Erstes Spiel, erster Sieg. Rico Schmitts Einstand als Trainer des OFC ist geglückt - Spielbericht

Es war eine Partie zweier Mannschaften, bei denen es in diesem Jahr bisher noch nicht viel zu feiern gab. Die Verantwortlichen der Offenbacher Kickers haben aus den Ergebnissen zuletzt ihre Konsequenz gezogen und den niederländischen Trainer Arie van Lent entlassen. Saarbrücken hingegen wollte nach der bitteren Niederlage in Burghausen wieder gewinnen.

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Erstes Spiel, erster Sieg. Rico Schmitts Einstand als Trainer des OFC ist geglückt - Spielbericht
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Ergebnis: 2 - 0
Neuer Trainer, neues Glück. So dachten die Fans der Offenbacher Kickers und hofften auf die Wende unter dem neuen Trainer Rico Schmitt. Dieser veränderte auch gleich gehörig etwas, nämlich die Startaufstellung seiner Mannschaft im Vergleich zur 0:1 Niederlage gegen die Zweitbesetzung des Bundesligisten VfB Stuttgart. Vier Änderungen waren zu erkennen. Washausen, Mehic, Avdic und der gesperrte Rathgeber wurden durch Ahlschwede, Schwarz, Vogler und Bäcker. Robert Wulnikowski wurde erneut durch Endres ersetzt, da der standesgemäße Keeper Nummer eins immer noch an seiner Bronchitis litt.

Saarbrückens Trainer Jürgen Luginger, der mit der Moral seiner Mannschaft trotz der 1:2 Niederlage in Burghausen zufrieden war, nahm ebenfalls 3 Veränderungen vor. Marcel Ziemer, der auf Grund einer disziplinarischen Maßnahme für das Spiel in Burghausen nicht einmal berücksichgtigt worden war, durfte diesmal wieder von Anfang an ran. Genauso wie Knipping und Stegerer. Das Trio ersetzte Eggert, Pazurek und Bach.

Das Spiel begann mit einem Paukenschlag. Bereits nach 25 Sekunden wurde Reinhardt steil geschickt und kam im Strafraum der Saarländer zu Fall. Der Unparteiische entschied auf Strafstoß für den OFC. Matthias Fetsch hatte sich den Ball zurecht gelegt und verwandelte zum Traumstart für seinen neuen Übungsleiter Rico Schmitt zum 1:0.

Nur eine Zeigerumdrehung später wäre dann beinahe das 2:0 für die Hausherren gefallen. Nach einer tollen Flanke von Ahlschwede stieg der Torschütze zum ersten Offenbacher Tor, Matthias Fetsch am höchsten und brachte den Kopfball gefährlich auf das Tor. Doch Fernandez, der Mann zwischen den Pfosten des Saarbrückener Tores konnte die Gefahr auf kosten einer Ecke mit einer tollen Parade bannen.

In der siebten Minute hatten die Kickers dann die nächste Chance. Nach einem langen Ball von Schwarz war es Stein, der per Kopf abschloss, doch Fernandez war zur Stelle.

Saarbrücken hatte dann nach 9 Minuten die erste Chance. Laux war nach einem langen Ball aus der Hälfte des FCS am Ball und wurde von Ahlschwede abgegrätscht. Der Ball kullerte haarscharf am Pfosten des Kickers-Tores vorbei zur Ecke.

Doch es spielte im Großen und Ganzen nur eine Mannschaft. Die Kickers ließen sich durch die Saarbrückener Chance nicht beirren und hatten nach 10 Minuten erneut eine gute Gelegenheit. Schwarz setzte sich nach einem ansehnlichen Doppelpass durch und brachte den Ball auf Fetsch, der nicht lange fackelte. Fernandez, der in den ersten 10 Minuten mehr zu tun hatte, als im lieb war, konnte die Kugel erst im Nachfassen festhalten.

