Gelingt dem Chemnitzer FC der Überraschungscoup in Osnabrück?

Am morgigen Freitag spielt der Chemnitzer FC beim Aufstiegskandidaten VfL Osnabrück und die Hoffnungen ruhen auf den Schultern von Mittelfeldmann Tino Semmer, der an der Bremer Brücke seine Rückkehr in die Startformation feiern soll. Der 27-jährige Hoffnungsträger zeigt sich derweil überaus motiviert.

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Beim 1:0-Sieg über den VfB Stuttgart durfte der ehemalige Spieler vom FC Hansa Rostock nur einen Kurzeinsatz absolvieren. Nun ist sein Anspruch, dass er nach seiner längeren Verletzungspause endlich wieder genügend Spielpraxis erhalten wird. Im Gespräch mit der „Freien Presse“ machte er deshalb auch deutlich: „Mein Hunger auf Fußball ist groß.“
Grund für sein überaus großes Interesse aufs Kicken könnte sein, dass er endlich wieder beschwerdefrei kicken kann und Optimismus demonstriert, dass er mit seiner offensiven Qualität erfolgsbringend für die Mannschaft sein kann.
Für gewöhnlich sieht der Trainer dies jedoch ein wenig anders. Bei CFC-Trainer Gerd Schädlich ist dies nicht anders und so möchte der erfahrene Fußball-Lehrer nicht uneingeschränkt unterschreiben, dass Semmer am morgigen Freitag in der Anfangsformation stehen wird. Und gewohnt ehrlich erklärt Schädlich, dass bei einer höheren Führung als dem 1:0 gegen Stuttgart II keine Einwechslung von Semmer erfolgt wäre. Und er stellt in der „Freien Presse“ klar: „Besser wäre es, wenn Tino noch etwas mehr Spielpraxis in der Oberligamannschaft des CFC bekommen würde. Das bringt ihn weiter als ein Kurzeinsatz in der 3. Liga.“
Trotzdem möchte er keineswegs ausschließen, dass Semmer einen Platz in der Startformation bekommen wird. Wichtige Eigenwerbung kann er in den kommenden Trainingseinheiten machen. Danach gibt es durch Schädlich die Entscheidung, wer es letztlich in die Startformation schaffen wird.
Beim VfL Osnabrück wird es auf viele Tugenden ankommen. Das Selbstbewusstsein der Chemnitzer dürfte ausreichend sein, denn nach den Heimsiegen in der Rückrunde gegen Teams wie Rostock, Heidenheim und Stuttgart II wird der freitägliche Vergleich eine echte Bewährungsprobe in punkto Leistungsvermögen sein. Auswärts gab es nämlich ein enttäuschendes 0:2 beim Halleschen FC und ein trostloses 0:0-Unentschieden beim SV Wehen/Wiesbaden.
Semmer macht deutlich: „Es wird eine interessante Partie, in der wir uns beweisen können.“ Auch Trainer Schädlich ist von einer Außenseiterchance zumindest überzeugt: „Wenn wir dort etwas erreichen, hätten wir etwas gekonnt.“
Ein Bonus für Schädlich ist, dass eine deutlich höhere Anzahl an Alternativen für ihn zur Verfügung stehen wird. Neben dem Außenbahnspieler wie Semmer sind dies auch Kegel und Hörnig, die im zentralen Mittelfeld die taktischen Möglichkeiten deutlich verbessern. Der dynamische Anton Makarenko wird ebenfalls nach seiner Leistenoperation wieder das Training aufnehmen. Einzig Jeron Hazaimeh wird voraussichtlich nicht mehr der Startformation angehören. Grund dafür ist, dass nach Ablauf seiner Gelbsperre Toni Wachsmuth wieder für den Platz in der Abwehrkette bereit steht.

Quelle: freiepresse.de

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