Historischer Derby-Sieg von Preußen Münster

Es gibt wahrscheinlich in der Saison nicht viel Schöneres als Derby-Siege. Dies kann der Drittligist Preußen Münster gewiss auch bestätigen, denn nach den Nachbarschaftssiegen gegen den VfL Osnabrück (2:0) und Arminia Bielefeld (4:0) wurde die Vormachtstellung in der Region geklärt und zugleich der zweite Tabellenplatz der 3. Liga erobert. Die Derby-Erfolge gegen den Lokalrivalen sollen nämlich nur ein Baustein auf dem Weg zum Zweitliga-Aufstieg sein.

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Historischer Derby-Sieg von Preußen Münster
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14.512 Zuschauer waren im nicht ganz ausverkauften Preußenstadion Zeuge, wie das Team von Trainer Pavel Dotchev in beeindruckender Art und Weise den Tabellenführer aus Bielefeld mit einem hochverdienten 4:0 Sieg aus dem eigenen Stadion jagte. Mit dem zweiten Tabellenplatz belegen die Münsteraner nun einen direkten Aufstiegsplatz und durch die attraktive, wie offensive Spielweise ist den Westdeutschen alles zuzutrauen.
Realismus herrscht dagegen bei Trainer Pavel Dotchev, der gegenüber dem „kicker“ gewohnt nüchtern mitgeteilt hat: „Das ist eine schöne Momentaufnahme.“ Es dauerte nur wenige Spielminuten, bis der SCP die Spielkontrolle übernahm und sie bis zum Abpfiff nicht mehr hergegeben hat. Die Offensivreihe um die durchsetzungsstarken Taylor, Siegert, Nazarov und Bischoff ließen dem DSC keine Chance. Die Abwehr der Ostwestfalen schwamm und erhielt besonders in der ersten Halbzeit kaum Ruhemöglichkeiten. Letztlich war es Benjamin Siegert, der mit seinem präzisen Kunstschuss für das frenetisch bejubelte 1:0 sorgen konnte. Der ehemalige Zweitliga-Profi merkte zufrieden an: „Wenn man zwei Derbys in acht Tagen ohne Gegentor gewinnt, dann hat der Trainer alles richtig gemacht.“
Dabei wurde nahezu Historisches vollbracht, denn erstmals seit der Spielzeit 1992/93 konnte gegen den Erzrivalen vom Rande des Teutoburger Waldes ein Heimspiel siegreich gestaltet werden. Besonders die ersten zwei Minuten nach der Halbzeit waren ausschlaggebend für diesen klaren und nie gefährdeten Triumph. In diesem Zeitintervall waren es die spielfreudigen Nazarov und Taylor, die mit ihren Treffern für eine Vorentscheidung sorgen konnten. Der gerechte Elfmeter von Spielführer Stefan Kühne sorgte für das Endergebnis. Der US-Amerikanische Goalgetter Matthew Taylor erklärte gegenüber dem „kicker“ nach dem Spiel: „Das vielleicht coolste Spiel meines Lebens.“ Kein Wunder, denn der Ex-Paderborner war an allen vier Treffern beteiligt.
Als Dank für die starke Leistung gönnte Dotchev seinen Kickern den Gang zum Oktoberfest in Münster. Dazu der gnädige Trainer: „Hätten wir jetzt eine Länderspielpause, dann könnten wir die Siege anders genießen. So aber steht am Dienstag (19 Uhr) gleich das nächste schwere Spiel an, in Aachen wird das nicht einfacher.“

Quelle: www.kicker.de

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