Halles Heimschwäche hält an - Spielbericht

Der Hallesche FC bleibt vor heimischer Kulisse sieglos und musste sich dem in der Krise befindlichen VfB Stuttgart II mit 0:2 geschlagen geben. Damit verpassten die Hallenser den Anschluss an die Aufstiegsplätze und bleiben in der Heimtabelle auf dem letzten Platz. Diem Stuttgarter Nachwuchskicker hingegen konnten sich durch die drei Punkte wieder an das rettende Ufer heran arbeiten und den zweiten Saisonsieg feiern.

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Halles Heimschwäche hält an - Spielbericht
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Ergebnis: 0 - 2 (0:1)
Statistiken zum Spiel finden Sie weiter unten!

Sven Köhler, der Cheftrainer des Halleschen FC, vertraute dem selben Personal, welches auch beim 1:0 Auswärtssieg in Rostock aufgelaufen war und verzichtete auf Änderungen.

Jürgen Kramny, der Mann, der für die U 23 des Bundesligisten aus dem Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt zuständig ist, veränderte seine Startaufstellung im Vergleich zum 3:3 gegen Großaspach vor zwei Wochen auf drei Positionen und brachte die vom Profikader abkommandierten Sararer und Holzhauser für Wanitzek und Kiesewetter, außerdem startete Lohkemper für Grüttner.

Die Hallenser wollten endlich den ersten Heimsieg einfahren, ließen allerdings in der Anfangsphase den Gästen aus Stuttgart die Initiative. DIe U 23 des Bundesligisten baute die eigenen Angriffe allerdings recht verhalten auf und so war die Anfangsphase recht überschaubar. Der traurige Höhepunkt der ersten zehn Minuten war die Verletzung von Halles finnischen Stürmer Timo Furuholm, der durch Osayamen Osawe ersetzt wurde.

Eine Wachmacher gab es allerdings dann nach 12 Minuten. 20 Meter vor dem Gästetor hatte Sascha Pfeffer zu viel Platz und fackelte nicht lange, allerdings hämmerte er den Ball an den Querbalken, von wo aus dieser wieder zurück ins Spielfeld flog.

Halle hatte hier mittlerweile die Oberhand gewonnen und spielte gefälliger, besonders wen es schnell ging wurde der HFC gefährlich. In der 21. Minute jagte Osawe nach einer Ecke des VfB über das gesamte Feld und brachte das Leder von der Grundlinie aus in die Gefahrenzone, wo Akaki Gogia nur um Haaresbreite den Führungstreffer verpasste.

Und die Gastgeber pressten weiter. Es entwickelte sich immer mehr eine Art Power Play um den Strafraum der Kramny-Truppe herum. Doch nach einer knappen halben Stunde kamen auch die Gäste einmal gefährlich vor den Hallenser Kasten. Nach einem Eckball von Sararer war Lohkemper am höchsten gestiegen und kam zum Kopfball, dieser jagte allerdings über den Querbalken hinweg ins Toraus.

Man konnte den Gastgebern anmerken, dass sie immer ungeduldiger wurden und sich immer mehr Nachlässigkeiten im Spielaufbau einschlichen. Viele Angriffe verpufften auf Grund eines unnötigen Fehlpasses. In der 41. Minute allerdings gab es einen ruhenden Ball für die Köhler-Truppe, der richtig gefährlich wurde. Nachdem Gogia die Pille in die Gefahrenzone schlug fehlte Franke beim Kopfball lediglich das richtige Timing um Vlachodimos, den Mann im Kasten der Nachwuchsmannschaft des VfB Stuttgart, zu überwinden.

Kurz vor dem Seitenwechsel fiel dann tatsächlich noch der erste Treffer der Partie. Nach einem schnellen Konter der Schwaben flankte Sararer flach in die MItte, wo Lohkemper mit dem Fuß zum Abchluss kam und spitzelte das Spielgerät durch die Arme von Pierre Kleinheider, dem Mann im Kasten des Halleschen FC, zum 0:1 in die Maschen.

Halle war geschockt, kam aber willig aus der Pause. Mit viel Druck versuchten die Hausherren den Ausgleich zu erzielen, doch spielerisch kam nicht sonderlich viel rüber. Jansen, der im ersten Durchgang immer wieder tolle Pässe gespielt hatte, versuchte sich an einem Abschluss aus der zweiten Reihe, verfehlte jedoch sein Ziel

Nach ein knappen Stunde legten die Gäste nach und erzielten das 0:2. Der Treffer entstand ähnlich wie das 1:0. Eine Flanke wirbelte die gesamte Hallesche Hintermannschaft auf und Lohkemper vollstreckte zu seinem zweiten Treffer der Partie.

Baude hatte nur fünf Zeigerumdrehungen später die große Chance zum Anschlusstreffer, doch nachdem er von Pfeffer gut bedient worden war verfehlte er von der Strafraumkante aus das Ziel haarscharf und um wenige Zentimeter.

Stuttgarts Nachwuchsakteure nutzten natürlich nun jede Möglichkeit die sich ergab um Zeit zu schinden, Halle ackerte viel und versuchte die drohende erneute Heimniederlage irgendwie ab zu wenden. Osawe kam nach einem Eckball in der 69. Minute zum Abschluss, doch er traf nur die Oberkannte der Latte und verfehlte somit den Anschlusstreffer.

Je mehr sich das Spiel dem Schlusspfiff näherte, desto schwächer wurden die Angriffe des HFC, der sichtlich verunsichert war. An der Körpersprache der Spieler war bereits ein wenig Resignation zu erkennen und auch die sonst so lauten Anhänger waren leisel. Die Mannschaft von Jürgen Kramny hingegen spielte die Kiste hier locker und ungefährdet runter und konnte dadurch einen extrem wichtigen Sieg einfahren.

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Daten zum Spiel

Anstoß: 13.09.2014 um 14.00 Uhr (9. Spieltag 2014/15)

Ergebnis: 0 : 2 (0:1)

Tore: 0:1 Lohkemper (42.), 0:2 Lohkemper (59.)

Hallescher FC: Kleinheider - Baude, Rau, Franke, Ziebig (73. Ratifo) - Kruse - Jansen (83. Engelhardt), Schick - Pfeffer, Furuholm (8. Osawe), Gogia

VfB Stuttgart II: Vlachodimos - Lang, Baumgartl, Vier (49. Sama), Leibold - Yalcin, Rathgeb - Lohkemper (76. Wanitzek), Holzhauser, Sararer (88. Eisele) - Breier

Zuschauer: 5372

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