Erfurt gewinnt das Kellerduell in Darmstadt - Spielbericht

Drexler schießt Erfurt aus dem Keller und vorübergehend aus der Abstiegszone. Darmstadt übernimmt die "rote Laterne".

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Ergebnis: 0 - 1
Nachdem Dortmund gestern bereits den Sprung aus der Abstiegszone machte, zog Erfurt heute nach. Damit rutschten Darmstadt auf den letzten, Aachen auf den vorletzten und die Stuttgarter Kickers auf dem drittletzten Platz und bilden vorerst das Abstiegstrio.

Jürgen Seeberger ließ diesmal die zuletzt enttäuschenden Gaebler und Latza nicht von Anfang an auflaufen. Er gab Schnier und da Costa dafür die Chance.

Alois Schwartz hingegen sah kaum Grund, seine Startaufstellung zu verändern, nur Drexler begann für Baumgarten.

Erfurt begann schwungvoll und versuchte die Hausherren früh zu attackieren. Auch die ersten gefährlicheren Szenen gehörten Rot-Weiß. In der 6. Minute verpasste Tunjic nur knapp die Führung, nachdem eine gute Flanke von links geschlagen wurde.

Die erste Viertel Stunde gehörte ganz den Gästen, die die Lilien immer wieder vor Probleme stellten. Darmstadt kam hinten nicht klar und brachte auch nach vorne nichts zustande.

Erfurt drückte und schnürte die Hausherren zwar ein, aber der letzte entscheidende Pass wollte nicht gelingen. So waren die großen Torchancen Mangelware. Erst in der 37. Minute hätte es beinahe im Darmstädter Tor eingeschlagen. Nach einem langen Einwurf klärte Zimmermann nicht entscheidend, aber der Fernschuss verpasste das Ziel knapp.

So gingen die Mannschaften glücklich für die Hausherren torlos in die Kabine. Auch nach dem Wiederanpfiff ging das Spiel so weiter, wie es in der ersten Hälfte gelaufen war. Jedoch weiterhin ohne gute Torchancen.

Jedoch in der 65. Spielminute war es so weit. Völlig verdient gingen die Gäste in Führung. Nachdem Darmstadt auf der Außenbahn viel zu viel Platz ließ, hatte Drexler kein Problem, den Ball mit dem Kopf ins Tor zu buchsieren.

Erfurt war beflügelt und kombinierte sich weiter bis zum Strafraum, wo allerdings dann meistens Schluss war. In der 72. Minut hatten dann die Hausherren die erste gute Gelegenheit. Nach einer Flanke von Stegmayer legte Steegmann den Ball auf Zimmermann weiter, der im Fallen aber deutlich über das Tor schoss.

In Folge ließ sich Erfurt viel Zeit und spielte auf Zeit. Hätte die Mannschaft von Alois Schwartz durchgezogen wqäre die Partie schon längst entschieden gewesen. 8 Minuten vor Schluss hätte sich das beinahe noch gerächt. Doch Islamoglus Distanzschuss streifte knapp am Tor von Erfurts Keeper Sponsel vorbei.

Es schien beinahe so, als könnte Darmstadt heute noch drei Stunden weiterspielen und würde immer noch nicht gefährlich werden. Das Spiel plätscherte dahin und Erfurt spielte das Spiel abgeklärt runter. Doch in der 90. Minute gab es dann noch einmal einen riesigen Aufreger. Wie aus dem Nichts kam die Flanke auf Islamoglu der einen tollen Kopfball auspackte. Der Ball sprang aber vom Innenpfosten wieder heraus und so blieb den Lilien der Punktgewinn verwehrt.

Alles in Allem ging Erfurt als verdienter Sieger vom Platz und Darmstadt ist am absoluten Tiefpunkt angekommen.


Alois Schwartz gab sich glücklich nach dem Spiel: "Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen. Sie hat vieles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wir hatten eine Vielzahl von Möglichkeiten und haben nach hinten nichts zugelassen. Das haben wir in der zweiten Halbzeit fortgesetzt und sind mit dem 1:0 belohnt worden. In der Folge haben wir den Sack nicht zu gemacht und hatten dann Glück, als der Ball an Innenpfosten ging. Am Ende sind wir als verdienter Sieger vom Platz gegangen."

Jürgen Seeberger erkannte die Niederlage an:"In der ersten Halbzeit haben wir zu viele Bälle verloren. Die Optionen nach vorne zu spielen haben gefehlt und daher kam kein Offensivspiel zustande. Wir hatten in der einen oder anderen Situation Glück und kamen dann mit einem 0:0 in die Pause. Nach der Halbzeit haben wir uns viel vorgenommen, kamen nach dem Rückstand mit dem Mut der Verzweiflung besser in die Partie und hatten Pech als Islamoglu nur den Innenpfosten trifft. Am Ende haben wir aber zurecht verloren."


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