Fortuna Köln beendet Osnabrücks Vormarsch - Spielbericht

Die Fortuna aus Köln bleibt auch weiterhin unberechenbar. Die Mannschaft von Uwe Koschinat findet immer wieder, wenn man in Bedrängnis gerät, zu alter Stärke zurück und überzeugt mit guten unerwarteten Ergebnissen. So auch am 19. Spieltag, denn zum Ende der Hinrunde besiegte die Fortuna die Mannschaft der Stunde aus Osnabrück, die seit neun Spieltagen ungeschlagen waren. So konnten sich die Kölner zumindest vorübergehend ein wenig von den Abstiegsrängen abdrücken. Osnabrück verpasste den Sprung auf den zweiten Platz.

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Fortuna Köln beendet Osnabrücks Vormarsch - Spielbericht
Foto: Tor zum 1-0 (Imago/osnapix)
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Uwe Koschinat, der Mann an der Seitenlinie der Kölner Fortuna, stellte nach der 0:2 Niederlage in Aue, bei welcher seine Mannschaft nur parat gestanden hatte, vierfach um und so starteten Biada, Bender, Oliveira Souza und Yilamz kamen für Dahmani, Engelmann, Rahn und Kessel.

Joe Enochs, der Cheftrainer des VfL Osnabrück, stellte nach dem 2:0 Sieg über Chemnitz gezwungenermaßen zwei Mal um und ersetzte den gesperrten Savran und den verletzten Alvarez durch Hohnstedt und Sembolo.

Die Fortuna aus Köln schien sich nach der 0:2 Niederlage gegen Erzgebirge Aue Einiges vorgenommen zu haben und startete sofort munter nach vorne. Bereits nach wenigen Sekunden gab es den ersten Torschuss der Hausherren zu bestaunen. Biada kam an den Bal und zog sofort am Strafraumrand ab, verfehlte den Kasten der Lila-Weißen aber knapp.

Osnabrück schien beeindruckt und wollte erst einmal den Ball richtig unter Kontrolle bringen und das Spiel beruhigen, doch sobald die Hausherren an den Ball kamen wurde sofort umgeschaltet und direkt nach vorne gespielt. Nach gut 10 Minuten allerdings fanden auch die Gäste besser ins Spiel und begannen nach vorne zu agieren. So entwickelte sich eine Begegnung auf Augenhöhe.

Nach dem tollen Start der Hausherren war das Spiel nun total zerfahren und Alles spielte sich zwischen den beiden Strafräumen um das Mittelfeld herum ab. Allerdings war auch immer wieder zu erkennen, dass Osnabrück ein wenig unsicher wirkte.

Mitten in diese schwache Phase des Spieles hinein fand Köln nach 27 Minuten ein probates Mittel gegen die Osnabrücker Hintermannschaft. Nach einem Pass in die Schnittstelle kam Biada im Strafraum der Lila-Weiße an den Ball und ließ sich die Chance aus fünf Metern Torentfernung nicht nehmen. So vollendete er zum 1:0 ohne Schwäbe, dem Keeper im Kasten des VfL Osnabrück, auch nur den Hauch einer Chance zu lassen. Wohlgemerkt, dies war das erste Gegentor des VfL Osnabrück nach 598 Minute.

Die Antwort der Niedersachsen ließ eine Zeit lang auf sich warten und war dann auch nicht so effektiv wie erhofft, aber immerhin konnte in der 37. Minute ein Lebenszeichen gesetzt werden. Falkenberg hatte den Ball von der rechten Seite auf Sembolo gechippt, der auf Kandziora quer legen wollte. Poggenborg, der Keeper der Gastgeber, hatte den Braten aber früh genug gerochen und sich das Ding geschnappt.

Beinahe mit dem Halbzeitpfiff legte die Fortuna dann unter dem Jubel der Heimfans nach. Andersen hatte sich im Mittelfeld gegen drei Gegenspieler durchgesetzt und dann einen tollen Pass auf Biada gespielt, der wie schon beim 1:0 keine Mühe mehr hatte, Schwäbe zu bezwingen und so den 2:0 Pausenstand erzielte.

Und nach dem Wiederanpfiff kassierten die Gäste den nächsten Nackenschlag. Kaum war angepfiffen, da machten die Hausherren den Deckel vorzeitig drauf. Willers spielte auf Syhre zurück, der harsch bedrängt wurde und den Ball verloren. Dann ging es ganz schnell und abschließend tauchte Königs frei vor dem gegnerischen Tor auf und machte das 3:0 für Fortuna Köln.

Somit blieb die erhoffte Aufholjagd der Gäste aus, denn mit einem Rückstand von drei Toren sah es natürlich nicht rosig aus. Zwar bemühte sich der Tabellenvierte hier um eine gute Reaktion, allerdings brachte die Gäste vorerst nicht besonders viel zusammen, zu tief steckte der Schock in den Beinen der Akteure Osnabrücks.

Wenn jemand für Gefahr sorgte, waren es nach wie vor die Hausherren, die sich mit diesem komfortablen Vorsprung im Rücken natürlich recht leicht spielten. Oliveira-Souza versuchte sich nach einer Stunde an einem Schlenzer, der Schwäbe konnte sich erstmals mit einer guten Parade auszeichnen.

Ein wenig aus dem Nichts heraus schien es 20 Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit doch noch einmal spannend zu werden. Michael Hohnstedt hatte nach einer Flanke den Ball mit einem Flugkopfball zum 1:3 aus Sicht der Gäste erzielte.

Zur großen Aufholjagd sollte es am Ende aber nicht mehr reichen und trotz einiger Torannäherungen blieb es am Ende beim absolut verdienten Sieg der Fortuna aus Köln.


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Daten zum Spiel

Anstoß: 04.12.2015 um 19.00 Uhr (19. Spieltag 2015/16)

Ergebnis: 3 : 1 (2:0)

Tore: 1:0 Biada (27.), 2:0 Biada (44.), 3:0 Königs (46.), 3:1 Hohnstedt (69.)

Fortuna Köln: Poggenborg - Uaferro (17. Flottmann), Hörnig, Kwame - Andersen, Pazurek - Oliveira Souza, Biada (62. Oliver Schröder), Bender - Ozan Yilmaz, Königs (56. Johannes Rahn)

VfL Osnabrück: Schwäbe - Pisot, Syhre (54. Taskesen), Willers, Dercho - Falkenberg, Hohnstedt - Ornatelli (51. Menga), Kandziora (72. Thee), Christian Groß - Sembolo

Zuschauer: 2696

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