Der Karlsruher SC marschiert weiter in Richtung Aufstieg und deklassiert die Stuttgarter Kickers mit 3:0 - Spielbericht

Nach drei Wochen Pause waren die Tanks des Karlsruher SC wieder voll und die Maschine von Trainer Markus Kauczinski lief wieder wie geschmiert. Mit dem 3:0 Erfolg über die Stuttgarter Kickers konnten sich die Badener trotz einer ausstehenden Nacholpartie einen Vorsprung von 2 Punkten auf die Verfolger erspielen. Die Kickers hingegen rutschen immer tiefer in den Keller und haben nur noch einen Punkt Vorsprung auf die Abstiegsränge.

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Der Karlsruher SC marschiert weiter in Richtung Aufstieg und deklassiert die Stuttgarter Kickers mit 3:0 - Spielbericht
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Ergebnis: 3 - 0
Im Vergleich zum glücklichen 2:1 Erfolg in Burghausen vor drei Wochen nahm der Karlsruher Erfolgscoach Markus Kauczinski eine Änderung an der Startaufstellung vor und ließ Kempe von Beginn an für Krebs auflaufen.

Auch Gerd Dais veränderte seine Startelf auf einer Position zwangsweise im Vergleich zum 1:1 Unentschieden gegen Arminia Bielefeld. Dicklhuber ersetzte den gelbgesperrten Braun.

Der Karlsruher SC war von Anfang an die bessere Mannschaft und begann sehr druckvoll gegen überforderte Kickers. Doch die erste Torgelegenheit hatte der krasse Außenseiter aus Schwaben. Nach einer Flanke von Omar Jatta kam der Kickers-Stürmer Grüttner mit dem Kopf zum Abschluss, jedoch direkt in die Hände von Dirk Orlishausen, dem Routinier zwischen den Pfosten des Tores des Karlsruher SC.

Doch danach hatte auch der Gastgeber die erste gute Chance. Koen van der Biezen wurde 8 Meter vor dem Tor in Szene gesetzt und fackelte nicht lange. Sein Schuss traf Dicklhuber am Kopf und flog daraufhin ins Toraus.

Nach 12 gespielten Minuten bekam der Hausherr einen Freistoß an der Strafraumkante zugesprochen. Hakan Calhanoglu legte sich den Ball zurecht und brachte den Ball in die Gefahrenzone, wo sich Jan Mauersberger hochgeschraubt hatte. Sein Kopfball flog jedoch über das Tor der Kickers.

Nur zwei Zeigerumdrehungen später setzte sich Selcuk Alibaz halblinks durch und versuchte es mit einem Flachschuss aus der zweiten Reihe. Dieser pfiff jedoch haarscharf am rechten Pfosten vorbei.

Die Stuttgarter Kickers wurden nach 20 Minuten erstmals nach Grüttners Kopfball zu Beginn wieder gefährlich. Nach einem Freistoß klärte Dennis Kempe, doch der Ball kam dann von der linken Seite noch einmal in den Sechzehner, wo Ivanusa dann per Kopf abschloss, allerdings auch über den Badener Kasten.

Doch weiterhin spielte nur der KSC. Nach einem weiteren Freistoß bracht Alibaz den Ball in den Strafraum, wo Auracher nicht effizient genug klärte. Der Ball landete daraufhin bei Hakan Calhanoglu, dem zukünftigen Hamburger, der von der Strafraumgrenze aus abschloß. Der Ball wurde noch abgefälscht und flog deshalb knapp über die Querlatte.

Die Kickers wehrten sich gegen die Überlegenheit des Gastgebers und konnte immer wieder Nadelstiche in der Offensive setzen. Nach 29 Minuten schoss Dicklhuber aus der Distanz und jagte die Pille hauchdünn über die Latte.

Im direkten Gegenzug gab es dann Strafstoß für die Mannschaft von Markus Kauczinski. Hennings war in den Strafraum eingedrungen und wurde von Leist zu Fall gebracht. Der Unparteiische zögerte keine Sekunde und entschied auf Elfmeter. Wie immer schnappte sich Calhanoglu den Ball und versenkte diesen dann gewohnt sicher ins linke untere Ecke ohne Markus Krauss, dem Torwart der Stuttgarter Kickers eine Chance zu lassen.

