Der Chemnitzer FC rück auf Rang 7 vor und lässt Wacker Burghausen hinter sich - Spielbericht

Die Mannschaft von Gerd Schädlich konnte einen verdienten 2:1 Erfolg gegen den SV Wacker Burghausen verbuchen. Für Burghausen sieht es in letzter Zeit gar nicht mehr gut aus. Nur 4 Punkte aus 7 Spielen ist kein Drittliganiveau.

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Ergebnis: 2 - 1
Chemnitz kommt immer besser in Fahrt und rückt nun auf Rang 7 nach oben. In einer mäßigen Partie reichte den Himmelblauen ein kurze Phase, um bereits angeknockte Burghauser ohne Punkte zurück nach Oberbayern zu schicken.

In Burghausen hingegen rumort es immer mehr. Zwar nicht unter den Verantwortlichen, sondern bei den Anhängern der Oberbayern. Die Selbstgefälligkeit des Vereines scheint bei vielen auf schlechte Reaktionen zu stoßen. Vor den beiden Auswärtsspielen gegen Bielefeld und Münster hieß es von Trainer Donkov: "WWir können frei aufspielen, haben nichts zu verlieren". Unter der Woche gab es ein Interview mit Präsident Schultheiss, der als Ziel 40 Punkte ausgab und die Arbeit des Trainers über den grünen Klee lobte. Ein Grund mehr, warum die Zuschauerzahlen in Burghausen im nächsten Jahr nicht steigen werden.

Der eben genannte Trainer der Salzachstädter Georgi Donkov schickte eine vierfach veränderte Elf in die Partie gegen den CFC. Mokhtari war wieder einsatzfähig und spielte von Beginn an. So auch Moser, Omodiagbe und Senesie. Derweil mussten Schmidt, Striffler, Kulabas und Schwarz mit einem Platz auf der Bank vorlieb nehmen.

Gerd Schädlich hingegen änderte seine Startaufstellung hinsichtlich des unglücklichen Last-Minute-Unentschiedens gegen Preußen Münster nur auf einer Position. Le Beau wurde durch Stenzel ersetzt.

Es war von Beginn an eine Partie mit wenigen Highlights. Ein Spiel, dass von Kampf und Einsatz geprägt war. Dennoch war zu erkennen, dass beide Mannschaften nach vorne Spielen wollten. Es ab auch einige ansatzweise gefährliche Momente, doch es mangelte beiden Seiten an Effizienz. In der 17. Minute war der Ball dann im Tor. Förster hatte den Ball aber mit der Hand mitgenommen, was der Schiedsrichter ahndete und den Treffer nicht anerkannte. Doch nur wenige Sekunden später führte dann der CFC verdient mit 1:0. Nach einer Flanke aus dem Halbfeld, die lange unterwegs war verlängerte der Burghauser Verteidiger Omodiagbe den Ball unglücklich auf den langen Pfosten. Dort stand Landeka bereit und musste nur noch den Schlappen hinhalten, um auf 1:0 zu stellen.

Nur 5 Minuten später gab es einen weiteren Rückschlag für erneut erschreckend schwache Burghauser. Schiedsrichter Bandurski entschied auf Elfmeter für den Gastgeber, den Anton Fink abgeklärt versenkte und auf 2:0 stellte.

In der 25. Minute gab es dann so etwas, wie ein kurzes Aufleben von Burghauser Seite. Nach einem guten Eckball von Mokhtari kam Cinar mit dem Kopf an das Spielgerät und buchsierte es nur hauchdünn am Chemnitzer Tor vorbei.

In Folge dessen wurde die Partie etwas rauher. Fouls und Diskussionen häuften sich auf Kosten des sowieso nur kaum vorhandenen Spielflußes, welchen aber im Großen und Ganzen die Hausherren bestimmten. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte allerdings der Chemnitzer Edelangreifer Fink noch einmal eine richtig gute Chance. Nachdem er sich gekonnt von der Verteidigung der Oberbayern davon stehlen konnte tauchte er frei vor Vollath im Tor der Wackeren auf, verzog jedoch den Abschluß deutlich.

Nach dem Wiederanpfiff folgte ein Paukenschlag. In der 48. Minute kamen die Gäste völlig überraschend vom Spielverlauf her gesehen zum Anschlusstreffer. Marco Holz fasste allen Mut zusammen und katapultierte das Leder förmlich in die Maschen und ließ dem Himmelblauen-Keeper Pentke absolut keine Chance.

Beinahe hätte der CFC die passende Antwort parat gehabt. Beinahe im Gegenzug zum Anschlusstreffer kam Fink an eine Flanke von Pfeffer heran und köpfte den Ball wuchtig an die Querlatte.

Es folgte eine Phase, die völlig offen gestaltet war. Beide Mannschaften wollten mehr und agierten nach vorne. Es mangelte bei beiden allerdings ein wenig an der Konzentration im Abschluss. Auf Burghauser Seite hatten Senesie und Eberlein die Möglichkeiten zum Ausgleich, verpassten aber knapp. Auf Seiten der Hausherren waren es Fink, der heute absolut überzeugte, und Landeka, die die Entscheidung verpassten. Landeka hatte dabei die größte Gelegenheit, konnte den Ball aber nach Vorlage von Fink nicht aus 5 Metern im leeren Tor unterbringen.

So blieb es bei einem leistungsgerechten knappen Sieg der Hausherren über Burghausen, die sich nun schnell über die kurze Winterpause regenerieren müssen, da der Vorsprung auf die hinteren Tabellenränge immer weiter schrumpft.

"Wir werden auch nächstes Jahr hart trainieren, damit wir einmal aus einer Chance ein Tor machen und 1:0 gewinnen werden." Mit diesen Worten und einem Lächeln auf den Lippen verabschiedete sich Gerd Schädlich nach der Partie.

Quelle: www.

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