Duisburg spielt nach einer 2:0-Führung nur 3:3 gegen den 1. FC Saarbrücken: Hier sind die Reaktionen

Nach dem Schlusspfiff waren Spieler und Beteiligte des MSV Duisburg absolut fassungslos, denn mit einem 3:3-Unentschieden gegen den 1. FC Saarbrücken konnten die Beteiligten zur Halbzeitpause noch überhaupt nicht rechnen. So führten die „Zebras“ zur Halbzeit schon mit 2:0 und präsentierten sich souverän wie zu besten Zeiten. Es gab wahrlich viel zu diskutieren nach dem Spiel. 3-liga.com hat die Stimmen für euch zusammengefasst.

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Duisburg spielt nach einer 2:0-Führung nur 3:3 gegen den 1. FC Saarbrücken: Hier sind die Reaktionen
Foto: MSV Duisburg
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Karsten Baumann (Trainer des MSV Duisburg):  „Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Die erste Hälfte war ohne Frage gut. Wir hatten tolle Chancen, haben kaum Konter zugelassen. Die zweite Hälfte war für mich absolut unverständlich. In der Kabine haben die Jungs noch betont, dass das Spiel noch nicht vorbei ist, haben sich gegenseitig angefeuert, aber es klappte erst mal gar nichts. Jeder lange Ball der Saarbrücker war plötzlich torgefährlich, das kann nicht sein. Die Mannschaft muss langsam wissen, was sie will. Momentan treten wir nur noch auf der Stelle.“

Milan Sasic (Trainer des 1.FC Saarbrücken): „Wir alle zusammen haben heute ein tolles Spiel gesehen. Es gab großartige Aktionen, schöne Tore und auch Fehler, eben alles, was den Fußball ausmacht. Aus meiner Sicht eine wirklich tolle Geschichte. Der MSV hat eine gute erste Halbzeit gespielt, Respekt an meinen Kollegen Karsten Baumann! Trotzdem waren auch wir nicht chancenlos, auch wenn das bei einem 0:2-Rückstand vielleicht untergeht. Ich habe vier Torchancen gezählt, der Punkt ist also keinesfalls unverdient. Wir haben drei Tore geschossen, einen zweifachen Rückstand ausgeglichen. Das ist eine wirklich gute Leistung.“

Sascha Dum kann das Ergebnis indes überhaupt nicht begreifen. „Ich kann das ehrlich gesagt immer noch nicht fassen! Wir hatten eine tolle erste Halbzeit, sind mit einem 2:0-Polster in die Halbzeit gegangen. Wir wollten genauso weiter machen und dann kassieren wir direkt zwei Tore. Das kann nicht sein. Es funktionierte nichts mehr bei uns, da kann dann auch mal ein Sonntagschuss den 2:2 Ausgleich bringen. Nach dem 3:2 hätten wir die Punkte nach Hause holen müssen, aber da kann man nichts machen. Wir waren einfach zu passiv und das ärgert mich.“

Auch Matthias Kühne hätte sich einen anderen Ausgang gewünscht. „Die erste Halbzeit lief wirklich gut, aber die zweite Halbzeit – das war gar nichts. Das Ergebnis ist nicht zufriedenstellend, das ist nicht unser Anspruch. Wir hätten den Vorsprung souveräner halten müssen, aber stattdessen gab es den Ausgleich. Das war einfach ärgerlich. Bei allem, was hier in den letzten Monaten passiert ist, Mittelmäßigkeit darf nicht unser Ziel sein. Heute wollten wir mehr Chancen kreieren, das Spiel bestimmen, unbedingt gewinnen.“

Kevin Wolze ärgert sich dagegen über die eigene Disziplinlosigkeit. „Die erste Halbzeit hat mir gefallen, die zweite war einfach schlecht. Jeder hat einen Schritt weniger gemacht. Wir waren uns einfach zu sicher und haben den Gegner dadurch Chancen gegeben.  Wir sind mit einem 2:0 in die Halbzeit gegangen, aber den Vorsprung haben wir letztlich verschenkt. In der zweiten Halbzeit waren wir einfach zu passiv, sind in keine Zweikämpfe mehr gegangen. Die grundlegenden Tugenden des Fußballs haben wir nicht mehr befolgt. Nach vorne hat es eigentlich gut geklappt, aber defensiv hat die Abstimmung gar nicht gestimmt.“

Quelle: msv-duisburg.de

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