Keine Tore zwischen Dortmunds Zweitesetzung und Rot-Weiß Erfurt - Spielbericht

Nach 90 insgesamt ereignisarmen Minuten trennen sich die U 23 des Bundesligisten aus Dortmund und die Thüringer aus Erfurt torlos mit 0:0. Für Dortmunds Nachwuchskicker war es bereits das vierte Spiel in Folge ohne Niederlage. Der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz ist somit auf einen Punkt zusammengeschrumpft. Erfurt bleibt durch die Punkteteilung ein wenig hängen und hat derzeit mit 30 Punkten auf dem Konto nur Platz 10 inne und verliert immer weiter an Boden auf die Aufstiegsplätze.

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Keine Tore zwischen Dortmunds Zweitesetzung und Rot-Weiß Erfurt - Spielbericht
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Ergebnis: 0 - 0 (0:0)
Statistiken zum Spiel finden Sie weiter unten!

David Wagner, der Cheftrainer des Nachwuchsteams der Borussia aus Dortmund, stellte nach dem 1:1 Remis gegen den SC Preußen Münster ein Mal gezwungenermaßen um und ersetzte den gelb-rot gesperrten Narey durch Gorenc-Stankovic, der die letzten beiden Spiele im Profikader stand.

Walter Kogler, der Mann an der Seitenlinie beim FC Rot-Weiß Erfurt, war nach dem 2:4 gegen Unterhaching zu einer Umstellung gezwungen. Tyralla fehlte gelbgesperrt und stand dementsprechend nicht im Kader, Judt rückte nach.

Beide Mannschaften gingen von Anfang an motiviert zu Werke und suchten ihr Glück in der Offensive. Nach fünf Minuten gab es auch schon die erste gute Chance zu bewundern. Nach einem Doppelpass mit Kevin Möhwald war Andreas Wiegel mit dem Ball am Fuß im Sechzehner des BVB II angelang, zirkelte die Pille allerdings wenige Zentimeter am Tor vorbei.

Die Gäste kamen nach der ausgeglichenen Anfangsphase immer besser ins Spiel wollten das Heft an sich reissen, doch auch Dortmund ließ nicht locker und versuchten immer wieder nach vorne zu spielen. Kefkir spielte nach 11 Minuten den Ball von der Außenbahn in die Gefahrenzone, doch da stand kein Anspielpartner und so konnten die Rot-Weißen problemlos klären.

Nur zwei Minuten später zogen die Hausherren einen Freistoß aus 35 Metern direkt auf den Kasten, doch Philipp Klewin, der Mann im Kasten der Erfurter, hatte keine Probleme mit dem Abschluss.

Beide Mannschaften waren zwar bemüht, doch so wirklich viel ging nicht zusammen. Die Hintermannschaften machten die Räume geschickt eng und so blieb zumeist nur das Mittel des Distanzschusses übrig, doch auch diese waren nicht all zu gefährlich. Es entwickelte sich so ein relativ schwungloses, zähes Spiel rund um die Mittellinie herum.

Und nach einer halben Stunde passierte vor beide Toren herzlich wenig. Die Teams neutralisierten sich weitgehend an der Mittellinie. In der 31. Minute ging es immerhin mal wieder ein wenig in Richtung Tor. Nach einem langen Freistoß kam Kefkir zum Schuss, doch Klewin fing den Versuch ziemlich problemlos ab.

Es blieb weiterhin eine Partie auf überschaubarem Niveau und dem Anschein nach waren die Akteure mit der Punkteteilung insgesamt zufrieden. Immer wieder durchlief der Ball die hinteren Reihen der Mannschaften, Zug zum Tor sieht anders aus. Die letzte Aktion im ersten Spielabschnitt gehörte noch einmal RWE. Bukva hatte einen Eckball auf den kurzen Pfosten gebracht, doch dort konnte ein Dortmunder klären und es ging letztendlich torlos in die Umkleiden.

Nur vier Minuten waren im zweite Spielabschnitt gespielt, da tat sich die erste Chance für die Gäste aus Thüringen auf. Kammlotts Hereingabe landete bei Wiegel, der mit seinem Schuss erst an einem Gegner hängen blieb, den Nachschuss setzte er zwar auf den Kasten der kleinen Borussen, doch Zlatan Alomerovic, der Mann im Kasten der U 23 des Bundesligisten aus Dortmund, hatte keine Probleme das Schüsschen auf zu nehmen.

In der 54. Minute zündete Dudziak, der mittlerweile von David Wagner eingewechselt worden war, den Turbo und tankte sich über die linke Seite in den Strafraum, doch erneut stand in der Mitte kein Mitspieler parat und die gute Situation ging in Rauch auf.

Dortmund war nun besser drin in der Partie und hatte nur 120 Sekunden später die nächste gute Möglichkeit. Aus knapp 20 Metern jagte Julian Derstroff das Spielgerät wuchtig in Richtung Erfurter Gehäuse, doch Klewin packte eine ebenso starke Parade aus und rettete seiner Mannschaft den aktuellen Spielstand.

Nach der schwachen ersten Hälfte waren die ersten zehn Minuten im zweiten Durchgang ein Feuerwerk, welches allerdings auch schnell wieder erloschen war. In der 65. Minute versuchste sich Gorenc-Stankovic aus der Distanz, doch das war nichts.

Es blieb eine über weite Strecken taktisch geprägte Begegnung zwischen zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Keines der beiden Teams wollte den ersten Fehler machen und in Rückstand geraten. So standen beide Abwehrreihen weiterhin sehr solide und ließen kaum Räume zur Gestaltung offen. Aus dem Spiel heraus ging nahezu gar Nichts mehr und auch die ruhenden Bälle ließen zu wünschen übrig. Auch die Versuche von den beiden Trainer, mit frischen Akteuren für frischen Wind zu sorgen brachten nichts und so plätscherte die Partie ohne Torchancen dem Ende entgegen.

Letztendlich blieb es beim torlosen Remis, welches komplett dem Spielverlauf entsprach. Beiden fiel nach vorne beinahe gar Nichts ein, doch die Abwehrleistung von den Akteuren war lobenswert.


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Daten zum Spiel

Anstoß: 06.12.2014 um 14.00 Uhr (20. Spieltag 2014/15)

Ergebnis: 0 : 0 (0:0)

Tore:

Borussia Dortmund II: Alomerovic - Knystock (46. Dudziak), Gorenc-Stankovic, Hornschuh, Zimmermann - Amini, Solga - Jordanov (89. Nyarko), Kefkir, Derstroff (60. Gyau) - Harder

Rot-Weiß Erfurt: Klewin - Odak (84. Baumgarten), Laurito, Möckel, Czichos - Judt, Menz (84. Falk) - Wiegel, Möhwald, Bukva (62. Aydin) - Kammlott

Zuschauer: 2080

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