Keine Tore zwischen Aue und Magdeburg - Spielbericht

Im Verfolgerduell auf die Spitzenplätze zwischen dem Zweitligaabsteiger aus Aue und dem Aufsteiger aus Magdeburg gab es am Sonntag Nachmittag keinen Sieger. Somit gehen die Negativserien beider Mannschaften weiter. Trotzdem tat dies der tollen Stimmung im Stadion Nichts ab. Aue hatte es im zweiten Durchgang trotz drückender Überlegenheit verpasst Tore zu schießen und mussten sich so mit dem einen Punkt zufrieden geben. Mit einem Sieg wäre Erzgebirge bis auf einen Punkt an Großaspach auf Rang 3 heran gerückt.

Datum der Veröffentlichung: Uhr | Autor:

Keine Tore zwischen Aue und Magdeburg - Spielbericht
Foto: imago/Eibner
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Ergebnis: 0 - 0 (0:0)
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Pavel Dotchev, der Cheftrainer des FC Erzgebirge Aue, stellte nach dem 0:1 gegen den Halleschen FC zwei Mal gezwungenermaßen um und brachte für den verletzten Wegner und den gesperrten Samson Kvesic und Adler vom Anpfiff weg.

Jens Härtel, der Mann an der Seitenlinie des Aufsteigers aus Magdeburg, rotierte nach dem torlosen Unentschieden gegen Kiel gehörig innerhalb seiner ersten Elf und so standen Chahed, Butzen, Handke, Hebisch und Löhmannsröben für Niemeyer, Puttkammer, Bankert, Farrona Pulido und Kruschke auf dem Platz.

Während die Hausherren zu Beginn um ein sicheres Aufbauspiel bemüht waren und den Ball erst einmal durch die eigenen Reihen laufen ließen, agierten die Gäste frech und versuchten immer wieder direkt in den Strafraum zu spielen. Nach fünf Minuten versuchte sich Magdeburgs Altiparmak an einem Freistoß, doch seine Hereingabe verpasste sowohl Freund als auch Feind.

Magdeburg war hier in den ersten paar Minuten deutlich konsequenter. Aues Rizzuto hatte nach acht Minuten keine Anspielstation gefunden und verlor so den Ball auf Hebisch, der schnell schaltete und Beck bediente. Der Stürmer verfehlte aber aus 20 Metern deutlich.

Der erste Treffer der Begegnung fiel dann nach 11 MInuten, allerdings war der Jubel nicht von langer Dauer. Skarlatidis hatte einen tollen Pass genau auf Nicky Adler gespielt, der am linken Pfosten locker vollendete. Das Schiedsrichtergespann hatte allerdings kaum einen Moment gezögert und richtigerweise auf Abseits entschieden.

Nach einer guten Viertelstunde war die Begegnung nach dem flotten Start ein wenig zerfahren. Magdeburg fuhr mittlerweile eine andere Taktik, versuchte mit langen Bällen auf die Angreifer zum Erfolg zu kommen, allerdings hatte Aues Innenverteidigung nur wenig Mühe mit dieser Herangehensweise. In der 21. Minute zeigten die Hausherren dann erstmals richtig schönen Kombinationsfußball. Über Tiffer gelangte der Ball in den Lauf des gestarteten Skarlatidis, der seinem Gegner auf der rechten Seite entflohen war. Dieser jagte das Spielgerät scharf in die Mitte wo Glinker, der Magdeburger Keeper, soeben noch vor dem einschussbereiten Nattermann das Spielgerät unter sich begrub.


EIne knappe halbe Stunde war gespielt, da konnten auch die Gäste erstmals wieder gefährlich werden. Chahed war rund 20 Meter vor dem Tor des FCE an die Pille gekommen und zog auch sofort ab, seinen abgefälschten Schuss konnte Männel, der Mann im Tor des FC Erzgebirge Aue, nur mit allergrößter Mühe um den Pfosten herum lenken.

Mittlerweile war das Spiel doch recht ausgeglichen, beide Mannschaften waren hier durchaus bemüht, die Begegnung offen und flott zu gestalten, was aber nur teilweise gelang. Beinahe wären die Gäste hier noch kurz vor der Pause noch in Führung gegangen. Beck schnappte sich eine Flanke am Elfmeterpunkt und legte direkt mit der Brust auf Hebisch an, der aus kurzer Distanz aber noch an Rizzuto hängen blieb.


Der zweite Durchgang startete wie der Erste recht flott und es ging hin und her. Nach einer Ecke in Minute 48 stieg Aues Innenverteidiger Susac hoch, lenkte das Ding aber knapp über die Querlatte ins Toraus.

Nun waren die Hausherren hier spielbestimmend und erhöhten den Druck immer mehr. Nach eienr Flanke von Handke kam Nattermann nur wenige Meter vor dem Tor zum Abschluss, doch sein Schuss verfehlte ebenfalls sein Ziel.

Und es ging in dieser Phase nur in eine Richtung und besonders Nattermann war nun an jeder Aktion beteilig. Nach einer Stunde wurde er von Tiffert geschickt und 30 Meter vor dem Tor kam er an das Spielgerät, von wo aus er, mit Butzen im Nacken, in den Strafraum zog, doch Glinker konnte dort seinen Abschluss stark parieren.

Der Druck der Veilchen ließ nun sichtlich nach und allem Anschein nach hatte die Mannschaft von Pavel Dotchev seine Körner aufgebraucht. Eine Viertelstunde vor dem Ende musste bereits ein ruhender Ball für die nächste Torchance herhalten. Nach einer Ecke verpasste Breitkreuz mit seinem Kopfball das Ziel einmal mehr knapp.

Die letzte Chance gehörte dann auch noch den Auern, als Kluft in der 85. Minute den Ball aus 20 Metern auf den Kasten beförderte, doch auch diesen Ball konnte Glinker unter sich begraben und so blieb es beim torlosen Remis.


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Daten zum Spiel

Anstoß: 18.10.2015 um 14.00 Uhr (13. Spieltag 2015/16)

Ergebnis: 0 : 0 (0:0)

Tore:

Erzgebirge Aue: Männel - Rizzuto, Susac, Steve Breitkreuz, Riedel - Philipp Riese - Tiffert, Kvesic (73. Könnecke), Skarlatidis (83. Handke) - Nattermann (63. Kluft), Adler

1. FC Magdeburg: Glinker - Butzen, Handke, Hainault, Altiparmak (86. Razeek) - Brandt, Löhmannsröben - Sowislo, Tarek Chahed - Christian Beck (90.+2 Malone), Hebisch

Zuschauer: 10050

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