Halle feiert ersten Heimsieg der Saison - Spielbericht

Der Hallesche FC konnte im siebten Anlauf endlich den ersten Heimsieg in der laufenden Drittligasaison feiern. Ausgerechnet gegen die Mannschaft, die vor diesem Spieltag noch Tabellenführer war, gegen den SV Wehen Wiesbaden. Mit 3:1 machten die Hallenser den ersten Heimdreier fix. Gogia brachte den HFC bereits nach 27 Minuten in Führung, im zweiten Durchgang legten Schick und noch einmal Gogia nach. Der Anschlusstreffer von Tobias Jänicke kurz vor dem Ende war nur noch reine Ergebniskosmetik.

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Halle feiert ersten Heimsieg der Saison - Spielbericht
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Ergebnis: 3 - 1 (1:0)
Statistiken zum Spiel finden Sie weiter unten!

Sven Köhler, der Cheftrainer des Halleschen FC, stellte seine erste Elf nach der bitteren 0:3 Pleite bei den Störchen aus Kiel vierfach personell um und startete mit Gogia, Baude, Schmidt und Bertram. Franke, Ziebig, Schick und Osawe mussten aus der Startformation rotieren.

Marc Kienle, der Coach der Wiesbadener, änderte seine erste Elf nach dem 1:2 gegen Mainz II an drei Stellen um und bevorzugte Nandzik, Wiemann und Schnellbacher gegenüber Mintzel, Riemann und Benyamina.

Bereits nach drei Minuten bekamen die Gäste die erste Möglichkeit geschenkt. Nach einem schlampigen Rückpass spielte Lukas Königshofer, der Ersatztorhüter des HFC, der aktuell den Vorzug vor Pierre Kleinheider erhält,, den Ball genau in die Beine von Tobias Jänicke, der aus 40 Metern sofort auf das leere Tor abzog, jedoch deutlich verzog.

Die erste größere Torchance erspielten sich die Hausherren in der 7. Spielminute, als Gogia einen Freistoß von der Außenbahn in den Strafraum schlug. Dort fand er Schmidt, der lauerte und sich zum Kopfball hochschraubte. Der Abschluss missglückte allerdings völlig und das Spielgerät landete im Seitenaus.

Halle hatte sich vorgenommen, endlich den ersten Heimsieg ein zu fahren und trat auch genau so auf. In der 11. Spielminute tankte sich Baude auf der Außenbahn gut durch und bediente den mitgeeilten Jansen, doch dessen Hereingabe wurde nur um wenige Zentimeter von Sören Bertram verpasst.

180 Sekunden später hinterließen auch die Gäste die erste Duftmarke. Nach einem Eckball von Book konnte die Hallenser Hintermannschaft nicht entscheidend klären und so landete der Ball bei Nandzik, der aus der zweiten Reihe einen präzisen Abschluss hinlegte. Königshofer musste sich richtig strecken, um den Rückstand für seine Vorderleute durch eine tolle Parade zu verhindern.

Auch wenn beide Mannschaften sichtlich bemüht waren spielte sich doch der Großteil der Partie im Bereich der Mittellinie ab. Die Hausherren agierten mit viel Herz und Einsatz, was den Zuschauern zu gefallen schien, denn die Stimmung auf den Rängen war gut. Wiesbaden war bei den eigenen Angriffen aber etwas zwingender. In der 23. Minute flog ein Eckball in den Strafraum des HFC, den Schnellbacher aus dem Getümmel heraus auf das Tor buchsierte, doch Königshofer stellte seine Qualitäten erneut unter Beweis.

In der 28. Minute aber erzielten die Hausherren die umjubelte Führung. Akaki Gogia zeigte eine tolle Einzelleistung. Er ließ Nico Herzig eiskalt stehen und visierte vom Strafraumrand aus den Kasten der Hessen an. Mit einem tollen Schuss erzielte der ehemalige Wolfsburger das 1:0.

Die Gäste waren vom Rückstand geschockt und fanden keine passende Antwort. Das Spiel nahm allerdings in der Schlussphase des ersten Durchgangs deutlich an Härte zu und so zerstörten die ständigen Unterbrechungen den letzten übrig gebliebenen Spielfluss.

Die letzte Aktion des ersten Durchgangs gehörte aber noch einmal den Gästen, die eine Ecke herausholten. Diese landete bei Vunguidica, der völlig blank stand. Allerdings verpasste er die Hereingabe mit seinem Kopf um wenige Zentimeter.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs bekamen die Hausherren einen Freistoß in aussichtsreicher Position. Dieser wurde direkt auf den Wehener Kasten getreten, wo Markus Kolke, der Mann im Tor, per Faust klären konnte.

In der Anfangsphase des zweiten Spielabschnitts passierte herzlich wenig bis zur 59. Minute. Halle bekam den nächsten Eckball zugesprochen und Akaki Gogia zog diesen mit viel Schnitt in die Gefahrenzone, wo Banovic frei zum Kopfball kam. Book konnte noch auf der Linie für den bereits geschlagenen Kolke klären, doch beim Nachschuss von Robert Schick konnte sich niemand mehr in den Weg stellen und das 2:0 verhindern.

In der 69. Minute wurde die Partie kurz unterbrochen, da drei Flitzer das Feld betraten, doch nach einer kurzen Unterbrechung ging es wieder weiter.

Wiesbadens sonst so starke Offensive kam an diesem Nachmittag einfach nicht in Tritt. Die Verzweiflung machte sich langsam aber sicher breit und die Mannschaft von Marc Kienle begann die Brechstange heraus zu holen. Nandzik versuchte sich eine Viertelstunde vor dem Ende der regulären Spielzeit aus der zweiten Reihe, scheiterte aber am toll parierenden Königshofer.

Doch Halle war einfach zwingender. In der 81. Minute hatte die Köhler-Truppe beinahe den Sack zu gemacht, doch Schmidts Schuss, nachdem er Herzig aussteigen ließ, kullerte am Pfosten vorbei ins Toraus.

In der 85. Minute war der Deckel endgültig drauf und der erste Heimdreier der laufenden Saison eingschachtelt. Gogia packte ein weiteres Solo aus, nachdem er von Jansen geschickt worden war und machte das 3:0. Zuvor hatte Gogia bereits mit zwei Solos innerhalb weniger Minuten für Gefahr gesorgt, einmal bediente er Schmidt, der noch an Kolke scheiterte, der Keeper des SVWW konnte einem an diesem Nachmittag wirklich leid tun.

Mit der letzten Aktion der Partie konnten die Wiesbadener zumindest noch den Ehrentreffr erzielen. Jänicke hatte es alleine gemacht und verkürzte direkt mit dem Schlusspfiff zum 3:1 Endstand.

Alle Informationen zu dem Spiel aufrufen

Daten zum Spiel

Anstoß: 25.10.2014 um 14.00 Uhr (15. Spieltag 2014/15)

Ergebnis: 3 : 1 (1:0)

Tore: 1:0 Gogia (27.), 2:0 Schick (59.), 3:0 Gogia (85.), 3:1 Jänicke (90.)

Hallescher FC: Königshofer - Baude, Rau, Engelhardt, Brügmann - Jansen, Banovic (89. Mouaya) - Bertram (34. Schick), Gogia, Pfeffer (81. Krebs) - Tony Schmidt

SV Wehen Wiesbaden: Kolke - Mrowca, Herzig, Geyer, Nandzik - Wiemann (88. Grupp), Robert Müller (70. Schindler) - Jänicke, Book, Vunguidica - Schnellbacher (64. Benyamina)

Zuschauer: 5483

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