Gastgeber Chemnitzer FC gewinnt Chemnitz Cup 2014 überragend

Am gestrigen 4. Januar hat in der Chemnitz Arena der Chemnitz Cup 2014 stattgefunden. Auch in diesem Jahr konnte Drittligist Chemnitzer FC dieses prestigeträchtige Hallenturnier für sich entscheiden. Souverän setzte sich der CFC mit 4:0 im Endspiel gegen den Zweitligisten FC Erzgebirge Aue durch.

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Gastgeber Chemnitzer FC gewinnt Chemnitz Cup 2014 überragend
Foto: Chemnitzer FC
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Auerbach schlägt polnischen Erstligisten Stettin mit 6:2

Schon die Vor- und Zwischenrunde war mit tollen Partien besetzt gewesen. So waren auch bei diesem Traumfinale 2950 Zuschauer in der Halle zugegen und feuerten ihre Spieler frenetisch an. Aue konnte seine Gruppe A gewinnen und spielte im ersten Halbfinale gegen den FK Banis Most aus der zweiten tschechischen Spielklasse. Mit4:0 konnten die Götz-Schützlinge diese Begegnung für sich entscheiden. Im zweiten Halbfinale gab es die Begegnung zwischen dem Gastgeber Chemnitzer FC und den Kickers Offenbach, die vom gebürtigen Karl-Marx-Städter Rico Schmitt trainiert werden. Nach einem 6:4 im Elfmeterschießen konnte der CFC gegen den Viertligisten diese Begegnung gewinnen. Die Partie um den fünften Rang hat der VfB Auerbach gegen den polnischen Erstligisten Pogon Sczcecin gewinnen können. Dazu muss allerdings auch erwähnt werden, dass die polnischen Fußballer diese Form des Hallenkicks nicht kannten und zudem einige U23-Spieler in ihrem Aufgebot hatten. In Polen hat man die gewöhnliche Mannschaftsstärke und normal großen Fußballfeldern. Auerbach gewann klar mit 6:2.

Chemnitz zerlegt Lokalrivalen Aue im Finale mit 4:0

Die Partie um Platz drei gewannen schließlich die Offenbacher Kickers, die mit 4:1 gegen den FK Banik Most siegreich sein konnten. Der 20-fache tschechische National und ehemalige Fortuna Düsseldorf-Kicker Pavel Chaloupka hat als Trainer für Most fungiert. Im Endspiel gab es einige hochinteressante Situationen zu erleben. So gab es das sächsische Lokalderby zwischen dem Zweitligisten FC Erzgebirge Aue und dem Drittligisten Chemnitzer FC. Schon nach zehn Minuten konnten die „Himmelblauen“ durch Offensivmann Anton Makarenko den 1:0-Führungstreffer markieren. Auch im zweiten Spielabschnitt hat der CFC zahlreiche Großchancen auf dem Fuß und hätte das 2:0 markieren können. Ronny Garbuschewski war es schließlich, der das 2:0 besorgen konnte. Aues-Dominic Rau hat schließlich wegen eines bösen Foulspiels 180 Sekunden vor dem Schlusspfiff eine Zwei-Minuten-Strafe erhalten. Deshalb mussten die Erzgebirgler fortan mit einem Spieler weniger auf dem Platz auskommen. Weitere Treffer zum 3:0 durch Maik Kegel und zum 4:0 durch Anton Makarenko folgten.

„Die Mannschaft hat heute Hervorragendes geleistet“

Erfreut über diese überzeugende Vorstellung war schließlich Chemnitz-Trainer Karsten Heine: „Natürlich wollten wir bei unserem Heimturnier wieder sehr erfolgreich sein und dieses möglichst auch gewinnen, aber wie ich im Vorfeld schon mehrfach gesagt habe, stand der Spaß im Vordergrund.“ Und er fügte hinzu: „Nun haben wir gewonnen, da ist der Spaß automatisch gegeben. Die Mannschaft hat heute Hervorragendes geleistet und sich schließlich selbst belohnt. Nun müssen wir aber weiter nach vorn schauen und unseren Fokus wieder auf Draußen richten.“

6-facher Torschütze Makarenko wird Torschützenkönig

Ebenfalls zufrieden zeigte sich Michael Kynast, der Geschäftsführer der C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH, der damit Gastgeber der elften Ausgabe des Chemnitz Cup gewesen ist. Er wusste zu berichten: „Mit der Zuschauerresonanz sind wir überaus zufrieden. Es war eine tolle Stimmung in der Halle, und dieses Finale – zumal mit diesem Ausgang – hätte man per Drehbuch auch nicht besser hinbekommen. Der Chemnitz Cup ist und bleibt eine feste Größe in unserem prall gefüllten Veranstaltungskalender.“ Neben dem Turniersieger sind jedoch ebenfalls die besten Einzelspieler geehrt worden. So hat die Jury Tino Divkovíc vom FK Banik Most als besten Torhüter und Benjamin Pintol von Kickers Offenbach als besten Feldspieler gewählt. Der Turniersieger Chemnitzer FC konnte den besten Goalgetter mit Anton Makarenko stellen, der für sechs Treffer verantwortlich gewesen ist.

Quelle: chemnitzerfc.de


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