Der VfL Osnabrück verpasst einen Sieg gegen den Chemnitzer FC - Spielbericht

Der VfL Osnabrück hat es verpasst, sich zumindest über eine Nacht die Tabellenspitze zurück zu ergattern. Kurz vor dem Abpfiff mussten die in Unterzahl agierenden Haushertren doch noch den Ausgleich durch Förster hinnehmen.

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Ergebnis: 2 - 2
Osnabrück musste am vergangenen Wochenende eine bittere Pille schlucken. Nach einer halben Stunde lag die Mannschaft von Pele Wollitz bereits mit 3:0 gegen den SC Preußen Münster hinten. Zwar konnte das Ergebnis noch auf 1:3 verschönert werden, allerdings brachte dies auch nichts Zählbares. Um gegen den Chemnitzer FC endlich wieder dreifach zu punkten baute er seine Startelf auff drei Positionen um. Krük war gesperrt und Nagy, sowie Fischer mussten vorerst auf der Bank Platz nehmen. Bouma, Costa und Glockner spielten dafür von Beginn an.

Chemnitz konnte auch gegen die Zweitbesetzung des VfB Stuttgart II auf Kurs bleiben und mit 1:0 gewinnen. Doch trotzdem nahm Gerd Schädlich zwei Abwandlungen seiner Startelf vor. Wachsmuth hatte seine Sperre abgesessen und durfte mit Hörnig von Beginn an auflaufen. Hazaimeh und Förster blieb vorerst nur ein Platz auf der Reservebank übrig.

Von Anfang an zeichnete sich hier ab, wie die Mannschaften durch ihre Trainer eingestellt worden waren. Beide Teams drängten auf den Ball und spielten munter nach vorne. Die erste Chance hatten die Gäste bereits kurz nach dem Anpfiff. Anton Fink hatte Josip Landeka, welcher in den Strafraum geeilt war, mustergültig bedient. Landeka versuchte es aus 7 Metern und zwang Manuel Riemann, die Nummer 1 im Tor des VfL, zu einer Glanztat. Riemann konnte den Einschlag gerade noch durch eine Fußabwehr verhindern.

Doch nach dieser Chance bekam der Favorit das Übergewicht, ohne wirklich torgefährlich zu agieren. Viele schwache Pässe zerstörten zusätzlich den Spielfluss. Es dauerte bis zur 20. Spielminute ehe wieder etwas Aufregendes passierte. Doch das hatte es dann in sich. Es gab Elfmeter für die Gäste. Landeka war der Hintermannschaft des VfL enteilt und konnte von Manuel Riemann nur noch per Foul gestoppt werden. Riemann musste daraufhin behandelt werden, da er sich verletzt hatte. Noch während dieser Behandlungspause zückte der Unparteiische zusätzlich zum Strafstoss noch die rote Karte. So kam erneut der im Winter als Backup geholte Markus Rickert in die Partie. Anton Fink hatte sich den Ball zurecht gelegt und brachte die Himmelblauen mit 1:0 per Foulelfmeter in Führung.

Chemnitz machte es in der Folge geschickt und ließ den Gegner laufen. Die erste gute Chance nach der Führung gab es dann in der 37. Minute. Wieder war Landeka der Brandherd, der der Osnabrücker Defensive immer wieder Probleme bereitete. Einen verunglückten Rückpass stahl sich der Offensivakteur des CFC und lief frei auf den herausstürmenden Rickert zu. Mit viel Übersicht wollte Landeka den Ersatzkeeper überlupfen und schaffte dies auch. Jedoch war der Versuch zu ungenau und landete zwei Meter neben dem linken Pfosten.

Durch die Unterbrechungspause vor dem Führungstreffer für die Himmelblauen gab es satte 5 Minuten Nachspielzeit. Und kurz vor Ablauf dieser glichen die Hausherren wie aus dem Nichts heraus aus. Nach einem Freistoß kam der Ball an die Strafraumkante wo David Pisot aus ca. 20 Metern abzog. Der Ball zappelte im Netz zu einem psychologisch wichtigen Zeitpunkt.

Und auch nach dem Wechsel war das Ausmaß des Ausgleichstores zu spüren. Chemnitz kam trotz Überzahl nicht mehr richtig in die Partie hinein und musste nach 51 Minuten den Rückstand hinnehmen. Nach einem groben Schnitzer von Sträßer an der Mittellinie hatte Jula den Ball und schickte Zoller, der frei vor Philipp Pentke, dem Mann zwischen den Pfosten des Chemnitzer Tores, auftauchte, diesen umspielte und zur 2:1 Führung einschob.

Chemnitz konnte sich zwar dann wieder ein wenig fangen und versuchte auf den Ausgleich zu drängen, doch viel brachte die Truppe von Gerd Schädlich nicht mehr zusammen. Erst in der 63. Spielminute hatte Anton Fink eine Chance. Nach einem Freistoß auf den langen Pfosten verpasste er das Ziel haarscharf.

Osnabrück hatte sich auf die Lauer gelegt, um durch einen Konter die Führung auszubauen und ließ die Gäste gegen ihre gut gestaffelte Defensive anrennen. Nach insgesamt 76 gespielten Minuten hatte Grimaldi dann die Chance, das Spiel zu entscheiden. Dieser wurde am Strafraum gut bedient und nahm den Ball mit vollem Risiko an und schloss trocken ab. Sein Flachschuss streifte am Außenpfosten vorbei.

Es folgte eine Phase, in welcher der Chemnitzer FC noch einmal auf den Ausgleich drücken konnte. Mehrere Standarsituationen ließen die Himmelblauen trotz Gefahr ungenutzt. Jedoch gab es dann kurz vor dem abpfiff noch den Ausgleich. Benjamin Förster erzielte per Kopf das 2:2 für die Gäste und vermieste damit dem VfL das Wochenende gehörig.

Aus einer insesamt schwachen Partie ging kein Sieger hervor. Beide Trainer werden mit dem Auftritt ihrer Mannschaft nicht zufrieden sein und Osnabrück steht nun in den nächsten Wochen unter Zugzwang.

Stimmen zum Spiel folgen.


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