Kickers Offenbach: Julius Reinhardt auf den Spuren von Lionel Messi

Die Offenbacher Kickers wollen unter allen Umständen Aufbruchstimmung bei den oftmals enttäuschten Fans erzeugen. Die bisherige Transferpolitik überzeugt bisher mit sportlichen Ambitionen und wirtschaftlicher Vernunft. Nach der kostspieligen Stadionrenovierung muss mit Bedacht verpflichtet werden. Mit Julius Reinhardt gab es einen cleveren Transfer für den OFC.

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Kickers Offenbach: Julius Reinhardt auf den Spuren von Lionel Messi
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Auf der Position im zentralen Mittelfeld fühlt sich Reinhardt am wohlsten. Für ihn könnte man den Begriff Zwischenspieler nennen, der aus dem Mittelfeld variabel agiert und sowohl defensiv, als auch offensiv seinen Dienst sorgfältig verrichtet. Der gebürtige Chemnitzer erklärt seine Stärken: „Ich erobere gerne den Ball, will aber auch immer Tore schießen.“ Auch wenn diese Nummer überhaupt nicht zu seinem Spiel passt, so hat er das Trikot mit der Nummer Zehn bekommen. Eher zufällig, wie er der „Offenbacher Post-online“ verraten hat: „Die Nummer war mir eigentlich egal, ich wollte bloß keine allzu hohe haben“, so seine Begründung.
Die Bürde dieser Nummer ist enorm, denn zuvor wurde sie vom ehemaligen Spielmacher der Kickers, Elton da Costa getragen, der in der abgelaufenen Saison mit sieben Toren und sieben Vorlagen der Topscorer im Team gewesen ist. Bei seinem ehemaligen Verein Eintracht Braunschweig hat er die unscheinbare Trikotnummer 23 getragen. Beim Zweitligisten wurde er häufig im rechten Mittelfeld und zeitweise sogar als Außenverteidiger eingesetzt.
Auch wenn dies auf den ersten Blick nur sehr schwer verständlich erscheint, so bestehen durchaus auch Parallelen zwischen Drittliga-Profi Reinhardt und dem besten Fußballer der Welt, Lionel Messi. Der 24-Jährige erklärt: „Wir haben damals einen Geschwindigkeitstest gemacht und sind dabei auch durch einen Parcours gedribbelt“, so der sympathische Profi, der fortführt: „Ich war der schnellste und am nächsten an der Zeit dran, die Messi mal benötigt hatte.“
Beim unscheinbaren Zweitligisten aus Niedersachsen war man daraufhin extrem begeistert und so schrieb die euphorisierte Pressestelle des Vereins, dass sich Reinhardt „auf den Spuren“ des Superstars befinden würde. Trotz dieses berühmten Vergleichs mit dem dreimaligen Weltfußballer des Jahres wurde der auslaufende Vertrag nicht verlängert. Eine Überraschung, da Reinhardt in der Rückrunde sogar elfmal in der Anfangsformation gestanden hatte.
Reinhardt ein wenig enttäuscht: „Ich habe nahezu die ganze Rückrunde gespielt, aber natürlich kann man sich immer steigern“, erklärt er „op-online.de“. „Letztlich waren es für mich zwei schöne, hilfreiche und auch lehrreiche Jahre.“ Dabei sei auch sein ehemaliger Verein, der Chemnitzer FC, eine mögliche Option gewesen. „Aber ich wollte nochmal etwas anderes erleben.“ Nun ist er eine Art Hoffnungsträger für einen möglichen Zweitliga-Aufstieg: „Ich habe zumindest ein paar Erfahrungen in diesem Bereich und weiß, was stimmen muss, damit man aufsteigt“, sagt der technisch beschlagene Mittelfeldspieler. „Aber das ist leider nicht auf jeden Verein beliebig übertragbar.“
Die große Ausgeglichenheit bezeichnet er als Stärke wie Schwäche zugleich. Es gibt keinen eindeutigen Favoriten, zumal die Zweitliga-Absteiger Karlsruhe, Aachen und Rostock auch wegen finanzieller Probleme, einen völlig neuen Kader zusammengestellt haben. Sein Ziel lautet mit dem OFC, dass möglichst lange im Aufstiegsrennen mitgemischt werden kann. Dabei möchte er auch seine Stärke einbringen, wenn er sagt: „Ich will meine Erfahrung ins Team einbringen.“

Quelle: op-online.de

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