Die Gründe für Lachhebs-Verbannung aus dem Kader

Mit gerade einmal zehn Punkten steht der Hallesche FC auf einem unbefriedigendem 15. Tabellenplatz. Vier Punkte beträgt der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, den derzeit die Stuttgarter Kickers innehaben. Ein schweres Schicksal muss derzeit ein HFC-Kicker erleben. Auch beim 0:0-Unentschieden im Gastspiel bei der Spielvereinigung Unterhaching war Innenverteidiger Adli Lachheb nicht im Kader.

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Die Gründe für Lachhebs-Verbannung aus dem Kader
Foto: Hallescher FC
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„Ich muss die Entscheidungen des Trainers akzeptieren“

Stattdessen musste er in Halle einige Trainingseinheiten absolvieren. Gegenüber der „Mitteldeutschen Zeitung“ äußert er sich nun wie folgt zu dieser schwierigen Situation: „Ich muss die Entscheidungen des Trainers akzeptieren. Ich werde aber alles tun, um bald wieder im Kader zu stehen, vielleicht schon am Sonnabend in Regensburg.“ Beim weiteren bayerischen Gastspiel beim SSV Jahn Regensburg möchte er wieder dabei sein. Dafür muss sich jedoch ein Spieler verletzen, damit der 18. Platz im Kader frei werden wird. In der 2. Bundesliga hat der tunesische Nationalspieler schon agiert. Dafür kann sich der kopf- und zweikampfstarke Verteidiger derzeit jedoch erstaunlich wenig kaufen, denn der Finne Kristian Kojola hat ihm den Rang abgelaufen und verteidigt seit mehreren Wochen zuverlässig. HFC-Coach Köhler baut derzeit nicht explizit auf Lachheb, der in den ersten Saisonspielen durch einige Leichtsinnsfehler aufgefallen ist.

Lachheb hat schlechte Karten bei Trainer Köhler

Ein gewichtiger Grund könnte dafür sein, dass die Verletzung, die er sich bei seinem Kurzeinsatz in der Nachspielzeit gegen den SV Elversberg zugezogen hat, von Köhler als „zumindest mysteriös“ bezeichnet worden ist. Dazu gesellte sich noch eine schwache Begegnung in der Zweitvertretung im Ortsderby beim VfL Halle 96 dazu. Solch eine Partie sollte von den Reservisten eigentlich dazu genutzt werden, um sich für weitere Aufgaben empfehlen zu können. Zusammen mit seinem Berater soll Lachheb nach Angaben von Personen aus dem nahen Umfeld bis zuletzt eher weniger angetan gewesen sein, dass er in der Reserve mit seiner Vita antreten soll. Köhler hat dafür überhaupt kein Verständnis.

Gleiche Elf in Regensburg wie in Unterhaching?

So wenig Verständnis, dass er auch die fünftägige Reise nach Bayern nicht mit antreten darf, wo er sich für Einsätze tagtäglich empfehlen könnte. Nach dem Spiel in Unterhaching hat sich die Mannschaft mit dem Trainerteam darauf verständigt, dass keine Heimreise Richtung Halle angetreten wird. Stattdessen wird bereits frühzeitig nach Regensburg angereist, wo am Samstag das Duell beim Tabellennachbarn SSV Jahn anstehen wird. Die Vorbereitung in Bayern gestaltet sich deutlich besser, da mehr Trainingseinheiten absolviert werden können. Vieles deutet darauf hin, dass die gleiche Startformation wie bei der SpVgg Unterhaching antreten wird. Defensiv stand der HFC sicher. Einzig offensiv wurde sich mehr Torgefahr erhofft.

Quelle: mz-web.de

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