Doppelter Soriano sorgt für Würzburger Sieg über Münster – Spielbericht + Bilder

Die Würzburger Kickers konnten endlich, nach langem Warten, den zweiten Heimsieg der Saison einfahren und setzten sich gegen den SC Preußen Münster verdient mit 3:0 durch. In den ersten zehn Minuten schnürte Matchwinner Elia Soriano bereits einen Doppelpack gegen seinen ehemaligen Chefcoach aus den Zeiten bei den Stuttgarter Kickers, Horst Steffen. Kurz vor Schluss besorgte Fennell dann mit dem 3:0 den Schlussstand. Die Kickers klettern so auf Rang sieben und haben 34 Punkte auf dem Konto, Münster verpasste den Anschluss an Großaspach und ist nur zwei Punkte vor dem Aufsteiger auf Rang sechs positioniert.

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Doppelter Soriano sorgt für Würzburger Sieg über Münster – Spielbericht + Bilder
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Bernd Hollerbach, der Mann an der Seitenlinie der Würzburger Kickers, stellte nach dem torlosen Remis in Aue nicht um und vertraute exakt der gleichen Startaufstellung wie zuletzt.

Horst Steffen, der Coach der Adlerträger, brachte nach der 0:1 Niederlage vom vergangenen Wochenende gegen den Halleschen FC eine auf drei Positionen veränderte Startaufstellung und gab Grimaldi, Amachaibou und Schwarz den Vorzug vor Bischoff, Krohne und Reichwein.

Die Kickers wollten endlich den zweiten Heimsieg der Saison einfahren und das machten die Gastgeber hier vom Anpfiff an klar. Nachdem es in der zweiten Minute die erste Annäherung an das gegnerische Tor gab, als Fennells Kopfball noch von Lomb, dem Keeper des SCP, aufgenommen werden konnte, machte es Elia Soriano, der sein Heimspieldebüt für den FWK gab, wenige Sekunden später deutlich besser und vollstreckte nach einer tollen Flanke von Billick zum 1:0 für die Hausherren.

Münster reagierte jedoch nicht eingeschüchtert, sondern mit wütenden Angriffen. Nach nur sieben Minuten wäre beinahe der Ausgleich gefallen, nachdem Abdenour Amachaibou nicht genug attackiert wurde und aus der Distanz den Hammer auspackte, doch mit einem starken Reflex konnte Robert Wulnikowski, der Routinier im Kasten der Würzburger, noch die Fäuste hochreißen und auf Kosten einer Ecke klären, aus der dann keine Gefahr mehr hervor ging.

Nach 10 gespielten Minuten war der Start der Gastgeber dann perfekt, denn nach einem hohen Ball in den Strafraum der Gäste kam es zu einem Missverständnis zwischen Schweers und Pischhorn, welches Soriano ausnutzte und das 2:0 machte und gegen seinen Ex-Trainer Horst Steffen einen Doppelpack schnürte.

Und beinahe wäre nur 240 Sekunden später die endgültige Vorentscheidung gefallen. Die Hausherren spielten hier wie im Rausch auf. Daghfous hatte aus halb rechter Position einen Freistoß direkt auf den Kasten gezirkelt, doch er streifte nur den Querbalken. Lomb wäre da nicht mehr dran gekommen.

Mittlerweile ging es nur noch in eine Richtung und es schien nur noch eine Frage der Zeit, bis Würzburg hier den Sack mit dem dritten Tor zu machte. Wieder nur kurze Zeit später kam der aufgedrehte Daghfous erneut zum Schuss, doch mit einem Riesenauftritt kratzte Lomb die Pille noch irgendwie aus dem langen Eck.

Nach dieser Anfangsphase hatten die Kickers einen Gang zurück geschaltet und verwalteten erst einmal den Vorsprung gegen einen Gast aus Münster, der nicht mehr richtig ins Spiel hinein fand. Die Preußen durften nun das Kommando übernehmen und wurden erst 30 Meter vor dem gegnerischen Kasten attackiert, doch so wirklich viel wussten die Gäste nicht mit der Pille an zu fangen und es entwickelte sich nach dieser grandiosen Anfangsphase ein ganz müder Kick.

Als 35 Minuten gespielt waren, konnte der SCP immerhin mal einen Torschuss verbuchen. Nach einem Foul an Grimaldi gab es einen Freistoß aus guter Position, doch Amachaibous Versuch streifte am linken Winkel vorbei ins Toraus.

Kurz vor dem Seitenwechsel hatten sich die Lokalmatadoren noch einmal nach vorne bemüht und kamen zu einer Chance. Nothnagel versuchte sich an einem Gewaltschuss aus 25 Metern in der 45. Minute, doch auch dieses Ding jagte am Ziel vorbei und so blieb es beim 2:0 zur Pause.

Anscheinend hatte Bernd Hollerbach seine Mannen in der Pause ermutigt, wieder mehr nach vorne zu tun, denn nach dem Wiederanpfiff waren die Kickers wieder am Drücker. In der 57. Minute hatte Soriano die große Chance auf 3:0 zu erhöhen, doch sein Abschluss wurde soeben noch von Kopplin geblockt, der da mutig in die Schussbahn sprang.

In der 68. Minute gab es die nächste Chance auf die Entscheidung, doch erst riss Lomb nach einem Gestocher im Strafraum die Arme hoch, danach parierte Schweers für seinen bereits geschlagenen Schlussmann auf der Linie.

Von den Gästen kam hier beinahe Nichts mehr und so schritt die Zeit voran. In der Schlussphase machte es auch nicht den Anschein, als würde noch die große Aufholjagd folgen und erneut tat sich die Chance zur Entscheidung für Würzburg auf. In der 82. Minute hatte Soriano den Ball und war auf und davon, scheiterte aber an Lomb, dem besten Preußen an diesem Abend.

Kurz vor dem Ende sollte dann doch noch der dritte Treffer der Kickers folgen. Nach einer Ecke kam Fennell zu einem Volleyschuss und besorgte so den 3:0 Endstand.

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Daten zum Spiel

Anstoß: 17.02.2016 um 19.00 Uhr (22. Spieltag 2015/16)

Ergebnis: 3 : 0 (2:0)

Tore: 1:0 Soriano (3.), 2:0 Soriano (10.), 3:0 Fennell (90.+1)

Würzburger Kickers: Wulnikowski - Billick, Weil, Weißenberger, Nothnagel - Fennell, Taffertshofer - Benatelli, Karsanidis (84. Vocaj), Daghfous (90.+2 Shapourzadeh) - Soriano (88. Bieber)

Preußen Münster: Lomb - Kopplin, Pischorn, Schweers, Felix Müller - Schwarz (75. Wiebe), Philipps - Philipp Hoffmann (72. Özkara), Kara - Grimaldi (65. Reichwein), Amachaibou

Zuschauer: 3896

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