Hallescher FC: Verein will Tim Kruse über Saisonende binden

Die Verpflichtung von Tim Kruse hat sich für den Halleschen FC als absolut sinnvoll herausstellen können. Beim 1. FC Saarbrücken ist der 31-jährige Routinier aussortiert worden. Beim Ligakonkurrenten von der Saale hat er nunmehr eine Führungsrolle übernehmen können. Als wichtiger Teil im zentralen Mittelfeld kann er auch aufgrund seiner technischen Stärke dafür sorgen, dass das Spiel der Hallenser schnell und präzise ist. In der Partie gegen die Reserve des VfB Stuttgart hat er dies eindrucksvoll unter Beweis stellen können. Aus diesem Grund soll er auch weiterhin bei den Schützlingen von Trainer Sven Köhler gebunden werden.

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Hallescher FC: Verein will Tim Kruse über Saisonende binden
Foto: Hallescher FC
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Bewährungschance für Kruse bis Sommer 2014

Große Bewunderung für sein Spiel hat Kruse auch von zwei Journalisten aus Wien erhalten, die sich das Remis beim 1. FC Heidenheim am letzten Spieltag angeschaut haben. So wussten sie im Gespräch mit der „Mitteldeutschen Zeitung“ zu berichten: „Ein Stratege. Der liest das Spiel, verliert keinen Kopfball. Der würde bei uns in der ersten Liga spielen.“ Auch HFC-Manager Ralph Kühne zeigte sich von dessen Qualitäten absolut angetan und fand dafür nur ein Wort: „Überragend.“ Sein Start ist so überragend und überzeugend gewesen, dass er innerhalb von wenigen Wochen bereits zum Publikumsliebling mutieren konnte. Sehr ungewöhnlich ist zweifelsfrei auch die Tatsache gewesen, dass Kruse nur mit einem kurzen Vertrag bis zum Saisonende ausgestattet worden ist. Grundsätzlich werden Wintertransfers mit einem Kontrakt über 18 Monate ausgestattet. Kruse hat auch solch einen Vertrag bis Mitte 2015 angestrebt. Die Vereinsführung hat allerdings zunächst einmal Leistung sehen wollen. Manager Ralph Kühne weiß dazu zu berichten: „Tim Kruse hätte gern einen längerfristigen Vertrag gehabt. Aber wir haben eine ganz saubere Absprache getroffen. Ich habe ihm versprochen, dass wir uns sofort wieder zusammensetzen, wenn er die Erwartungen erfüllt und der Klassenerhalt in Reichweite ist.“

Kühne gerät ins Schwärmen über Kruse

Seit rund zwei Monaten spielt er nun bei dem Team von der Saale. Kühne erweist sich als verlässlicher Partner und hält sein Wort, wie er nun gegenüber der „Mitteldeutschen Zeitung“ klar zum Ausdruck bringen kann: „Er ist einer der ersten Spieler, mit denen ich mich innerhalb der nächsten zwei Wochen hinsetzen werde, um über eine Verlängerung unserer Zusammenarbeit zu reden.“ Und Kühne gerät beinahe schon ins Schwärmen, wenn er sagt: „Seine Erfahrung, auf schwierige Spielsituationen fast immer richtig zu reagieren, hat uns in diesem Jahr schon einige Punkte beschert. Der defensive Part, den er spielt, hat ja mittlerweile eine doppelte Bedeutung, weil er die Rolle allein ausfüllen muss, nachdem wir unser Spielsystem mehr auf Offensive ausgerichtet haben. Da gibt es keinen zweiten Sechser mehr als Absicherung.“

„Das Zusammenspiel mit Tim macht unheimlich viel Spaß“

Auch sein Trainer Köhler kennt die Qualitäten von Kruse nur allzu genau. Er umschreibt das Anforderungsprofil wie folgt: „Auf dieser Position braucht es keinen Lautsprecher, sondern einen Mann, der mit Leistung überzeugt. Der kurze, klare Anweisungen gibt und den Mitspielern auch einmal auf die Schulter klopft, wenn sie die Situation gut gelöst haben.“ Auch Defensivspezialist Patrick Mouaya lobt die Spielweise des Neuzugangs: „Das Zusammenspiel mit Tim macht unheimlich viel Spaß. Er weiß, wo er stehen muss, hilft uns Abwehrspielern, indem er die Räume mit zustellt, und er ist immer anspielbereit. So holt man auch beim Spitzenreiter einen Punkt.“

Kein Zweikampf zwischen Wagefeld und Kruse

Viele haben sich beim Halleschen FC offen die Frage gestellt, ob der noch für längere Zeit ausfallende Maik Wagefeld überhaupt richtig ersetzt werden kann. Wenn in der Sommerpause der ehemalige Bundesligaprofi wieder fit sein soll, wird es keinen Zweikampf zwischen den beiden Routiniers um einen neuen Vertrag geben, wie nun Kühne deutlich macht: „Wir haben gesehen, dass der Klassenerhalt ohne eine bestimmte Anzahl von erfahrenen Spielern ein schwieriges Unterfangen wird. Ein Maik Wagefeld in Topform ist genau so wichtig für die Mannschaft wie Tim Kruse, auch wenn das zwei völlig verschiedene Typen sind, was die Ansage an die Teamkollegen betrifft.“

Quelle: mz-web.de


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