Energie Cottbus: Verlieren gegen Preußen Münster verboten

Das Jahresabschlussspiel hat es für den FC Energie Cottbus noch einmal wahrlich in sich. So gastiert beim Zweitliga-Absteiger und aktuellem Tabellensiebten der 3. Liga kein Geringerer als der Tabellenzweite SC Preußen Münster im Stadion der Freundschaft. Die Ausgeglichenheit vom Mittelfeld bis zur ultimativen Tabellenspitze war ein ganz besonderes Merkmal dieser bisherigen Spielzeit. Dies hat sich mittlerweile jedoch geändert, denn der Primus Arminia Bielefeld und der Zweite Preußen Münster haben sich bereits etwas vom Rest des Feldes distanzieren können. Cottbus könnte mit einem Heimsieg bis auf zwei Zähler an die Preußen-Adler heranrücken, weshalb die Zielsetzung für die Partie am Samstag schon schnell ersichtlich sein sollte.

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Energie Cottbus: Verlieren gegen Preußen Münster verboten
Foto: Münster am letzten Spieltag (Noah Wedel)
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Krämer mit Respekt vor Preußen Münster

Die Belastung in der bisherigen Spielzeit war für die Lausitzer wahrlich gewaltig. Deshalb sind die Schützlinge von Energie-Trainer Stefan Krämer auch sichtlich darüber erfreut, dass nun eine rund zweiwöchige Pause eingelegt werden kann. 35 Partien (Vorbereitungsspiele und Pokal eingerechnet) haben die Cottbuser in einem halben Jahr Spielzeit bestritten. Die kommende Erholung nach dem Spiel gegen den Aufstiegskonkurrenten tut sichtlich gut. Auch Krämer zeigt sich erleichtert, dass bald eine Pause anstehen wird: „Wir müssen jetzt alle Körner, die wir noch haben, sammeln und alles raushauen was in uns steckt. Das sind wir uns selbst und unseren Fans einfach schuldig,“ so hat der Coach gegenüber „Rundfunk Berlin-Brandenburg“ klar kommunizieren können.

Krämer glaubt an die Möglichkeiten

Wahre Worte von Krämer, der um die Gefährlichkeit des Traditionsvereins auch aus seiner Zeit von Arminia Bielefeld noch bestens Bescheid weiß. Nicht von ungefähr kommt die Tatsache, dass die Münsteraner mittlerweile seit acht Spielen ohne eine Niederlage sind. Krämer berichtet mit großem Respekt: „Das ist eine richtig gute Mannschaft, mit Spielern die ohne Probleme in der zweiten Liga spielen könnten oder dort schon gespielt haben. Da brauchen wir einen richtig guten Tag, um zu gewinnen. Die Möglichkeit ist aber da."

Heimstärke soll beibehalten werden

Die Bedeutung dieser Partie ist vollauf bei Energie Cottbus bekannt, denn bereits mit einem Sieg könnte die Energisten im Aufstiegsrennen wieder mit deutlich besseren Aktien mitmischen. Zuletzt hat man eine gewisse Heimstärke erarbeiten können, denn seit Ende September gab es drei Siege und zwei Remis, was für einen klaren Aufwärtstrend vor den eigenen Fans sprechen kann. Wenn der ehemalige Bundesligist (2000 bis 2003; 2006 bis 2009) tatsächlich diese Partie gegen die Münsteraner verlieren sollte, würde der Aufstiegstraum immer unrealistischer erscheinen. Dann wäre Münster schon sieben Punkte davon gezogen. Man übertreibt sicherlich nicht, wenn man von einer vorentscheidenden Partie spricht.

Pospech neben Kleindienst als Sturmvariante

Die Rückkehr in die Startformation feiert Tim Kleindienst, der bei der bitteren 0:1-Niederlage bei Mitabsteiger Dynamo Dresden wegen einer fünften gelben Karte gesperrt fehlte. Kleindienst steht aktuell an der Spitze der vereinsinternen Torschützenliste. Fünf Treffer zeugen von einer gewissen Klasse. Der tschechische Sturmtank wird wahrscheinlich ebenfalls ein Mandat für die Startformation erhalten.

Zwei Wochen Akkus aufladen

Ebenfalls weiterhin erhält Torsten Mattuschka das Vertrauen für die Ausführung der Elfmeter. Trotz des Fehlschusses bei Dynamo Dresden. Krämer zeigt sich entschlossen: „Darüber muss ich gar nicht nachdenken.“ Nun wollen die Spieler noch einmal alles investieren, um zum Trainingsauftakt am 5. Januar wieder gänzlich fit zu sein. Zunächst folgt das einwöchige Trainingslager in der Türkei, ehe der Liga-Auftakt Ende Januar bei Rot-Weiß Erfurt folgt. In der Rückserie will der FC Energie auch weiterhin noch gute Aktien im Kampf um den Zweitliga-Aufstieg besitzen.

Quelle: rbb.de


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