Die letzte Etappe für Sandhausen

Der SV Sandhausen und der VfR Aalen ziehen in dieser Saison einsam ihre Kreise an der Tabellenspitze. Viel spricht dafür, dass im nächsten Jahr die zweite Bundesliga zu Gast im Süden der Republik sein wird. Bisher hat es keiner der vielen Verfolger schaffen können, mit einer Siegesserie die beiden Führenden in der Tabelle den Platz an der Tabellenspitze streitig zu machen. Trotzdem ist sich Sandhausen-Trainer Gerd Dais ziemlich sicher: „Das Glück ist jetzt aufgebraucht.“

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Die letzte Etappe für Sandhausen
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Was Dais damit ausdrücken möchte, ist die Tatsache, dass im morgigen Heimspiel gegen die Zweitvertretung des VfB Stuttgart wieder ein aktiveres Spiel als zuletzt gefragt ist. Immer noch ärgert sich der ehrgeizige Trainer über die verpasste Chance beim 1:2 in Saarbrücken. Die Nachlässigkeiten aus den letzten Spielen sind unübersehbar.
Nichts anderes als drei Zähler fordert der 48-jährige Fußballlehrer gegen die U23 des VfB. Denn damit würde ein hervorragende Ausgangsposition vor den letzten drei Saisonspielen warten. So spielt Sandhausen jeweils auswärts im Hexenkessel von Osnabrück und Münster bevor im heimischen Hardtwaldstadion der 1.FC Heidenheim erwartet wird.
Dais appelliert an die Moral seiner Mannschaft: „In der Situation sollte jeder wissen, um was es geht“, betont Dais. Gleichzeitig gibt er zu, dass seine Mannschaft zuletzt ein wenig geschwächelt hat. Trotzdem sieht er bei seiner Mannschaft „keine Prüfungsangst.“
Dementsprechend würde die einmalige Chance eines Bundesliga-Aufstiegs das Team nicht lähmen. Somit braucht sein Team auch nicht den Mentaltrainer Arno Schimpf. Vielmehr sollte sich auf die eigene Stärke konzentriert werden. Eine gute Nachricht erhielten die aufstiegswilligen Sandhausener von Daniel Schulz, der wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt ist und Ole Kittner voraussichtshalber verdrängen wird. Neben Schulz hat sich das SVS-Management dazu entschlossen, dass auch Julian Schauerte und David Ulm zu besseren Konditionen gehalten werden sollen.
Immerhin sind die Aufstiegsprämien schon klar ausgehandelt, dennoch „würden wir uns leichter tun, wenn die Ligazugehörigkeit nächste Saison schon feststehen würde“, so Dais über die laufenden Verhandlungen. Doch Stuttgart II muss erstmal geschlagen werden. Immerhin konnte das Team des ehemaligen Profis Jürgen Kramny dreimal in Folge gewinnen und gehört ununterbrochen der Dritten Liga an. Als einzige Zweitvertretung in Deutschland. Ein Zeichen von Qualität. Sandhausen wird also gewarnt sein.

Quelle: morgenweb.de


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