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Erfurt zieht an Osnabrück vorbei - Spielbericht

Rot-Weiß Erfurt hat den Relegationsplatz zum Aufstieg in die 2. Bundesliga übernommen. Die Kogler-Truppe und die Lila-Weißen begegneten sich zwar auf Augenhöhe, doch die Thüringer zeigten sich eiskalt und nutzten individuelle Fehler der Gäste. Durch den 3:1 Erfolg überholten die Rot-Weißen den VfL nun.

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Erfurt zieht an Osnabrück vorbei - Spielbericht
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Ergebnis: 3 - 1 (1:1)
Statistiken zum Spiel finden Sie weiter unten!
Walter Kogler, der Trainer RWEs, nahm nach der 1:2 Niederlage in Stuttgart gegen die Zweitbesetzung des VfB eine Änderung in der ersten Elf vor, die wichtig für den Spielverlauf sein würde. Pfingsten-Reddig bekam den Vorzug vor Göbel.

Beim VfL nahm Maik Walpurgis, der Übungsleiter, hinsichtlich der denkbar knappen 0:1 Niederlage im DFB-Pokal gegen Union Berlin gleich vier Veränderungen der Startformation vor und brachte Neummann, Merkens, Blum und Ornatelli für Stadel, Zenga, Prokoph und Hohnstedt.

Erfurt war zu Beginn der Partie bemüht, das Heft in die Hand zu nehmen, fanden allerdings gegen die gut stehende Osnabrücker Defensive erst einmal kaum ein Durchkommen. Nach einer Viertelstunde warfen dann die Lila-Weißen auch den Offensivmotor an, störten früher und hatten nach 19 gespielten Minuten die erste Chance der Partie. Ornatelli wurde auf der Außenbahn angespielt, tankte sich zur Grundlinie durch ung brachte den Ball in die Mitte auf Grimaldi, doch dessen Kopfball jagte einen Meter am Tor der Hausherren vorbei.

In der 25. Minute hatten eigentlich optisch unterlegene Gäste die nächste Chance. Wieder war es Ornatelli, der auf der Außenbahn für Wirbel sorgte. Er spielte mehrere Defensivakteure der Rot-Weißen aus und zog in den Strafraum, legte quer auf Grimaldi, doch der traf nur den Pfosten.

Erfurt war spielbestimmend, Osnabrück hatte Chancen. Das erste Tor erzielten dann aber die Gastgeber nach 27 Minuten. Öztürk brachte eine tolle Flanke aus dem Halbfeld auf Laurito, der die Zurodnungsprobleme des VfL ausnutzte und aus 12 Metern in die untere rechte Ecke zum 1:0 für die Thüringer einschob.

Nun wollten die Gäste prompt den Ausgleich erzielen und übernahmen die Kontrolle, doch eine Flanke nach der Anderen segelte am Ziel vorbei. Erfurt hatte sich zurück gezogen und ließ den Gast anrennen. In der 40. Minute hatte Erfurt dann die große Chance, auf 2:0 zu erhöhen. Feldhahn hatte den Ball im Spielaufbau verloren und Tunjic wurde geschickt. Der lief frei auf Heuer Fernandes, dem Keeper des VfL Osnabrück, zu, umkurvte diesen und wollte ins leere Tor einschieben. Heuer Fernandes war aber blitzschnell zurück geeilt und warf sich in den Abschluss. Eine absolute Glanzparade des Portugiesen.

Mit dem Pausenpfiff dann schafften die Gäste doch noch den Ausgleich. Nach einem Freistoß aus der eigenen Hälfte ging Alles ganz schnell. Der Ball kam lang auf Grimaldi, der ließ das Leder am Strafraumeck noch einmal aufspringen und jagte dieses dann mit voller Wucht in das linke Kreuzeck zum 1:1 Ausgleich.

Auch nach dem Seitenwechsel waren die Gäste weiter überlegen und kamen mit Rückenwind aus den Katakomben. Doch noch war das Visier des Releganten der abgelaufenen Saison noch nicht gut genug eingestellt. Die erste Großchance im zweiten Spielabschnitt verzeichneten allerdings die Gastgeber. Öztürk war in den Strafraum geschickt worden und ging zur Grundlinie, von wo aus er in den Rücken der Abwehr spielen wollte. Der Ball wurde durch Feldhahn abgefälscht und kam dadurch auf das Tor von Heuer Fernandes. Der konnte das krumme Ding soeben noch von der Linie kratzen.

Nach 57 Minuten wurde dann Öztürk, der einmal mehr eine gute Partie machte, von Stadel im Strafraum der Gäste zu Fall gebracht und der Unparteiische entschied sofort auf Strafstoß. Das war natürlich eine Sache für Nils Pfingsten-Reddig, der den Ball zum 2:1 für die Hausherren sicher in die Maschen buchsierte.

Im direkten Gegenzug wäre dem Verein für Leibesübungen beinahe der Ausgleich gelungen. Nagy tankte sich in den Sechzehner der Hausherren, wurde allerdings abgedrängt und scheiterte aus spitzem Winkel an Philipp Klewin, dem Mann zwischen den Pfosten des Tores des FC Rot-Weiß Erfurt.

Osnabrück war bemüht, erneut aus zu gleichen, doch der Walpurgis-Truppe fiel nicht besonders viel ein. Die Partie begann allmählich, so vor sich hin zu plätschern. In der 77. Minute besorgten die Hausherren, die sich nach der Führung erneut zurück gezogen hatten, die Vorentscheidung. Nach einem Befreiungsschlag landete der Ball bei Erfurt. Czichos wurde schnell in den Strafraum geschickt und jagte das Leder unhaltbar für Heuer Fernandes in den Winkel zum 3:1.

Osnabrück war nun ein wenig entmutigt und hatte Glück, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel. Nach einem Handspiel von David Pisot im Strafraum gab es den zweiten Elfmeter der Partie. Engelhardt hatte sich den Ball zurecht gelegt, jedoch scheiterte er an Daniel Heuer Fernandes, der die Ecke erahnt hatte.

Und trotzdem wurde es noch bitterer für den VfL. In der 90. Minute sah Nicolas Feldhahn die roten Karte nach einem harten Foul im Mittelfeld. So beendeten die Gäste die Partie in Unterzahl und mussten den Heimweg mit leeren Händen antreten. Erfurt gewann nicht unbedingt verdient, zeigte sich aber im Abschluss eiskalt.

Quelle: www.

Weitere Daten zu diesem Spiel stehen momentan noch nicht zur Verfügung!

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