Kämpfen, Träumen, Hoffen – Die Vorbereitung von Dortmund II

Nach dem großen Erfolg in der abgelaufenen Spielzeit, als sich letztlich verdientermaßen gegen das favorisierte Team aus Lotte sich durchgesetzt werden konnte, zählt für Borussia Dortmund II nun allein der Klassenerhalt in der 3. Liga, die für viele BVB-Youngsters eine völlig neue Erfahrung sein wird.

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Kämpfen, Träumen, Hoffen – Die Vorbereitung von Dortmund II
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Aufgrund der Tatsache, dass die vielen Dortmunder EM-Fahrer wegen des anstehenden Urlaubs noch nicht am Trainingsbetrieb teilnehmen, haben zeitweise bis zu acht Spieler aus der zweiten Mannschaft am Lauftrainingslager der Profis teilgenommen. Mit den beiden Teenagern Mustafa Amini (19) und Marvin Duksch (18) konnten zwei Spieler so sehr auf sich aufmerksam machen, dass sie auch in Zukunft beim deutschen Doublegewinner mittrainieren sollen.
Mit dieser Tatsache zeigt sich der Trainer von Dortmund II, David Wagner, absolut zufrieden: „Die Durchlässigkeit ist für alle Seiten positiv. Als die acht Jungs nicht da waren, haben wir drei A-Junioren mit in die Vorbereitung eingebaut.“
Nicht nur für diese beiden Kicker aus dem Reserveteam gibt es Erfreuliches zu vermelden. Mit Florian Hübner, der nach der Syndesmose-OP schon in zwei Kurzeinsätzen gegen den Bezirksligisten BSV Menden und den Westfalenligisten ASC 09 Dortmund eingesetzt worden ist, und auch Ensar Baykan hat Wagner wieder zwei Alternativen mehr im Spielerkader. Der 20-jährige Baykan musste erstmal die weitreichenden Folgen einer schweren Lebensmittelvergiftung verkraften, die er in den Sommerferien erlitten hat. Ganze zwei Wochen musste der technisch starke Akteur stationär im Krankenhaus behandelt werden. Bei optimaler Entwicklung werden beide Akteure zum Punktspielstart beim VfL Osnabrück wieder mit von der Partie sein. Dazu David Wagner: „Wir müssen Ensar ganz langsam mit Lauftraining aufbauen.“
Für Hübner fiel ein riesengroßer Stein vom Herzen, als er den „Ruhr Nachrichten“ freudig mitteilen konnte: „Ich bin beschwerdefrei. Nach meinem 30-Minuten-Einsatz in Menden war mein Fuß top.“ Als Stabilisator soll er künftig fungieren. Sein erster Einsatz gegen den ASC Dortmund verlief ohne größere Probleme. Das erhöhte Laufpensum muss auch von ihm erstmal erfolgreich absolviert werden.
Hübner gilt als Optimist. Auch deshalb zeigt er sich gegenüber den „Ruhr Nachrichten“ als zuversichtlich, was seine persönliche Zukunft angeht: „Damit habe ich keine Probleme. Seit rund fünf Wochen arbeite ich intensiv an meinem Comeback. Alles läuft derzeit gut. Es fehlt nur noch ein wenig am hundertprozentigen Leistungsvermögen.“
Von großer Relevanz wird die notwendige Spielpraxis sein, die er sich in der nächsten Woche noch holen muss. Auch jede Trainingseinheit muss er ganz intensiv nutzen. Das Fehlen von acht Stammspielern sieht er als kein elementares Problem an: „Das ist wirklich kein Problem. Unser Leistungsniveau ist in der Breite sehr gut aufgestellt. Auch die eingesetzten A-Junioren fügen sich bestens ein. Wir sind immer spielstark“, sieht der Sohn von Eintracht Frankfurt-Manager Bruno Hübner großes Potential in seiner Mannschaft.
Es gibt jedoch noch einige Sachen, die verbessert werden müssen. Dazu gehört die nötige Effizienz im Abschluss. Oft agieren die jungen Dortmunder Angreifer noch zu überhastet vor dem gegnerischen Gehäuse, wie beim Testspiel gegen den BSV Menden demonstriert worden ist: „Das lag nicht zuletzt an unserer sehr intensiven Konditionsarbeit. Da fehlt in solchen Momenten auch mal die Kraft, die Konzentration und die Spritzigkeit.“

Quelle: www.kicker.de


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