Kiel unterliegt vor heimischer Kulisse dem MSV Duisburg mit 0:1 - Spielbericht

Die Meidericher konnten sich nach der herben Klatsche gegen den SV Darmstadt 98 rehabilitieren und bezwanden den SV Holstein Kiel. Bereits nach 12 Minuten mussten die Hausherren mit einem Mann weniger agierten, da Marcel Gebers Kingsley Onuegbu mit einer Notbremse stoppte. Pierre de Wit verwandelte den Freistoß und erzielte das Tor des Tages.

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Kiel unterliegt vor heimischer Kulisse dem MSV Duisburg mit 0:1 - Spielbericht
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Ergebnis: 0 - 1 (0:1)
Statistiken zum Spiel finden Sie weiter unten!
Karsten Neitzel, der Cheftrainer des KSV, nahm nach dem 1:1 beim SV Wehen Wiesbaden zwei personelle Wechsel vor und brachte Breitkreuz und Toksöz für den verletzten Krause und Johansen.

Duisburgs Übungsleiter, Karsten Baumann, gab der Mannschaft, die gegen Darmstadt 98 mit 0:4 unterging noch eine Chance. Lediglich der wieder fit gewordene Ratajczak stand zwischen den Pfosten des Tores.

Kiel begann gewohnt offensiv, doch Duisburg hielt gut mit. Die erste richtig gute Chance in der munteren Anfangsphase hatten die Hausherren dann nach sieben Minuten. Aus dem linken Halbfeld hatte Kazior eine Flanke in den Strafraum gebracht und fand in Tim Danneberg einen Abnehmer. Der köpfte den Ball auf den Duisburger Kasten, wo der wieder genesene Michael Ratajczak, der Mann im Tor des MSV Duisburg, mit einem blitzartigen Reflex den frühen Gegentreffer für die Zebras verhindern konnte.

In einem munteren Spiel ging es weiter Schlag auf Schlag. Kingsley Onuegbu hatte sich im Laufduell durchgesetzt und lief frei auf das Kieler Tor zu. Dabei wurde der Meidericher Stürmer an der Hose gezogen und kam zu Fall. Schiedsrichter Ittrich pfiff die Aktion sofort ab und stellte Marcel Gebers wegen einer Notbremse mit der glatten roten Karte vom Feld. In Unterzahl sollte es aber noch dicker kommen. Den Freistoß zirkelte Pierre de Wit über die Mauer und erzielte dadurch, ohne dem Keeper des Aufsteigers aus Kiel, Maximilian Riedmüller, auch nur den Hauch einer Chance zu lassen, das 1:0 für die Gäste.

Nach diesem Doppelschlag für Kiel übernahmen die Zwangsabsteiger aus der 2. Bundesliga das Zepter gegen sich vorerst zurück ziehende Kieler. Allerdings fehlte es dem MSV ein wenig an Kreativität und so blieben Chancen nach der flotten Anfangsphase Mangelware.

Der Aufsteiger aus dem hohen Norden hatte sich dann nach einer halben Stunde ein wenig vom Schock erholt. Rafael Kazior versuchte sich mit einem Distanzschuss, der Ratajczak allerdings kaum vor größere Probleme stellte.

Es blieb auch weiterhin ein zäher Kick, der eigentlich so vielversprechend begonnen hatte. Der MSV ließ den Ball laufen und Kiel tat sich dadürch natürlich schwer, so etwas wie Druck zu erzeugen. Und mit dem Halbzeitpfiff hätten die Gäste die noch knappe Führung beinahe ausgebaut. Sascha Dum hatte sich auf dem linken Flügel durchgetankt und brachte den Ball in die Mitte zu Pierre de Wit, doch der schaffte es, das Leder aus kürzester Distanz über die Querlatte zu jagen.

Auch nach dem Wiederanpfiff änderte sich nicht viel am Spielverlauf. Duisburg machte das schon wirklich sehr abgezockt und ließ das Leder weiterhin wie an einem unsichtbaren Faden gezogen durch die eignenen Reihen laufen. Kiel musste hier viel Laufarbeit verrichten, fand aber absolut kein durchkommen. Den ersten Torschuss des zweiten Spielabschnitts verzeichneten dann die Gäste nach einer guten Stunde. Zoundi versuchte sich, scheiterte aber an Riedmüller im Tor der Hausherren.

Im direkten Gegenzug hatte Kiel dann die Riesenmöglichkeit aus dem Nichts heraus, auszugleichen. Zuerst kam Breitkreuz nach einer Flanke zum Kopfball, den Ratajczak grandios von der Linie kratzte nur kurz darauf musste der Zebrakeeper einen Kopfstoß von Wetter nach einem Eckball parieren.

Kiel wurde immer stärker, hatte aber nach 73 Minuten Glück, dass Duisburg aus einer 3 gegen 1 Kontersituation nichts machte. Kiel warf im Anschluss immer mehr nach vorne, doch wirklich gefährlich wurden die seit einem frühen Zeitpunkt in Unterzahl agierenden Kieler nicht.

Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit hatte Duisburg dann die Chance zur Entscheidung liegen gelassen. Yesilyurt tankte sich auf der linken Außenbahn durch, allerdings war Riedmüller bei dem Linksschuss der Leihgabe aus Bielefeld zur Stelle.

Duisburg spielte den knappen Vorsprung allerdings sehr sicher nach Hause. Ein wichtiger Sieg für die Zebras nach dem Debakel gegen den SV Darmstadt 98 vom vergangenen Wochenende.

Weitere Daten zu diesem Spiel stehen momentan noch nicht zur Verfügung!

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