Der KSC ist der Sieger des Spieltags und bezwingt Rostock mit 0:3 - Spielbericht

Karlsruhe ist mit dem 3:0 Erfolg in Rostock mittendrin im Aufstiegskampf. Nur noch zwei Punkte trennen die Mannschaft von Markus Kauczinski von Relegationsplatz 3. Rostock verliert das zweite Spiel in Folge und steht nun mit 4 Punkten Rückstand auf Rang 3 auf dem 8 Tabellenplatz.

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Ergebnis: 0 - 3
Das Duell der Zweitligaabsteiger geht nach einer torlosen ersten Halbzeit an den KSC. Für die Badener war es bereits der sechste Sieg in Folge. Rostock hat nun die Chance, sich gegen Erfurt am kommenden Spieltag zu rehabilitieren.

Marc Fascher, Trainer der Kogga, veränderte seine Mannschaft auf zwei Positionen. Smetana war gesperrt und Plat nicht fit. Dafür kamen Berger und Albrecht.

Auf Karlsruher Seite startete Schiek für Kempe.

Beide Mannschaften starteten abwartend in die Partie und wollten mit aller Macht den ersten Fehler vermeiden. So ließ die erste Torszene 15 Minuten auf sich warten. Nach einer Flanke von Dennis Kempe kam Koen van der Biezen mit dem Kopf an den Ball. Doch Kevin Müller im Tor der Hanseaten konnte parieren.

Zwar übernahm der KSC nach und nach die Kontrolle, wirklich zwingend wurde es aber nur selten. Es dauerte bis zur 33. Minute ehe es dann richtig gefährlich wurde. Doch diesmal waren es die Hanseaten. Denis Berger wurde völlig allein gelassen und konnte aus 18 Metern frei abziehen. Dirk Orlishausen konnte den Schuss gerade noch um den rechten Pfosten herum lenken.

3 Minuen später hätten die Gäste dann in Führung gehen müssen. Hakan Calhanoglu spielte einen Zuckerpass auf Selcuk Alibaz, der frei auf Müller zulief. Doch Alibaz wartete zu lange mit dem Abschluss und Pelzer konnte noch dazwischen gehen.

Das war es dann auch aus der ersten Hälfte. Beide Mannschaften waren um die Kontrolle bemüht, es mangelte allerdings auf beiden Seiten an der zündenden Idee. Wirklich gefährlich wurde es auf beiden Seiten nicht.

Auch die zweite Hälfte begann schleppend. Viele kleine Fouls störten den Spieltrieb und unterbrachen das Spiel immer wieder. Doch in der 53. Minute war es einer der Freistöße aus diesen Fouls, die den KSC in Front brachten. Hakan Calhanoglu brachte den Ball hinein und Kevin Müller konnte zuerst noch den Schuss von Kempe abwehren, doch jan Mauersberger hatte keine Schwierigkeiten, den Ball ins leere Tor ein zu nicken.

In der 65. Minute gab es dann den 2. Rückschlag für Rostock. Ken Leemans sah erst die gelbe Karte und konnte sich nicht mehr beherrschen. Wegen Meckerns sah er dann die zweite, die gelb-rote, Karte und erwies seiner Mannschaft damit einen Bärendienst. Nach dem Platzverweis war die Partie von viel Hektik und Emotionen geprägt.

Doch in der 76. Minute fiel dann die Vorentscheidung, die wieder Ruhe einkehren lassen sollte. Wieder war es Calhanoglu, der einen Freistoß in den Strafraum brachte. Zwar verpasste Dominic Peitz, doch der Ball kam noch einmal zurück ins Zentrum, wo Dennis Kempe stand und nur noch den Kopf hinhalten und zum 2.0 einnicken musste.

In der 82. Minute kam es dann noch schlimmer für die Gastgeber. Die 10.000 waren sowieso schon bedient. Doch durch das 3:0 für die Gäste, verließen viele vorzeitig das Stadion. Rouwen Hennings schlug das Spielgerät flach in den Strafraum, wo Elia Soriano mit dem Fuß zur Stelle war und die endgültige Entscheidung herbei führte.

Es war zwar kein gutes, aber sehr effektives Spiel. Die Überzahl nutzten die Gäste dann geschickt aus und fuhren verdient mit 3 Zählern im Gepäck nach Hause.

Marc Fascher sah ein umkämpftes Spiel, wusste aber, warum es verloren ging: "Bis zum 0:1 habe ich zwei Mannschaften gesehen, die sich nichts geschenkt und ein sehr intensives Spiel abgeliefert haben. Auf beiden Seiten gab es daher auch wenig Chancen. Leider hat der KSC dann eine Standardsituation eiskalt im Stile einer Spitzenmannschaft zur Führung genutzt. Die rote Karte hat uns anschliessend das Genick gebrochen und mit dem zweiten Tor war das Spiel dann entschieden, denn ein 0:2 holt man gegen diesen KSC nicht mehr auf. Bis zur roten Karte kann ich meiner Mannschaft heute keinen Vorwurf machen. Sie hat alles rausgehauen und die Basics wie Zweikampf- und Laufbereitschaft abgerufen, erst die Standards haben uns auf die Verliererstraße gebracht. Letztlich ist der Sieg des KSC verdient."

Markus Kauczinski hingegen gab sich insgesamt zufrieden: "In der ersten Halbzeit haben wir ein zerfahrenes Spiel gesehen, in dem beide Mannschaften nicht viel zugelassen, aber nach vorne viele Fehler gemacht haben. In der zweiten Hälfte war es dann ein besserer Auftritt meiner Mannschaft. Mit dem ersten Tor und der roten Karte für Hansa ist das Spiel dann zu unseren Gunsten gekippt. Hansa hat sich auch in Unterzahl gut gewehrt, aber wir haben gut verteidigt und das Spiel mit unseren Kontern entschieden."

Quelle: ksc.de

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