Nach 20 Minuten zappelte der Ball dann im Netz. Offenbach konnte das 2:0 bejubeln. Nach einer langen Ecke kam Stadel am zweiten Pfosten per Kopf an den Ball und brachte diesen in die Mitte. Kleineheismann wurde dann am Drehschuss behindert und der Ball war frei. Der Torschütze zum 1:0, Matthias Fetsch, schaltete am schnellste und verwandelte.

Es ging allerdings weiter wie zuvor. Der OFC drückte die Gäste in die eigene Hälfte und ließ der Mannschaft von Jürgen Luginger keine Luft, etwas auszurichten. Nach 35 Minute erneut eine große Chance für die Hausherren. Ahlschwede hatte Bäcker perfekt in Szene gesetzt, doch erneut war es Fernandez, dem seine Vorderleute zu verdanken hatten, dass es Saarbrücken nicht schon höher zurück lag, der ein Tor Offenbachs vereitelte.

Danach ging es in die Pause, die der FCS bitter nötig hatte. Offenbach spielte die Gäste hier schwindelig und ließ keinen Zweifel daran aufkommen, dass hier noch etwas würde anbrennen können. Man konnte ebenso erkennen, dass die Mannschaft auf Wiedergutmachungskurs war.

Nach dem Seitenwechsel fanden aber die Gäste besser in die Partie und wären beinahe in der 50. Minute wieder ran gekommen. Ziemer kam fünf Meter vor dem Kickers-Tor frei zum Kopfball, doch Endres, der Robert Wulnikowski im Tor des OFC vertrat, konnte den Einschlag verhindern.

Doch danach blieben auch die Gäste erstmal ungefährlich und das Spiel hatte dadurch im Vergleich zur ersten Hälfte deutlich an Fahrt verloren. Offenbach gesinnte sich eher auf eine kompakte Defensive, um die endgültige Entscheidung per Konter herbei zu führen. Saarbrücken hätte daraus beinahe in der 64. Minute Kapital geschlagen. Sökler versuchte es aus der zweiten Reihe, verpasste jedoch das Tor denkbar knapp.

Auch nach 75 Minuten war es wieder Sökler, der den Anschlusstreffer für die Gäste auf dem Fuß hatte. Er wurde perfekt im Strafraum bedient, schoss jedoch am langen Pfosten vorbei.

Doch ein wirkliches Aufbäumen war beim FCS nicht zu erkennen und Offenbach stand nun nur noch in der Defensive um das Ergebnis über die Zeit zu bringen. In der Nachspielzeit konnte sich dann nochmal Endres auszeichnen. Einen Kopfball von Knipping hielt er sicher.

Offenbach durfte den ersten Sieg nach 7 Spielen bejubeln und bescherte Rico Schmitt nahezu den perfekten Einstand. In der ersten Hälfte konnte die Mannschaft zeigen, welches Potenzial in ihr steckt.

Saarbrückens Trainer, Jürgen Luginger, sitzt nun auf einem sehr wackeligen Stuhl. Zwischenzeitlich kamen von den aus dem Saarland mitgereisten Fans "Wir haben die Schnauzen voll!"-Sprechchöre. Saarbrücken rutscht immer weiter in den abstiegsgefährdeten Bereich hinein.

Jürgen Luginger resümierte: „Unser Konzept wurde bereits in den ersten Sekunden über den Haufen geworfen. Eine verantwortungslose Entscheidung. Ich denke, es war kein Elfer. Die Mannschaft hat bis zum Schluss gefightet und versucht die Partie zu drehen. Schlussendlich hat aber der letzte Tick gefehlt, wir hatten zu wenig Durchsetzungsvermögen. Wir müssen erneut einige Dinge kritisch ansprechen. Ob die Eins-Gegen-Eins-Situation über außen, in denen wir uns durchsetzen müssen, um gefährliche Situationen zu erwirken, die unnötigen Ballverluste im Mittelfeld, die uns immer wieder zwingen, der Kugel hinterher zu rennen oder auch die späten Reaktionen bei Standardsituationen des Gegners. Alles Dinge, die wir schleunigst abstellen müssen. Wir stehen dem Verein und den Fans gegenüber in der Verantwortung."

Weitere Stimmen folgen.

Quelle: www.

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