Nur kurze Zeit später hätte der Tabellenführer erhöhen müssen. Rouwen Hennings kam nach einem Freistoß nicht richtig an den Ball, der dann bei Calhanoglu landete. Dessen Schuss wurde noch abgefälscht und flog deshalb nur ans Außennetz.

Nur eine Minute später zeigte die Kauczinski-Elf, dass sie auch großartige Qualitäten im Konterspiel hat. Phlipp Klingmann schlug aus dem eigenen Strafraum einen weiten Ball auf van der Biezen, der frei vor Krauss aufs Tor zulief und den Ball am Kickers-Keeper vorbei zum 2:0 ins Tor beförderte.

In der 39. Minute hätten die Gäste beinahe völlig überraschend den Anschlusstreffer geschafft. Doch nach einer Flanke von Jerome Gondorf scheiterte Patrick Auracher per Kopf an Dirk Orlishausen, der mit einer Glanzparade den Ball auf Kosten einer Ecke klären konnte.

Nach dem Seitenwechsel drückte der KSC weiter. Doch die erste Chance hatte, wie im ersten Durchgang der Gast aus Stuttgart durch Marco Grüttner. Der Angreifer kam nach einem Freistoß an den Ball und zog ab, schoss Dirk Orlishausen jedoch genau an.

Kurz darauf war Grüttner erneut an einer Aktion beteiligt. Die nun mutiger agierenden Kickers kam zur nächsten Chance, doch Patrick Auracher jagte den Ball nach Grüttners Zuspiel knapp über die Querlatte.

Nach den beiden Chancen für die Gäste ging es jedoch wieder nur in Richtung Schwabentor. Selcuk Alibaz brachte eine Ecke auf Gordon, dessen Kopfball ging jedoch knapp am Pfosten vorbei ins Toraus.

Im direkten Anschluss legte Rouwen Hennings den Ball quer zu Alibaz, der unter Bedrängnis aber rechts am Ziel vorbei zielte.

Nach einer Stunde wurde wieder der Favorit gefährlich. Philipp Klingmann spielte auf den wieder sehr stark spielenden Alibaz, der erneut eine gefährliche Flanke in den Strafraum brachte, wo Steffen Haas jedoch an Krauss scheiterte.

8 Minuten später hätte es dann 3:0 stehen müssen. Wieder leitete Klingmann einen Angriff ein. Seinen Ball leitete van der Biezen auf seinen Sturmpartner Rouwen Hennings weiter, der jedoch rechts am Tor vorbei schoss.

Weiterhin hatten die Hausherren Chancen im Minutentakt. Immer wieder wurde es nach Standardsituationen gefährlich. Alibazs Ecke landete auf Kempes Kopf, doch erneut wurde eine Chance durch den guten Stuttgarter Schlussmann Krauss zu Nichte gemacht.

Auch in der 73. Minute war es wieder eine Ecke für den KSC, die für Gefahr sorgte. Alibaz fand diesmal Gordon, der aber wieder am Pfosten vorbei köpfte.

In der 80. Minute konnten dann die 14.250 Zuschauer im Wildparkstadion den dritten Treffer der Hausherren bestaunen. Wieder war es ein Eckball, doch diesmal zappelte der Ball im Netz. Krauss konnte Kempes Kopfball nach erneuter Alibaz-Ecke zwar noch parieren, doch Mauersberger stand genau richtig und schob aus zwei Metern ins leere Tor ein und stellte auf 3:0.

Karlsruhe hatte dann noch eine Chance, bevor der Unparteiische abpfiff. Dennis Kempe hatte Fabian Gerster geschickt aussteigen lassen, schoss jedoch knapp über das Kickers-Tor.

Am Ende waren die Stuttgarter Kickers mit dem 0:3 in Karlsruhe noch gut bedient und müssen sich nun wirklich um den Klassenverbleib sorgen, da Babelsberg und Dortmund II noch einige Spiele weniger als der Aufsteiger zu Buche stehen haben.

Karlsruhe hingegen kann sich als Gewinner des Spieltages bezeichnen, da Bielefeld und Münster in ihren Partien Punkte liegen ließen. Die Mannschaft von Markus Kauczinski konnte beeindruckend klarstellen, dass man nur um den Aufstieg spielt.

Stimmen zum Spiel folgen.

Quelle: www.


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