Leipzig siegt gegen Elversberg mit 2:0 - Spielbericht

Die roten Bullen aus Leipzig konnten am 27. Spieltag erfolgreich Revanche für die Hinspielniederlage gegen den Mitaufsteiger aus dem Saarland üben. Nach 90 Minuten Einbahnstraßenfußball und wenigen Chancen konnten die Gastgeber den 18 Saisonsieg bejubeln. Die Mannschaft von Alexander Zorniger konnte durch die drei Punkte den Fünf-Punkte-Vorsprung auf den Tabellendritten aus Darmstadt wieder herstellen. Elversberg hingegen bleibt trotz dem Sieg der vergangenen Woche gegen Konkurrent Burghausen mittendrin im Abstiegskampf.

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Leipzig siegt gegen Elversberg mit 2:0 - Spielbericht
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Ergebnis: 2 - 0 (1:0)
Statistiken zum Spiel finden Sie weiter unten!

Alexander Zorniger, der Mann an der Seitenlinie bei RBL, nahm nach dem 2:0 Erfolg gegen Holstein Kiel zwei personelle Umstellungen vor. Frahn und Teigl wurden durch Jung und Morys ersetzt.

Einige Umstellungen mehr machte da SVE-Coach Dietmer Hirsch nach dem 1:0 Sieg gegen Burghausen. Gyasi, Wolfert, Cissé, Kyereh und Chris Wolf ersetzten Buch, Rohracker, Göcer, Luz und Wenzel.

Die Partie begann so, wie es sich jeder erwartet hatte. Elversberg stand sehr tief und war in der Anfangsphase um eine sichere Defensive bemüht, Leipzig war die deutlich aktivere Mannschaft und versuchte früh den Führungstreffer zu erzielen. Allerdings ließen die Saarländer nur herzlich wenig zu und das Spiel wirkte zerfahren.

Der erste Torschuss der Partie war dann in der 21. Minute zu bestaunen. Yussuf Poulsen ging über den linken Flügel in Richtung Grundlinie und legte die Pille in den Rücken der Abwehr der SVE, wo Kaiser lauerte. Dessen Schuss allerdings war zu unplatziert und wurde zur sicheren Beute für Kenneth Kronholm, dem Mann zwischen den Pfosten des Tores des SV 07 Elversberg.

Nur eine Zeigerumdrehung später gab es Strafstoß für die Hausherren. Nach einer guten Vorarbeit von Heidinger, der sich gegen drei Gegenspieler durchgesetzt hatte, tankte sich Kaiser in den Strafraum und wurde dort von Jeff Gyasi unfaier gelegt. Der Gefoulte selbst ließ sich die Möglichkeit nicht entgehen und verwandelte eiskalt zum 1:0.

Nach dem Treffer wurden die Kombinationen der Bullen hier gefälliger, schneller und sicherer. Und trotzdem schaffte es Elversberg, wenig durch zu lassen. Nach einer guten halben Stunde versuchte sich dann die Hirsch-Truppe an eigenen Offensivaktionen, die jedoch recht verhalten waren. In der 36. Minute gab es einen Freistoß von der linken Seite, den Salem mit viel Effet in den Strafraum zirkelte, doch bevor Wolfert an den Ball kam und abschließen konnte war Benjamin Bellot, der Mann im Kasten des ambitionierten Aufsteigers aus Sachsen, zur Stelle und pflückte die Hereingabe herunter.

Bis zum Seitenwechsel passierte dann nicht mehr viel und die Hausherren gingen verdient mit der 1:0 Führung im Rücken in die Kabine. Nach dem Wiederanpfiff gab es dann in der 49. Minute eine kurze Schrecksekunde. Nach einer Flanke von Jung schaffte es Hoheneder das Runde im Eckigen unter zu bringen und wie aus dem Nichts den Ausgleich zu markieren, doch das Schiedsrichtergespann hatte zuvor bereits abgepfiffen, da der Torschütze im Moment der Ballabgabe im Abseits stand.

Es blieb auch im zweiten Durchgang die selbe Partie. Es war vieles Stückwerk, Leipzig war besser, Elversberg verteidigte. Allerdings muss sich Leipzig gefallen lassen, dass die Vorgehensweise nicht besonders spektakulär war. Die Sachsen versuchten sich immer wieder mit langen Bällen auf Poulsen.

Wirkliche Gefahr kam meistens sowieso nur durch Freistoße zusammen. Ein solcher brachte auch in der 65. Spielminute die Vorentscheidung mit sich. Der eingewechselte Röttger war durch einen ruhenden Ball aus dem Halbfeld bedient worden und konnte im Strafraum zum 2:0 einschieben.

Und beinahe hätten die Hausherren drei Minuten später nachgelegt. Aus dem Gewühl heraus kam Poulsen an den Ball und versuchte sich aus 10 Metern in die linke Ecke, doch Kronholm vereitelte den Einschlag mit einer grandiosen Parade.

In der 81. Minute wäre der Gast dann beinahe wie aus dem Nichts noch einmal heran gekommen. Nach einer Ecke schraubte sich Gyasi hoch und köpfte die Pille direkt an den Seitenpfosten.

Um gar keine Zweifel am Sieg mehr aufkommen zu lassen drückten die Hausherren weiter in Richtung Saarländer Tor, doch die Partie war spätestens nach dem Pfostentreffer Gyasis gelaufen und so konnten die über 18.000 Zuschauer einen weiteren Sieg ihrer Mannschaft bestaunen, der absolut verdient war.


Weitere Daten zu diesem Spiel stehen momentan noch nicht zur Verfügung!

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