Dezimierte Burghauser zittern sich in Halle zu einem Punkt - Spielbericht

Die Salzachstädter spielen mittlerweile das dritte Spiel in Folge 0:0. Auch beim Halleschen FC gab es keine Tore, obwohl Burghausen ab der 40. Minute durch den Platzverweis von Marco Holz in Unterzahl agierte. Doch wirklich ansprechend war die Leistung der Oberbayern nicht. Halle hingegen fehlte die Konsequenz im Abschluss, um als Sieger vom Platz zu gehen.

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Dezimierte Burghauser zittern sich in Halle zu einem Punkt - Spielbericht
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Ergebnis: 0 - 0
Der Hallesche FC musste am Mittwoch gegen den SV Wehen Wiesbaden eine 0:2 Niederlage hinnehmen, die laut Aussage von Trainer Sven Köhler "völlig verdient und zu Recht" gewesen ist. Doch der Chefcoach sah keinen Anlass, seine Startformation zu ändern und begann mit der selben Aufstellung.

Burghausens Cheftrainer Georgi Donkov hingegen veränderte seine Anfangself auf drei Positionen. Der junge Maurice Müller, der gegen Erfurt völlig neben der Spur war musste ebenso wie der angeschlagene Eberlein und Innenverteidiger Aupperle den Platz frei machen. Für das Trio begannen der wiedergenesene Cinar, Urgestein Ronald Schmidt und Heimkehrer Thorsten Burkhardt.

Halle ließ erkennen, dass man auf Wiedergutmachungskurs für die Niederlage unter der Woche war. Timo Furuholm wurde bereits nach 2 Minuten steil geschickt, doch René Vollath, der Mann zwischen den Pfosten des Burghauser Tores, war zur Stelle und konnte die Situation klären.

Die Partie flachte jedoch nach der flotten Anfangsphase ab. Burghausen brachte nach vorne nichts zusammen und war auf eine gut gestaffelte Defensive bedacht. Nach 12 Minuten hatten die Hausherren dann die nächste Chance. Von der Grundlinie aus brachten die Hallenser den Ball in die Gefahrenzone, wo Michael Preuß 10 Meter vor dem Tor an den Ball kam. Doch beim Abschluss traf der Offensivakteur den Ball nicht richtig und der Schuss ging am lngen Pfosten vorbei.

Burghausen hatte wenn, dann überhaupt nur zufällig Chancen. In der 22. Minute verzog Wackers Außenverteidiger, Christoph Burkhardt, einen Freistoß. Sein Versuch war als Flanke gedacht, wurde jedoch zu einem tückischen Abschluss und hatte Horvath, den Schlussmann im Tor der Hallenser, überrascht, verpasste jedoch das Tor knapp über die Querlatte hinweg.

Es dauerte dann bis zur 40. Minute, ehe es wieder aufregend wurde. Der Burghauser Marco Holz grätschte Ziebig von hinten um und sah dafür die glatte rote Karte wie aus dem Nichts. Burghausen musste dadurch 50 Minuten in Unterzahl agieren.

Nach dem Seitenwechsel ging die Partie so zerfahren weiter, wie zuvor. Halle tat sich schwer, gegen tief stehende Burghauser Druck zu erzeugen. Maik Wagefeld versuchte es in Minute 54 mit einem direkten Freistoß, der allerdings für Burghausens Keeper René Vollath kein Problem darstellte.

Wirklich glänzen konnte keine der beiden Mannschaften, da Burghausen in der Hintermannschaft gut stand. In der 68. Minute wären die in Unterzahl spielenden Gäste beinahe in Führung gegangen. Schmidt hatte Luz geschickt, der aus 10 Metern zum Abschluss kam. Doch sein Versuch verpasste das Tor um Haaresbreite.

Der HFC hatte zwar den optischen Vorteil, konnte daraus allerdings nicht viel machen. Erst in der 90. Minute hatte Pichinot noch die Riesenchance, am Ende noch das 1:0, welches verdient gewesen wäre, zu erzielen. Doch René Vollath hielt, wie so oft in der laufenden Saison, den Punkt fest und kratzte den Ball aus dem Kreuzeck.

Sautner versuchte es dann noch einmal in der Nachspielzeit mit einem Schuss aus 20 Metern. Doch dieser flog am Tor vorbei.

Burghausen und Halle teilen sich am Ende die Punkte. Halle konnte aus der Überzahl nur wenig Kapital schlagen, steht aber mit 38 Punkten deutlich vor den bedrohten Rängen.

Der SV Wacker spielte bereits zum 3. Mal in Folge 0:0. Defensiv steht die Donkov-Mannschaft sicher, doch in der Offensive merkt man es deutlich, dass Youssef Mokhtari fehlt. Auch ein Stürmer mit Dritttliganiveau ist bei den Salzachstädtern nicht vorhanden. Doch mit 41 Punkten hat man beim SVW nun genug Zeit, für die neue Saison zu planen.

Stimmen zum Spiel folgen.

Quelle: www.


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