Heidenheim verpasst mit dem torlosen Remis in Halle den Anschluss an das Spitzentrio - Spielbericht

Der 1. FC Heidenheim hat es verpasst, sich noch näher an die ersten Drei der Tabelle heran zu arbeiten. Gegen den Halleschen FC gelang es der Mannschaft von Frank Schmidt nicht, einen Sieg einzufahren und am Ende eines höhepunktarmen Spiels stand folgerichtig ein torloses Remis zu Buche. Auch die Tatsache, dass der FCH nun wieder seit sieben Spielen ungeschlagen ist, wird kaum ein Trostpflaster sein.

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Heidenheim verpasst mit dem torlosen Remis in Halle den Anschluss an das Spitzentrio - Spielbericht
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Ergebnis: 0 - 0
Die 0:3 Niederlage bei der Zweitbesetzung des VfB Stuttgart bewegte Sven Köhler, den Cheftrainer des Halleschen FC dazu, seine Startelf auf drei Positionen zu verändern. Ruprecht, Ziegenbein und Lindenhahn mussten sich vorerst mit einem Platz auf der Reservebank begnügen und wurden durch Eismann, Müller und Kanitz ersetzt.

Frank Schmidt hingegen, der Trainer des 1. FC Heidenheim, wartete neben zwei personeller Änderungen ebenfalls mit einem abgeänderten System auf. Bagceci und Krebs starteten für Thurk und Wittek. Daraus resultierte eine 4-1-4-1 System bei den Gästen.

Der Hallesche FC startete besser in die Partie. In der 6. Minute wurden die Hausherren dann auch erstmals gefährlich. Malura konnte sich an der Außenseite nur mit einem Foul helfen und so kam die Freistoßflanke auf Innenverteidiger Kojola, der den Kopfballabschluss allerdings ein wenig zu hoch ansetzte.

Im Anschluss kam der 1. FC Heidenheim besser in die Partie. Doch noch blieben die großen Chancen aus. Beide Mannschaften ließen den entscheidenden Pass vermissen. Halle hatte die besseren Möglichkeiten, wie in der 19. Spielminute. Nach einem Foul an Ingo Feistle versuchte sich Daniel Ziebig mit einem direkten Freistoß, den Erol Sabanov, der Mann zwischen den Pfosten des Heidenheimer Tores, gerade noch mit einer Glanzparade über die Querlatte lenken konnte.

Nur vier Minuten später wurde es erneut gefährlich für das Tor der Gäste. Wieder resultierte die Möglichkeit aus einer Standardsituation heraus. Einen langen Freistoß hätte beinahe der Winterneuzugang Furuholm, der gut eingeschlagen hat, in ein Tor ummünzen können, doch sein Kopfball ging knapp übers Tor.

In der 31. Minute hatten die Hallenser, die dem Favoriten aus Heidenheim ordentlich den Schneid abkauften, die nächste Gelegenheit. Nach einer Flanke versuchte sich Kanitz mit einem Flugkopfball, der wirklich nur um Zentimeter am Heidenheimer Tor vorbei rauschte.

Auch 6 Minuten später ließen die Hausherren eine gute Chance liegen. Nach einem langen Ball legte Dennis Mast den Ball auf Anton Müller zurück, der diesen aus gut 20 Metern mit vollem Risiko volley nahm. Doch auch dieser Abschluss rauschte übers FCH-Tor hinweg.

Vor dem Seitenwechsel hatte dann Kanitz noch eine weitere Chance für den HFC. Doch sein Versuch, den Ball ins lange Ecke zu schlenzen schlug fehl und der Ball segelte ins Toraus.

Frank Schmidt war mit der Leistung seiner Mannschaft in den ersten 45 Minuten nicht zufrieden und nahm in der Pause zwei Wechsel vor. Niederlechner und Titsch-Rivero blieben in der Kabine, Heidenfelder und Sailer sollten es nun richten. Auch das System stellte sich dadurch auf ein 4-4-2 um.

Doch auch die Anfangsphase von Durchgang 2 gehörte den Hausherren. Nach einem Angriff über die linke Seite kam der Ball in die Gefahrenzone, wo Toni Leistner, der den Ball per Kopf an die Latte beförderte, vor dem Nachschuss konnte dann Kevin Kraus den Ball in höchster Not noch aus dem Strafraum schlagen.

In der 55. Minute musste dann auch Halles Keeper, Darko Horvat, zum ersten Mal in der gesamten Partie zur Tat schreiten. Schnatterer hatte sich gut durchgesetzt und brachte einen guten Ball von der Grundlinie zu Strauß, der sofort abzog. Horvat konnte den Ball jedoch festhalten.

Doch wer nun ein Aufbäumen der Gäste, die immerhin die drei Punkte dringend brauchten, um mit der Spitzengruppe Schritt zu halten, erwartet hatte, hatte sich geschnitten. Das Spiel wirkte zerfahren und in der Folge spielte sich nahezu alles im Mittelfeld ab.

In der 68. Minute zappelte der Ball dann im Netz. Nach einem Freistoß, wie so oft, von Marc Schnatterer beförderte Tim Göhlert den Ball mit dem Kopf in den Winkel, doch der Unparteiische erkannte den Treffer auf Grund einer Abseitsstellung nicht an.

In der Schlussviertelstunde übernahmen die Gäste dann das Zepter, jedoch ohne zu glänzen und weiterhin waren Großchancen Mangelware. Der Hallesche FC igelte sich indes in der eigenen Hälfte ein und schien sich mit dem Punkt abfinden zu können. Das wäre aber in der 88. Minute beinahe schief gegangen. Nach einer Ecke für Heidenheim kam Malura völlig allein gelassen zum Kopfball, doch Halle-Keeper Horvath konnte den Versuch sogar festhalten.

Doch den Schlusspunkt in einer von Heidenheim schwach geführten Partie setzte der HFC. Nach einer Ecke kam Zeiger zum Kopfball, dieser verpasste jedoch auch das gegnerische Tor und so blieb es beim 0:0. Halle hatte hier die besseren Chancen und hätte wohl einen Sieg verdient gehabt, Heidenheim hingegen zeigte einfach zu wenig.

Stimmen zum Spiel folgen.


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