Die Partie zwischen Preußen Münster und dem VfL Osnabrück offiziell als Risikospiel eingestuft

Die Anhänger des VfL Osnabrück werden beim anstehenden Derby in Münster den Stadionbesuch mit einigen Einschränkungen erleben müssen. Das Rückspiel wurde bereits wie das Hinspiel als Risikospiel eingestuft. 15.000 Zuschauer werden erwartet und sollen von 800 Beamten und Sicherheitskräften beaufsichtigt werden.

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Die Partie zwischen Preußen Münster und dem VfL Osnabrück offiziell als Risikospiel eingestuft
Foto: VfL Osnabrück
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Das Kontingent für die Auswärtsmannschaft aus Osnabrück, etwa 2580 Karten, wurden bereits komplett verkauft. Als Vorsichtsmaßnahmen, um einen friedlichen Fußballtag zu erleben, wurde eine strikte Trennung beider Fangruppen angeordnet. Parkplätze wurden extra zugewiesen, vom Bahnhof werden Shuttlebusse die Gästefans direkt ans Stadion bringen. Die Nutzung der Busse ist verpflichtend, denn „Wir dulden keinen Fanmarsch durch Münster.“, sagt Polizei-Einsatzleiter Volker Wittenbreder.

„Wir wollen, dass es friedlich bleibt, deshalb werden wir alle, die das Gegenteil anstreben, aus dem Verkehr ziehen“, so Wittenbreder weiter.

Im Zuge dessen wurde am Samstag in den Zügen ein Verbot von Glasflaschen und Pyrotechnik erlassen. Sollte jemand dennoch Pyrotechnik einsetzen, wird diesem der Zutritt zum Stadion verwehrt, ebenso wie vermummten Personen.

Auch der Antrag auf eine Choreographie der Anhänger des aktuellen Tabellenführers wurde abgelehnt. Nur 3 große Schwenkfahnen, zwei Megaphone und kleine Fahnen, deren Stöcklänge 1,5 Meter nicht überschreitet, wurden gestattet. Zaunfahnen dürfen nur an den gesperrten Teil der Gästekurve angebracht werden, eine Anbringung an der Bande vor dem Block wurde ebenso untersagt. Die Fahnen werden auch nur von vorgeschriebenen Personen angebracht.

"Diese Maßnahmen sind die Folge der Ausschreitungen beim Rückspiel der letzten Saison, als einige VfL-Fans gezündelt hatten.", erklärte Roland Böckmann, der Sicherheitsbeauftragte des SC Preußen Münster.

Auch jedliche Plakate, die die Freiheit von Juri C. fordern, werden nicht toleriert. Dieser hatte im September 2011 in der Osnatel Arena einen Sprengkörper geworfen, dessen Explosion 33 Menschen verletzte. „Wenn wir solche Transparente finden, kassieren wir sie ein“, sagt Böckmann. Juri C. wurde wegen dieser Vorkommnisse zu 5 Jahren Haft verurteilt.

Quelle: www.

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