Magdeburg bezwingt Halle - Spielbericht + Bilder

Mit einem Sieg ins neue Jahr ist der 1. FC Magdeburg gestartet. Die Mannschaft von Jens Härtel konnte sich knapp, aber verdient mit 2:1 beim Halleschen FC im Sachsen-Anhalt-Derby durchsetzen. Durch den dreifachen Punktgewinn ist man bis auf einen Punkt am Tabellendritten aus Aue dran und steht auf dem vierten Tabellenplatz vor dem VfL Osnabrück. Halle hingegen bleibt im Mittelfeld hängen und steht auf Rang 9.

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Stefan Böger, der Mann an der Seitenlinie des Halleschen FC, konnte komplett aus dem Vollen schöpfen, denn Osayamen Osawe wurde rechtzeitig zum Anpfiff fit. Lediglich Brügmann und Mouaya waren nicht einsatzbereit.

Jens Härtel, der Coach des Aufsteigers aus Magdeburg, musste auf den angeschlagenen Hainault verzichten und so kam Neuzugang Ernst zu seinem Debüt für den 1. FC Magdeburg.

Zwei Tage vor dem 50. Jubiläum des Halleschen FC lieferten sich die beiden Mannschaften aus Sachsen-Anhalt von Anfang an vor voller Hütte ein flottes Duell. Bereits nach drei Minuten hatten die Hausherren die große Chance zur 1:0 Führung, als Bertram einen Freistoß in den Strafraum zog. Chahed stand komplett blank, doch Beck konnte gerade noch vor dem Angreifer klären. Aydemir kam an die Pille, doch mit seinem Schuss streifte er nur den Querbalken.

Nahezu im direkten Gegenzug zielten die Gäste genauer. Sebastian Ernst, der Neuzugang des FCM, wurde im Strafraum der Gastgeber bedient und stand sträflich frei. Er jagte die Pille aus elf Metern an Bredlow, dem Mann im Kasten der Hallenser, vorbei in die Maschen zum 0:1.

Nach dem Treffer verschob sich das Spiel natürlich noch weiter in die Hälfte der Gäste, die früh sehr tief standen und mit ihren schnellen Leuten auf Konter lauerten.Halle tat sich nach dem guten Start und dem bitteren Rückstand im Anschluss recht schwer und biss sich ein wenig die Zähne aus. Erst in der 16. Minute wurde es wieder gefährlich, nachdem sich Bertram gegen drei Gegner durchgesetzt hatte und auf Osawe spielte. Der Ball kam auch an, doch der Angreifer vertändelte das Spielgerät.

Das Derby wurde im Anschluss eine Spur härter und beide Mannschaften gerieten einige Male nach raueren Aktionen aneinander, doch der Unparteiische konnte die Situation immer wieder beruhigen. Fußballerisch ging es nach 20 Minuten wieder hin und her, auch wenn es in dieser Phase nur selten gefährlich wurde. Die Fans sahen aber, dass beide Teams mit voller Leidenschaft agierten und sich einen Kampf lieferten. Der Wille war auch ganz klar zu sehen, doch kurz vor dem gegnerischen Tor gingen den Akteuren dann ein wenig die Ideen aus.

Nach einer guten halben Stunde mussten die Gäste kurzfristig in Unterzahl agieren, denn Kapitän Sowislo wurde am Ellenbogen behandelt, der blutete. Diese Überzahlsituation konnten die Gastgeber eiskalt ausnutzen und kamen zum Ausgleich. Lindenhahn war plötzlich am Strafraum frei gestanden, machte zwei Schritte und zimmerte die Pille dann mit voller Wucht in die Maschen zum 1:1.

Der Ausgleichstreffer heitzte natürlich die Emotionen noch einmal so richtig an und es wurde noch hitziger, allerdings hatten die Gastgeber nun ein wenig Oberwasser auf den Rängen. Auf dem Platz schaltete Magdeburg nun wieder ein wenig nach vorne und versuchte das Spielgeschehen wieder weiter in die Hälfte des HFC zu verlagern, was aber nicht so richtig gelingen wollte.

Kurz vor der Pause hätten die Hallenser beinahe noch die Führung erzielt. Aus vollem Lauf kam der Schütze des Ausgleichstreffers, Toni Lindenhahn, zum Schuss, scheiterte aber mit seinem Pfund am bärenstark reagierenden Jan Glinker, dem Keeper des Aufsteigers aus Magdeburg, und so blieb es beim 1:1 zur Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel bekamen die 12.500 Zuschauer im Halleschen Erdgas-Sportpark eine flotte Begegnung zu sehen, in der es auf und ab ging, auch wenn die Hausherren weiter ein wenig mehr von der Begegnung hatten. In der 53. Minute hatte Aydemir die nächste Möglichkeit für die Böger-Elf. Osawe legte gut quer in den Strafraum auf den völlig blanken Mittelfeldmann, der allerdings deutlich verzog, weil die Pille kurz vor dem Schuss noch einmal aufsprang.

Anschließend entwickelte sich ein Kampf um jeden Zentimeter und Vieles spielte sich im Mittelfeld ab. Nach einer guten Stunde kamen dann auch die Gäste zu einer Möglichkeit, allerdings verzog Brandt nach einem guten Zuspiel von Sowislo deutlich.

Das machte Neuzugang Sebastian Ernst in der 68. Minute deutlich besser. Nach einem dicken Bock von Bredlow, der direkt auf Chahed spielte, leitete der sofort auf Ernst weuterm der zum 1:2 ins lange Eck verwandelte und Jubelstürme bei den Gästefans auslöste.

Nach dem Treffer verschob sich das Spiel natürlich wieder komplett, denn Magdeburg verteidigte wieder sehr tief und wollte das Ergebnis über die Zeit bringen und Halle versuchte noch einmal, sich gegen die drohende NIederlage zu stemmen. Allerdings wurde es nicht mehr gefährlich für die Gäste, die das gut verteidigten und am Ende nicht unverdient drei Punkte bejubeln konnten.

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Daten zum Spiel

Anstoß: 24.01.2016 um 14.00 Uhr (22. Spieltag 2015/16)

Ergebnis: 1 : 2 (1:1)

Tore: 0:1 Sebastian Ernst (5.), 1:1 Lindenhahn (32.), 1:2 Sebastian Ernst (68.)

Hallescher FC: Bredlow - Rau, Engelhardt, Kleineheismann (75. Tobias Müller), Acquistapace - Banovic (82. Stagge) - Jansen (78. Barnofsky), Bertram, Aydemir, Lindenhahn - Osawe

1. FC Magdeburg: Glinker - Butzen, Handke, Puttkammer, Niemeyer - Brandt, Sowislo - Tarek Chahed (87. Bankert), Sebastian Ernst (82. Hebisch), Löhmannsröben - Christian Beck (90. Lars Fuchs)

Zuschauer: 12503

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