Heidenheims Traum von der 2. Bundesliga ist verpufft - Spielbericht

Die starke Rückrunde wertlos. Der 1. FC Heidenheim verpasst, wie bereits im Jahr zuvor, den Relegationsplatz nur knapp. Nach dem 0:0 gegen die Kickers aus Offenbach musste die Mannschaft von Frank Schmidt Preußen Münster und den neuen Releganten VfL Osnabrück passieren lassen.

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Heidenheims Traum von der 2. Bundesliga ist verpufft - Spielbericht
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Ergebnis: 0 - 0
Frank Schmidt, der Cheftrainer des 1. FC Heidenheim, konnte beim wichtigsten Spiel des Jahres fast auf die gesamte Breite des Kaders zurück greifen. Allerdings blieb Michael Thurk, wie bereists beim Sieg gegen Saarbrücken, vorerst auf der Bank. Erol Sabanov kehrte in den Kasten zurück und Titsch-Rivero ersetzte Bagceci.

Rico Schmitt, der Cheftrainer des OFC, musste sich hingegen etwas einfallen lassen. Im Vergleich zum 1:0 Erfolg gegen den SV Wehen Wiesbaden nahm er insgesamt 6 Änderungen an seiner ersten Elf vor. Wulnikowski, Kleineheismann, Dziwniel, Korb, der gelbgesperrte Fetsch und Vogler waren zu ersetzen. Endres, Ahlschwede, Maier, Lars Bender, Avdic und Rathgeber sollten hingegen dafür sorgen, dass dem 1. FC Heidenheim der größte Erfolg der Vereinsgeschichte verwehrt bleiben sollte.

Es war ein munteres Spiel zu Beginn mit zwei Mannschaften auf Augenhöhe, die beide in Richtung gegnerisches Tor arbeiteten. Doch der letzte Pass fehlte noch, um große Torchancen zu erspielen. In der 16. Minute hätte Offenbach den Aufstiegsaspiranten dann beinahe geschockt. Nicolas Feldhahn fasste sich aus 25 Metern Torentfernung ein Herz und packte den Hammer aus. Erol Sabanov, der Mann zwischen den Pfostend des Heidenheimer Tores, war bereits geschlagen, doch der Ball jagte an die Querlatte.

Heidenheim brachte nicht viel zusammen und die Stimmung, die zum Anpfiff der Partie noch grndios gewesen ist, trübte sich immer weiter. Erst nach 31 Minuten konnten die Hausherren gefährlich werden. Malura brachte eine Flanke von der rechten Seite in den Strafraum und fand in Titsch-Rivero einen Abnehmer. Dieser konnte den Ball völlig freistehend am langen Pfosten allerdings nicht richtig unter Kontrolle bringen und kam nur noch mit der "Picke" zum Abschluss. Sein Versuch landete am Außennetz.

Es blieb bei einer Partie, die von krampfhaften Angriffsversuchen der unter Zugzwang stehenden Heidenheimer geprägt war. Offenbach setzte immer wieder Nadelstiche, wie in der 41. Minute, als Avdic einen Ball auf der linken Seite eroberte und auf Bäcker weiterleitete, der im Strafraum dann abschloss, allerdings weit über das Tor.

Vor der Halbzeit wurden die Kickers dann noch einmal gefährlich. Bäcker lief sich erst in der Heidenheimer Hintermannschaft fest und den freien Ball zog Rathgeb dann sofort aus 20 Metern ab, doch klar am linken Pfosten vorbei.

Durchgang zwei begann beinahe mit der Führung für die Hausherren. Nach der Balleroberung zog Schnatterer in Richtung Sechzehnmeterraum der Hessen. Strauß hatte sich auf der rechten Seite freigearbeitet und bekam dann die Vorlage des Topscorers, doch sein Schuss aufs kurze Eck konnte noch in letzter Sekunde von Daniel Endres, dem Keeper zwischen den Pfosten des Tores der Kickers aus Offenbach, entschärft werden.

In der 49. Minute verschätzte sich der noch zuvor rettenden Offenbacher Schlussmann, Endres, nach einem Einwurf gewaltig. Dieser landete, nachdem Endres das Leder unterlaufen hatte, bei Niederlechner, doch ehe dieser ins leere Tor einschieben konnte, wurde er bedrängt und verlor die Pille.

Die Gastgeber waren nun bedeutend besser als noch im ersten Durchgang. Der Führungstreffer schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Doch in der 68. Minute wäre der FCH beinahe in Rückstand geraten. Schwarz schoss aus 23 Metern und forderte Erol Sabanov zu einer Glanzparade auf Kosten einer Ecke. Dieser landete bei Rathgeber, der mit dem Kopf den Routinier im Heidenheimer Tor forderte. Doch auch diesmal konnte der Teufelskerl seinen Kasten sauber halten.

Eine Viertel Stunde vor Abpfiff setzte Frank Schmidt dann alles auf Angriff. Und in der 80. Minute tat sich dann eine Konterchance für die Kickers auf. Nach einer Flanke kam Schwarz 18 Meter vor dem Tor zum Abschluss, dieser war allerdings zu harmlos.

In der 90. Minute verhinderte der Offenbacher Keeper Endres, dass Heidenheim den Relegationsplatz verteidigen konnte. Schnatterer schoss aus gut 20 Metern halblinker Position auf lange Eck, doch der Mann im OFC-Kasten streckte sich und spitze den Ball weg.

Bereits weit in der Nachspielzeit bekam der 1. FC Heidenheim die allerletzte Chance. Aus 25 Metern Torentfernung in zentraler Position wurde der Mannschaft von Frank Schmidt ein Freistoß zugesproch. Thurk und Schnatterer standen bereit. Es war der Oldie, der im Fußball schon so Vieles gesehen und erlebt hatte, der die Verantwortung übernahm. Der Ball jagte über die Mauer, Endres wäre nicht mehr hingekommen, doch anstatt im Netz landetete der Ball nur um Zentimeter im Toraus.

Durch das torlose Remis verspielte der FCH die Chance, sich über die Relegation für die kommenden Zweitligasaison zu qualifizieren. Die Spieler waren zutiefst bestürzt.

Stimmen zum Spiel folgen.


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