Karlsruher Wechselkarussell: Cagara kommt - und was passiert mit Calhanoglu?

Ein Abstieg bietet auch manchmal die Möglichkeit, dass vieles komplett verändert werden kann. Wenn die Tränen erst einmal getrocknet sind, gibt die neue Spielklasse auch die Möglichkeit Fehler der Vergangenheit abzustellen und vor allem aus diesen auch zu lernen, sodass die Zukunft hoffnungsvoller angegangen werden kann. Der Karlsruher SC versucht sich auch genau daran zu halten. Ein interessanter Neuzugang konnte nun im Wildpark begrüßt werden.

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Karlsruher Wechselkarussell: Cagara kommt - und was passiert mit Calhanoglu?
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Dennis Cagara kommt. Der 27-jährige linke Außenverteidiger soll ein Stück weit Erfahrung in die junge KSC-Mannschaft bringen. Der Däne mit philippinischer Abstammung hat schon zahlreiche Vereine in seiner sportlichen Vita stehen. In seiner Heimat spielte er für Teams wie FC Nordsjaelland, Aarhus GF und Lyungby BK. Vor einem halben Jahr, vor der Rückrunde kehrte er nach Deutschland zurück. Er nahm das Angebot vom abstiegsbedrohten FSV Frankfurt an und wechselt nun wieder den Verein nachdem er den Klassenerhalt geschafft hat.
Nun wird er also zukünftig weiter südlich in Karlsruhe seine Stärken einbringen, die in einer guten Übersicht, sicherem Passspiel und einer cleveren Zweikampfführung liegen. Ein großes Faustpfand ist natürlich seine enorme Erfahrung, die er mitbringt. So spielte er in der Saison 2004/05 für Hertha BSC in der Bundesliga. Dort konnte er achtmal Erstligaluft schnuppern. Die nachfolgende Saison spielte er eine Liga tiefer für Dynamo Dresden, wo er jeweils zwei Treffer und zwei Vorlagen beisteuern konnte. KSC-Cheftrainer Markus Kauczinski beschreibt den Neuzugang wie folgt: „Dennis ist ein schneller und technisch sehr versierter Spieler.“ Und ergänzt: „Zudem verfügt er über eine Menge Erfahrung, die er bei uns einbringen soll.“
Natürlich möchte der chronisch klamme Verein auch Transfererlöse erzielen. Die 3,5 Millionen, die Manager Oliver Kreuzer hingegen für Hakan Calhanoglu verlangt sind eindeutig zu viel für das interessierte Werder Bremen. Trotzdem möchte der ehemalige Bayern-Profi unter keinen Umständen von dieser beträchtlichen Summe abweichen.
Einige werden sich am Karlsruher Wildpark sicherlich auf die Schulter klopfen, denn im März hat der schon damals abstiegsbedrohte KSC den Vertrag mit dem Talent Hakan Calhanoglu bis ins Jahr 2016 verlängert. Diese Früchte könnten nach einem Bericht von „fußballtransfers.de“ der Zweitliga-Absteiger möglicherweise bald ernten, wenn Werder Bremen Manager Klaus Allofs auf die Forderung von 3,5 Millionen Euro eingehen wird.
Kreuzer demonstriert Selbstbewusstsein, wenn er in der „bild“ erklärt: „Seit unserem letzten Gespräch am Dienstag vor einer Woche habe ich von Klaus Allofs nichts mehr gehört. Da habe ich Bremen unsere Vorstellungen mitgeteilt. Ihre Vorstellungen kenne ich nach wie vor nicht.“ Hartnäckig möchte er bleiben, denn von diesem Preis möchte er unter keinen Umständen abrücken., wie er klarstellt: „Wenn unsere Forderungen nicht erfüllt werden, bleibt er eben hier.“
Werder-Manager Allofs hat auch einen klaren Standpunkt: „Der Spieler möchte gern zu uns. Aber er muss eben auch bezahlbar sein. Es muss für uns Sinn machen. Wenn es nicht geht, dann ist es eben so.“ Es gilt als offenes Geheimnis, dass sich Bremen zurzeit eher auf den tschechischen EM-Teilnehmer Theodor Gebre Selassie konzentrieren möchte, der möglichst bald verpflichtet werden soll.

Quelle: www.kicker.de

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Kommentar von Müder am 21.06.2012 um 09:39 Uhr:

viele Jahre bediente man sich am KSC wie beim Sommerschlussverkauf nun endlich werden Interessenten in ihre Schranken gewiesen.Es wird daran erinnert,das Jugendarbeit auch Geld kostet und diese Schenkungen nun endlich der Vergangenheit angehören. Nur wer sich diese Freiheit oder sollte man sagen diesen Kampf an nimmt,begeget man wieder auf der selben Ebene

Kommentar von kevin am 21.06.2012 um 10:57 Uhr:

Ja schon. Aber wer fragt denn dann danach, was der Spieler möchte? Ich finde auch, dass die Ablöse zu hoch ist. mit der Hälfte wäre der KSC auch noch gut bedient. Muss dann erst der FC Bayern kommen und wieder ein Talent auf der Bank verheizen? Dann lieber eine reale Chance bei Werder. Außerdem wird Calhanoglu sicherlich nicht noch 3,5 Jahre beim KSC bleiben und mit 22 oder so erst den nächsten Schritt machen. Das wär doch auch irgendwie traurig.

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