Kickers gewinnen Stuttgarter Stadtderby - Spielbericht

Die Stuttgarter Kickers konnten am 33. Spieltag einen wichtigen Sieg im Rennen um den Aufstieg einfahren, bleiben aber auf Grund des Sieges des MSV Duisburg allerdings auf Rang 4 hängen. Dafür konnte man sich der Preußen aus Münster entledigen, die gegen Bielefeld verloren haben. Stuttgarts Zweitbesetzung ist durch die Niederlage einen Platz abgerutscht. Die siegreichen Kölner zogen an den Jungschwaben vorbei und verdrängten diese auf den 14. Tabellenplatz. Der Vorsprung auf die rote Linie beträgt allerdings immer noch acht Punkte, Grund zur Panik besteht also nicht. Der VfB II führte, doch die Kickers konnten durch die Treffer von Marchese und Fischer den Dreier doch noch perfekt machen.

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Kickers gewinnen Stuttgarter Stadtderby - Spielbericht
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Ergebnis: 2 - 1 (1:1)
Statistiken zum Spiel finden Sie weiter unten!

Horst Steffen, der Coach der Stuttgarter Kickers, war nach der 0:1 Niederlage gegen Hansa Rostock zu einem Wechsel gezwungen. Calamita, der sich den Außenmeniskus gerissen hatte, wurde durch Engelbrecht ersetzt.

Jürgen Kramny, der Mann an der Seitenlinie des VfB Stuttgart II, wirbelte seine Anfangsaufstellung nach dem 1:2 gegen den MSV Duisburg vier Mal durcheinander und startete mit Rathgeb, Berko, Leitner und Didavi für Lovric, Breier, Yalcin und Eisele.

Die Stuttgarter Nachwuchsakteure erwischten einen Traumstart, denn bereits nach drei Minuten führten die Gäste. Nachdem sich Kiesewetter stark auf der rechten Außenbahn durchgesetzt hatte, brachte er einen starken Ball auf den mitgeeilten Berko, der aus vollem Lauf nur noch zum 0:1 einschieben musste.

Die Kickers ließen sich durch den frühen Gegentreffer allerdings kaum beeindrucken und versuchten sofort die passende Antwort zu finden. Allerdings war klar, dass noch genug Zeit da war und der Ball kreiste erst einmal durch die eigenen Reihen, um Sicherheit zu bekommen. Die U 23 des VfB hingegen stand tief und lauerte nun natürlich auf Kontermöglichkeiten.

So war es nach einer guten Viertelstunde ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem sich beide Mannschaften größtenteils im Mittelfeld begegneten. Den Gästen spielte der frühe Führungstreffer natürlich in die Karten, denn die Hintermannschaft stand bis dato sattelfest, doch die schnellen Gegenstöße brachten auch noch keine Gefahr mit sich.

Nach einer halben Stunde versuchten dann die Degerlocher wieder das Zepter an sich zu reißen und investierten mehr ins Spiel nach vorne. In der 34. Minute wurde Müller dann stark von Halimi in Szene gesetzt, der sofort auf den völlig allein gelassenen Marchese spielte. Der Kapitän des SVK ließ sich diese Möglichkeit nicht entgehen und schon stand es, ein wenig aus heiterem Himmel, 1:1 in einem eigentlich durchwachsenen Spiel.

Nun hatten die Kickers natürlich Rückenwind und versuchten diesen natürlich sofort in Zählbares um zu setzen, doch mehr als ein Schuss aus der zweiten Reihe von Gerrit Müller, der knapp einen Meter am Pfosten des Tores der Nachwuchskicker des Bundesligisten vorbei ging, kam vor dem Seitenwechsel nicht mehr heraus.

Nach dem Seitenwechsel wurde es nach nur 120 Sekunden richtig laut. Halimi hatte sich in den Strafraum der Gäste begeben und wurde von den Beinen geholt, doch der Unparteiische, der im ersten Durchgang bereits einige Versuche, einen Elfmeter zu schinden, entlarvt hatte, ließ auch hier strittigerweise weiterspielen.

Beiden Mannschaften war an zu merken, dass mit aller Macht Fehler vermieden werden sollten und so entwickelte sich auch zu Beginn des zweiten Spielabschnittes ein ähnlich schwacher Kick wie schon über weite Strecken des ersten Durchganges.

Erst in der 55. Minute wurde es wieder richtig gefährlich. Borys Tashchy kam nach einem tollen Pass von Didavi im Strafraum an den Ball und war völlig frei vor dem Kickers-Tor aufgetaucht. Dieses verfehlte er mit seinem schwachen Abschluss allerdings deutlich.

Im Vergleich zum ersten Abschnitt waren die Nachwuchskicker des VfB viel aktiver und machten mehr Druck. Daraus resultierte allerdings auch nur selten wirkliche Gefahr. Nach einer guten Stunde kam dann auf Seiten des VfB der Ex-Kicker Marco Grüttner, der mit einem lauten Pfeiffkonzert empfangen wurde. Dieser hatte in der 69. Minute dann auch gleich eine Chance, doch seinen strammen Schuss konnte Korbinian Müller, der Mann zwischen den Pfosten des Tores der Stuttgarter Kickers, mit einer tollen Parade abwehren.

240 Sekunden wurde es dann endlich auch wieder auf der anderen Seite gefährlich. Nach einem langen Ball kam Vlachodimos, der Keeper im Kasten des VfB II, nicht heraus, Sama konnte aber für seinen zu zögerlich agierenden Keeper vor Fischer noch retten und die Situation entschärfen.

Nun ging es hin und her und vor 8.100 Zuschauern im GAZI-Stadion entwickelte sich eine flotte Partie. In der Schlussphase angekommen, in der 81. Minute, kam ein Ball von Leutenecker zu Edwini-Bonsu, der stark genau in den Lauf von Fischer spielte. Der Angreifer erkannte, dass Vlachodimos zu weit vor seinem Tor stand und nutzte dies, um per Lupfer den Führungstreffer zum 2:1 für die Stuttgarter Kickers zu erzielen.

Nach dem Führungstreffer mauerten die Kickers und ließen im Endeffekt auch Nichts mehr zu, so dass es am Ende einen insgesamt verdienten, dreifachen Punktgewinn zu feiern gab.


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Daten zum Spiel

Anstoß: 18.04.2015 um 14.00 Uhr (33. Spieltag 2014/15)

Ergebnis: 2 : 1 (1:1)

Tore: 0:1 Berko (4.), 1:1 Marchese (34.), 2:1 Manuel Fischer (84.)

Stuttgarter Kickers: Korbinian Müller - Leutenecker, Starostzik, Stein, Baumgärtel - Marchese (86. Fennell) - Halimi, Bahn - Gerrit Müller, Edwini-Bonsu (90. Gerster), Engelbrecht (66. Manuel Fischer)

VfB Stuttgart II: Vlachodimos - Lang, Kirchhoff, Sama, Rausch - Rathgeb (85. Eisele) - Kiesewetter, Didavi (65. Grüttner), Leitner - Tashchy, Berko (39. Breier)

Zuschauer: 8100

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