Karlsruher SC baut Serie weiter aus; auch Heidenheim kann die Kauczinski-Truppe nicht aufhalten - Spielbericht

Eine nahezu perfekte zweite Hälfte beschert den Badenern den siebten Ligasieg in Folge. Heidenheim ging zwar in Führung, war dem KSC aber nicht ganz gewachsen.

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Karlsruher SC baut Serie weiter aus; auch Heidenheim kann die Kauczinski-Truppe nicht aufhalten - Spielbericht
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Ergebnis: 5 - 2
Karlsruhe steht erstmals in dieser Saison auf dem Relegationsplatz zum Aufstieg in die 2. Bundesliga. Heidenheim hingegen verliert nach der überwundenen Krise wieder einmal einiges an Boden auf die Spitzengruppe.

Markus Kauczinski startete im Vergleich zum 4:0 Erfolg über den SV Wehen Wiesbaden mit einer auf zwei Positionen veränderten Startaufstellung. Kempe und Alibaz begannen statt Schiek und Blum.

Der Heidenheimer Coach Frank Schmidt vertraute auf die selbe Elf, die den Grundstein für den 1:0 Sieg über die Kickers aus Offenbach gelegt hatten und nahm dementsprechend keine Änderung vor.

Die Gäste erwischten den besseren Start und gingen, nachdem Orlishausen im Tor des KSC noch in der 7. Minute einen Versuch von Michael Thurk parieren konnte, in Minute 9 früh in Führung. Marcel Titsch-Rivero wurde nicht entscheidend genug gestört und konnte fast ohne Probleme im Strafraum der Gastgeber den Ball am KSC-Keeper vorberschieben und seine Mannschaft mit 1:0 in Führung bringen.

Die Mannschaft von Markus Kauczinski war in der Folge um den schnellen Ausgleich bemüht und wurde immer wieder durch Standards des Ausnahmetalents Hakan Calhanoglu gefährlich. Dieser gab auch die Vorlage in der 22. Minute zum verdienten Ausgleich der Gastgeber in der 22. Spielminute. Seine Hereingabe wurde abgefälscht und fiel Koen van der Biezen direkt vor die Füße, der aus einem Meter Entfernung sicher verwandelte.

Heidenheim steckte allerdings nach dem Ausgleich nicht auf und versuchte mit dem KSC mit zu spielen, was Chancen auf beiden Seiten zur Folge hatte. Doch auch zur Halbzeit stand es weiterhin 1:1. Dies änderte sich aber bereits 4 Minuten nach Wiederanpfiff. Nachdem Dennis Kempe den Ball flach von links in den Strafraum schob kam Hennings an den Ball, dessen Schuss dermaßen glücklich verunglückte, dass er direkt beim Torschützen des ersten Karlsruher Tores, van der Biezen, landete, der wieder aus kurzer Distanz verwandeln konnte.

Doch Heidenheim gab sich nicht geschlagen und bekam nur 5 Minuten nach dem Rückstand einen Strafstoss zugesprochen, da der Doppeltorschütze van der Biezen den Schuß von Dennis Malura mit der Hand geblockt haben soll. Den fälligen Elfmeter verwandelte Marc Schnatterer mit einem wuchtigen Schuss, dem Dirk Orlishausen nichts entgegen zu setzen hatte.

Es ging Schlag auf Schlag, 4 Minuten nach dem Ausgleich zappelte der Ball wieder im Netz. Nach einem Eckstoß von Hakan Calhanoglu kam Jan Mauerberger per Kopf an den Ball. Auf der Linie versuchte ein Heidenheimer noch den Ball mit der Hand zu klären, doch Rene Rohde, der Unparteiische, entschied direkt auf Tor und 3: für den KSC, da sich der Ball bereits zuvor mit vollem Umfang hinter der Linie befunden hatte.

Heidenheim war nun doch ein wenig geschockt, versuchte aber weiterhin nach vorne zu spielen. Doch in der 69. Minute krönte Hakan Calhanoglu seine starke Leistung mit dem Treffer zum 4:2 für den Karlsruher SC. Calhanoglu zog flach in die Ecke ab und ließ Sabanov im Tor der Gäste, der auf die andere Ecke spekuliert hatte, keine Abwehrchance.

Nun lullte sich der KSC hinten ein wenig ein und wartete auf Räume zum Kontern, die sie auch bekamen. Heidenheim warf nun alles nach vorne. Die Entscheidung fiel dann in der 77. Spielminute durch Selcuk Alibaz. Dieser ließ an der Strafraumgrenze zuerst Weil und Sirigu richtig alt aussehen und zog in den Sechzehner der Gäste und vollendete vorbei an Keeper Sabanov zum 5:2 Endstand. Heidenheim hatte dann in Minute 82 noch die Chance auf den Anschlusstreffer, doch die Mannschaft von Frank Schmidt schaffte es nicht, die fast feststehende Niederlage noch zu gefährden.

FCH-Cheftrainer Frank Schmidt zeigte sich als guter Verlierer: "Glückwunsch an den KSC zum Sieg. Heute war ein echtes Spektakel geboten. In der Anfangsphase haben wir mit der nötigen Ruhe agiert, um unser Spiel durchzusetzen. Dem Tor zum 1:0 ist eine schöne Kombination über mehrere Stationen vorausgegangen. Danach ist lange nichts passiert. Nach dem Ausgleich haben wir zehn Minuten gebraucht, um wieder zurückzufinden. Insgesamt war unser erster Durchgang aber gut. Der frühe Rückstand nach Wiederanpfiff war dann bitter. Trotzdem haben wir uns gut gewehrt. Später beim 2:4 hätten wir eigentlich einen Freistoß bekommen müssen, doch der Schiedsrichter hat dies leider anders gesehen. Unsere Leistung war alles andere als schlecht, dennoch dürfen wir in Karlsruhe natürlich keine fünf Gegentore kassieren."

KSC-Trainer Markus Kauczinski lobte dem Gegner, der seiner Mannschaft viel abverlangt hatte: "Das Hinspiel hat schon gezeigt, dass es gegen Heidenheim nie langweilig wird. Anfangs hatten wir Probleme. Der FCH hat das sehr gut gemacht in dieser Phase. Uns ist es jedoch gelungen, heute immer zum richtigen Zeitpunkt zurückzuschlagen. Hinzu kommt, dass wir natürlich in manchen Situationen auch das notwndige Glück auf unserer Seite hatten. Momentan nutzen wir unsere Chancen einfach eiskalt. So haben wir es geschafft eine ausgeglichene Partie zu gewinnen."

Quelle: www.


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