohl das Wichtigste.
Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben. Wir und sicherlich alle Fans wünschen Ihnen weiterhin viel sportlichen Erfolg und vor allem, dass Sie weiterhin fit und gesund bleiben.

Quelle: wikipedia.de

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