Hansa Rostock: Benefizspiel gegen den FC Schalke 04 für die gute Sache

Die Tatsache, dass Drittligist FC Hansa Rostock finanzielle Probleme hat, ist bekannt. Deshalb ist das Benefizspiel gegen den FC Schalke 04 auch enorm wichtig, um Einnahmen generieren zu können. Eine wichtige Solidarität unter den deutschen Profivereinen, was deutlich zum Ausdruck bringen kann, dass die Ostseestädter eine große Bedeutung haben. Am 19. Juli wird dieses ehemalige Bundesliga in der DKB-Arena stattfinden. In diesem Fall werden soziale Projekt in Mecklenburg-Vorpommern nach einer Idee von Schalkes-Hauptsponsor GAZPROM unterstützt.

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Hansa Rostock: Benefizspiel gegen den FC Schalke 04 für die gute Sache
Foto: Hansa Rostock
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Die Bedeutung der Gewaltprävention

Schon vor einigen Monaten haben der FC Schalke 04 und sein Hauptsponsor GAZPROM deutlich machen können, dass sie gerne helfen wollen, um in der schwierigen Situation zu helfen. So wird vom russischen Erdgasunternehmen das Projekt „Hansa Rostock und ich“ unterstützt. Dies hat im Jahr 2011 der Verein zusammen mit der Hansestadt Rostock gestartet. So werden neben der Fan-Arbeit im direkten Umfeld des FC Hansa Rostock auch Kooperationen mit Schulen, Bildungs- und Jugendarbeit sowie gewaltpräventiven Projekten in der Region Mecklenburg-Vorpommern umfassend gefördert.

Gute Erfahrungen mit diesem Projekt

Dazu kann mit Burkhard Woelki der Direktor Unternehmenskommunikation der GAZPOM Germania folgendes zu sagen: „Seit Beginn unserer Partnerschaft mit dem FC Schalke 04 setzen wir uns gemeinsam mit dem Verein gegen Ausgrenzung und für Respekt und Fairness im Fußball ein.“ Und er verweist auf einige ähnliche Beispiele in der Vergangenheit: „Wir haben bereits in Dresden, Magdeburg, Aachen, Berlin und Braunschweig Benefizspiele initiiert und konnten dort helfen, nachhaltige Strukturen der Fanarbeit aufzubauen. Die Zusammenarbeit mit Hansa Rostock setzt dieses Engagement konsequent fort.“

„Gewalt hat im Fußball nichts zu suchen“

Auch der Schirmherr dieses Benefizsspiels mit Lorenz Caffier, der Innen- und Sportminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern ist, zeigt sich wirklich angetan von dieser ganz besonderen Aktion: „Gewalt hat im Fußball nichts zu suchen und jeglichen Tendenzen muss frühzeitig mit entsprechender Aufklärungsarbeit und präventiven Maßnahmen gezielt begegnet werden. Ausschreitungen schaden nicht nur dem Ansehen des Fußballs und den Vereinen, sondern belasten auch die öffentlichen Haushalte. Das Projekt „Hansa Rostock und ich“ weiter auszubauen und auch landesweit auszudehnen, ist deshalb ein richtiger und notwendiger Ansatz. Ich unterstütze dieses Anliegen ausdrücklich und danke allen, die daran mitwirken, insbesondere dem FC Schalke 04 mit seinem Hauptsponsor GAZPROM.“

Schalke Manager Heldt wird nostalgisch

Kurz bevor der Tross der „Königsblauen“ in Sommertrainingslager an den Chiemgau fährt, wird es zu einem Trip an die Ostseeküste für den neuen und alten Champions-League-Teilnehmer kommen. Die Neuzugänge werden sich in Rostock vorstellen. Ein wenig nostalgisch wird Schalkes-Manager Horst Heldt, wenn er sagt: „Zu gemeinsamen Bundesligazeiten waren die Spiele beim FC Hansa für Schalke 04 immer eine große sportliche Herausforderung. Wir freuen uns, dass diese Erinnerung an tolle sportliche Duelle wieder auflebt, wenn wir im Juli in Rostock antreten.“

Dahlmann bedankt sich für Unterstützung durch den FC Schalke 04 und GAZPROM

Michael Dahlmann, der als Vorstandsvorsitzender des FC Hansa Rostock fungiert, weiß folgendes zu berichten: „Wir bedanken uns recht herzlich beim FC Schalke 04 und GAZPROM für diese herausragende Unterstützung. Die gemeinsame Hilfe eines weltweit operierenden Unternehmens und einem Bundesliga Top-Verein ist nicht selbstverständlich und freut uns sehr. Durch Einnahmen aus diesem Spiel sind wir in der Lage, unsere Bemühungen in der präventiven Fanarbeit weiter zu verstärken und über die Grenzen Rostocks sogar weiter auszubauen. Beim FC Hansa Rostock hat Gewalt keinen Platz und wir sind froh, dass wir mit unseren starken Partnern diesbezüglich ein starkes Zeichen setzen können.“

Quelle: fc-hansa.de

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