Karlsruher will auch gegen den SC Freiburg die Sensation schaffen

Der Karlsruher SC hat noch das Highlight des Jahres vor der Brust. Die Mannschaft von Markus Kauczinski spielt am Dienstag, den 18. Dezember 2012 gegen den SC Freiburg um den Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals und der Außenseiter ist hungrig.

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Karlsruher will auch gegen den SC Freiburg die Sensation schaffen
Foto: Karlsruher SC
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„Wir werden alles dafür tun, dass es ein perfekter Tag wird, damit wir die Sensation schaffen“, versprach Chefcoach Markus Kauczinski am Montag. „Wir freuen uns auf das Spiel vor ausverkauftem Haus und darauf, unseren Fans solch ein Spiel bieten zu können kurz vor Weihnachten.”

Chancenlos ist man ja nicht, wie der Chefcoach auf der Pressekonferenz erklärte: "Wir haben gezeigt, dass wir an manchen Tagen jeden Gegner schlagen können. Das haben wir gegen Duisburg und auch gegen den Hamburger SV gezeigt. Wir wissen, dass Freiburg natürlich der Favoritt ist. Die haben auch einen guten Lauf, sind momentan 5. der Bundesliga, und das nicht ohne Grund. Wir brauchen eben diesen perfekten Tag, gehen aber mit Vorfreude in die Partie.

Auch zum Gegner hatte "Kaucze" noch etwas zu sagen: "Freiburg ist eine gute gewachsene Mannschaft. Sie haben viele Spieler die aus den eigenen Reihen kommen und schon seit Jahren zusammen spielen. Was die Mannschaft auszeichnet ist, dass sie den Plan konsequent durchspielen, über 90 Minuten. Das ist bei uns anders. Wir haben manchmal in den 90 Minuten einen Durchhänger. Wir müssen die vollen 90 Minuten konzentriert sein. Dürfen keinen Fehler machen, auch wenn sich das leicht sagt."

Auf den Trainerbänken werden zwei alte Bekannte aufeinandertreffen. Kauczinski und Streich trafen in Ihrer Zeit als A-Jugendtrainer in der Bundesliga und dem Vereinspokal aufeinander. „Von daher kennen Markus Kauczinski und ich uns schon länger", sagt Christian Streich, „wir haben in der Jugend viele tolle Spiele gegeneinander bestritten. Für mich ist es deshalb alles andere als eine Überraschung, dass der KSC jetzt so stabil auftritt, denn Markus arbeitet sehr strukturiert. Nach all den früheren Erlebnissen ist das auch für mich ein besonderes Spiel, gegen diesen Verein, dem ich wünsche, dass er wieder aufsteigt und angesichts des vollen Stadions und der zu erwartenden Stimmung dort. Es wird eine heiße Kiste, aber wir freuen uns sehr auf die Begegnung. Es wird sicher ein enges und umkämpftes Spiel." sagte der SCF-Trainer vorausschauend.

Zwei Spieler des Bundesligisten dürften sich besonders auf die Partie gefreut haben. Sebastian Freis und Marc Terrazzino spielten beide früher für den KSC. Doch beide können verletzungsbedingt nicht am DFB-Pokal-Achtelfinale gegen ihren ehemaligen Brötchengebner nicht teilnehmen. Freis leidet an einer Schulterverletzung und Terrazzino laboriert an Adduktorenproblemen. Auch Matthias Ginter (Haarriss an einem Wirbel), Immanuel Höhn (Syndesmoseriss) und Ezequiel Calvente (Abszess) fehlen dem SCF. Auch Mensur Mujdza, der bereits gegen Schalke 04 beim letzten Ligaspiel vor der Winterpause fehlte, konnte die Reise nach Nordbaden nicht antreten. Pavel Krmas, der Innenverteidiger, hingegen, ist wieder einsatzbereit.

Auf Karlsruher Seite ist Rouwen Hennings, der im letzten Ligaspiel gelbgesperrt war, wieder mit von der Partie. Sein Ersatz, Patrick Dulleck, der gegen die Zweitbesetzung des VfB Stuttgart noch richtig gut spielte, ist auf Grund von Knieproblemen fraglich. Jan Mauersnergers Einsatz ist ebenfalls noch nicht gewiss, da er eine Hüftprellung hat. Steffen Haas und Gaetan Krebs haben ihre Verletzungen überstanden und wären auch wieder eine Option.

Ein Sieg für den KSC wäre immens wichtig. Würde dem finanziell angeschlagenen Verein doch ein hübsches Sümmchen von einer Millionen Euro winken sowie eventuelle Fernsehgelder im Falle einer Live-Übertragung in Höhe von 500.000 Euro.

Wer sich im Pokalderby durchsetzen wird, wird sich am kommenden Dienstag, den 18. Dezember 2012 zeigen.

Quelle: www.

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